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News - Rallye Weltmeisterschaft
Zweiter Saisonsieg für McRae
2001-06-03 - sp

 
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    Saison 2002
    Der dritte und letzte Tag der diesjährigen Rallye Zypern endete mit dem zweiten Saisonsieg für den Ford-Piloten Colin McRae. Nach 341 WP-Kilometern und 22 Wertungsprüfungen kam der Ford-Mann mit einem Vorsprung von 16,4 Sekunden auf seinen Landsmann Richard Burns ins Ziel. Der Subaru-Pilot, der die zweite Etappe als Erster beendete, hatte den Nachteil, dass er als erster auf die Strecke musste, auf seiner Seite und konnte so den Vorsprung von drei Sekunden nicht verteidigen, den er nach der zweiten Etappe auf McRae hatte. Für den Schotten McRae war der Erfolg auf Zypern der 22. WM-Sieg und nach dem Sieg in Argentinien der zweite in diesem Jahr. McRae ist somit in diesem Jahr der zweite Fahrer, nach Tommi Mäkinen, der zwei Siege auf seinem Konto hat.
    Es war nie einfach, aber wir haben heute so stark wie möglich gepusht. Wir, der Ford Focus und die Pirellis haben eben ganze Arbeit geleistet und das ist die Formel für den Sieg", sagte der Sieger nach der Rallye. Er liegt nach dem sechsten von vierzehn zu fahrenden WM-Läufen nun mit 20 Punkten auf dem dritten Rang in der Gesamtwertung. Komplettiert wurde das gute Ergebnis der Ford-Mannschaft durch den dritten Platz des Spaniers Carlos Sainz, der in der vergangenen Saison in Zypern siegreich war. "Wir haben heute Morgen sehr hart attackiert, weil die ersten vier Autos sehr nah beieinander lagen und für alle ein Sieg möglich gewesen wäre. Der Ausfall von Marcus (Grönholm) war schade. Mir hat der Kampf mit ihm sehr viel Spaß gemacht. Richard (Burns) war aber zu weit weg, um ihn einzuholen", sagte der Weltmeister von 1992.
    Richard Burns, der mit seinem Subaru auf dem zweiten Platz ankam sagte: "Wir wussten, dass Colin (McRae) einen Vorteil hatte, weil er als zweiter auf die Strecke ging und so eine von uns sauber gefegte Straßen vorfand. Aber es gab auch andere, die besser waren, als wir sie eingeschätzt hätten. Eigentlich wollten wir die Rallye gewinnen, aber nun sind wir Zweite." Nachdem an den ersten beiden Tagen schon die Peugeot-Piloten Harri Rovanperä und Didier Auriol ausgefallen waren, erwischte es nach der 18. WP auch den zu der Zeit drittplatzierten Weltmeister Marcus Grönholm. "Am Ende der Prüfung blinkte die Warnleuchte. Danach hatten wir keinen Benzindruck mehr, der Motor starb ab und ließ sich nicht mehr starten", erklärte Grönholm. Trotz telefonischer Fernanleitung der Peugeot-Techniker konnte der Finne seinen Peugeot 206 WRC nicht reparieren. "Schade, denn bis dahin lief unser Auto wie ein Uhrwerk", sagte Grönholm, nachdem er seinen neuen Peugeot mit Defekt an der Benzinpumpe abgestellt hatte.
    Bei Peugeot ist man aber trotz eines Totalausfalls zufrieden. "Die 2001er Version des Peugeot 206 WRC ist schnell und gleichzeitig stärker als ihr Vorgänger", kommentierte Corrado Provera, Direktor Peugeot Sport, nach dem Ende der Rallye Zypern. Auf Zypern gingen vier WP-Bestzeiten auf das Konto der neuen 2001er-Version des 206 WRCs. Vierter wurde der Subaru-Mann Arai, mit allerdings schon über fünf Minuten Rückstand auf den Sieger. Der Mitsubishi-Pilot Freddy Loix belegte im Ziel den fünften Platz und war der einzige der drei gestarteten Werkswagen, der die Rallye beendete. Katsuhiko Taguchi, der dritte Fahrer, der auf Zypern für Mitsubishi startete, musste auf der 20. Prüfung, am letzten Tag, sein Arbeitsgerät mit Aufhängungsschaden abstellen. Für den vierfachen Weltmeister, Tommi Mäkinen, war die Rallye bereits am ersten Tag beendet, als er und sein Beifahrer Risto Mannisenmäki einen Ausrutscher zu verbuchen hatten.
    Sechster wurde der finnische Toyota-Pilot Hagström vor dem jüngeren Bruder des Siegers, Alister McRae, auf dem siebten Platz. Auf den Plätzen acht und neun liefen die Skoda-Werksfahrer Bruno Thiry und Armin Schwarz ein. Die Skodas hatte während der Rallye mit diversen technischen Problemen zu kämpfen, die sie immer wieder aus der Top-Ten warfen. Aber der Belgier Thiry und der Deutsche Schwarz konnte sich wieder nach vorne kämpfen. An der Spitze der Tabelle steht auch nach der Rallye Zypern und einem Ausfall Tommi Mäkinen mit 27 Punkten. An zweiter und dritter Stelle liegen die Ford-Piloten Sainz (26 Punkte) und McRae (20 Punkte). Der Subaru-Mann Richard Burns belegt den vierten Platz mit 15 Punkten vor den Peugeot-Fahrern Rovanperä und Auriol die mit jeweils 10 Punkten auf dem fünften und sechsten Platz liegen. Der amtierende Weltmeister, Marcus Grönholm, hat nach sechs der vierzehn Rallyes den zwölften Platz mit vier Punkten inne. Gefolgt von Armin Schwarz (drei Punkte, Skoda).
    In der Markenweltmeisterschaft hat Ford mit 50 Punkten die Führung vor Mitsubishi mit 47 Punkten übernommen. Auf Drei folgt Subaru mit 22 und auf Vier Peugeot mit 20 Punkten. Der nächste Lauf zur Rallye Weltmeisterschaft 2001 findet vom 14. bis 17. Juni in Griechenland statt.

     
     
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