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News - Rallye Weltmeisterschaft
Burns übernimmt die Führung
2001-06-02 - sp

 
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    Der Brite Richard Burns übernahm am zweiten Tag der Rallye Zypern die Führung vor dem Ford-Piloten Colin McRae. Der Erste der ersten Etappe, Peugeot-Pilot Marcus Grönholm, konnte seine Position nicht verteidigen, weil er am zweiten Tag als erster auf die Strecke musste und viel Zeit verlor. Seine Konkurrenten aus dem Subaru und Ford Team profitierten von ihrer späten Startposition. Die Strecke, die auf Zypern aus losen Schotter und Sand besteht, wurde vom Peugeot-Piloten Grönholm frei gefahren, so dass die nachfolgenden Fahrer viel bessere Bedingungen vorfanden. "Mein Peugeot 206 WRC ist gut gelaufen. Ich habe heute auf den letzten Prüfungen stark attackiert, doch der Nachteil als erster Fahrer auf der Strecke war zu groß. Wir haben konstant Zeit auf die Konkurrenz verloren, weil wir die Schotterschicht auf der Fahrbahnoberfläche zur Seite fegen mussten. Für morgen bin ich allerdings wieder optimistisch. Es ist gut, als dritter Fahrer in die letzte Etappe zu gehen, denn dann finden wir saubere Strecken vor. Unser Abstand zur Spitze ist nicht sehr groß - die Rallye ist noch lange nicht entschieden", so lautete das Statement des nun Drittplatzierten Grönholm.
    Der Mann des Tages kam aber aus dem Ford Werksteam. Der Spanier Carlos Sainz, der mit einem Rückstand von 1 Minute und knapp 26 Sekunden in den zweiten Tag startete, fuhr auf sechs der acht Wertungsprüfungen Bestzeit und belegte im Ziel der zweiten Etappe den vierten Rang mit 25 Sekunden Rückstand auf die Spitze. "Ich denke, dass wir für morgen die beste Position haben. Besonders für die vier WPs, die am Morgen gefahren werden. Wir müssen unsere Attacke am Morgen starten und wenn alles gut geht, dann ist es möglich, dass die besten Vier morgen innerhalb weniger Sekunden in die letzten WPs am Nachmittag starten", sagt ein sichtlich zufriedener Sainz. Der Plan des Zweitplatzierten ging voll auf. "Unser Plan ist voll aufgegangen: wir haben attackiert und Zeit von Richard (Burns) zurückgeholt aber den Tag nicht als erste beendet", so McRae am abendlichen Service.
    Der dritte Mann aus dem Ford Team, Francois Delecour, musste nach einem Motorproblem den Ford Focus RS abstellen. Auch bei Peugeot lief nicht alles nach Plan. Didier Auriol musste, nachdem er auf der WP 9 die Bestzeit fuhr, am Ende der zehnten WP mit überhitztem Motor aufgeben. "Wir hatten vor der zweiten Etappe das hintere Differenzial gewechselt. Plötzlich war der Peugeot wieder mein Auto. Es lief perfekt. Heute wurden jeweils vier Prüfungen hintereinander gefahren, deshalb habe ich auf den ersten Prüfungen meine Reifen geschont und dann attackiert. Die Rechnung ging auf, wie die Bestzeit auf der neunten Prüfung beweist. Doch drei Kilometer vor dem Ziel der zehnten Wertungsprüfung stieg die Motortemperatur rapide an. Wir konnten die Prüfung beenden, mussten unser Auto dann aber mit einem defekten Kühler parken", erzählte der Franzose am Abend. Auch das Hyundai Team wurde nicht von technischen Defekten verschont. Eriksson musste nach einer guten Vorstellung am ersten Tag, mit zwei zweitbesten und einer drittbesten Zeit, sein Hyundai Accent WRC abstellen. "Ich bin enttäuscht. Aber wir haben auf den letzten Rallyes bewiesen, dass unser Auto Potential hat", sagte der Schwede nach seiner Rallye Zypern.
    Armin Schwarz wurde erneut von technischen Problemen eingeholt, die ihn am Morgen aus der Top-Ten warfen. Aber die Ausfälle von Didier Auriol, Kenneth Eriksson und Francois Delecour ließen ihn wieder auf die zehnte Position vorrücken. Der zweite, sich noch im Wettbewerb befindende, Subaru, mit Arai am Steuer, kämpfte sich im Laufe der Zeit auf den fünften Rang vor, wobei er von technischen Problemen am Mitsubishi Carisma GT von Freddy Loix und der oben genannten Ausfälle profitierte.

     
     
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