23. April 2018
 
 
 aktuell
 report
 VLN
 DTC
 multimedia
 service
 intern
 
News - Rallye Weltmeisterschaft
Grönholm führt nach dem ersten Tag
2001-06-01 - sp

 
Links zum Thema
  • Die aktuellsten Headlines
  • Opel Corsa 1600 für Rallye WM und DM
    Ehrenrunde für die Peugeot-Truppe in Australien
    Colin McRae und sein langjähriger Beifahrer Nicky Grist gehen getrennte Wege
    Überlegen: Titelgewinn und Doppelsieg für Peugeot
  • Newsarchiv
  • Alle Berichte auf einen Blick
  • Termine
  • Aktuelle Saison
    Saison 2002
    Bei schönstem Sommerwetter, Temperaturen von 38°C (Luft) und teilweise mehr als 50°C in den Cockpits, starteten heute die 82 Teilnehmer zur Rallye Zypern. Zu bewältigen sind beim sechsten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 21 Prüfungen mit insgesamt 351 WP-Kilometern auf losem Untergrund. Die Rallye Zypern ist neben der Rallye Akropolis und der legendären Safari Rallye eine der härtesten im WM-Kalender. Das Hauptquartier der diesjährigen Rallye liegt an der Küste, in Limassol, wo auch alle drei Tage der Rallye starten und enden.
    Nach dem ersten Tag ganz oben im Gesamtklassement steht der Peugeot des amtierenden Weltmeisters, Marcus Grönholm. Der Finne führte am Abend der ersten Etappe mit 5,7 Sekunden auf den zweitplatzierten Briten Richard Burns auf Subaru. Grönholm, der auf Zypern das erste Mal mit der Evolutionsstufe des 206 WRCs unterwegs war, war nach den ersten sechs WPs zuversichtlich: "Es war ein guter Tag: Wir liegen in Führung, das Auto ist fast reibungslos gelaufen. Wir hatten lediglich einen kleinen Defekt an der Kupplung, der sich aber nur in den Zeitkontrolle bemerkbar machte. Ich weiß nicht, ob es ein Nachteil ist, als Erster in die zweite Etappe zu starten, aber ich bin mir sicher, dass die Fahrer hinter mir viel Druck machen werden."
    Burns der nach dem ersten Tag ebenfalls guter Dinge ist, gab im Ziel der Etappe folgendes zu Protokoll: "Es war ein guter Tag für uns. Das Auto war sehr gut auf die herrschenden Bedingungen vorbereitet und die Pirelli-Reifen scheinen uns im Gegensatz zu den Michelin-Reifen einen Vorteil zu verschaffen. So war ich in der Lage richtig Druck auszuüben ohne mir Gedanken um die Reifen machen zu müssen. Wenn es morgen so wie heute läuft, gibt es bestimmt einen guten Fight zwischen Marcus (Grönholm), Francois (Delecour), Colin (McRae) und Carlos (Sainz). "
    Auf dem dritten Rang kam der erste der drei gestarteten Ford Focus WRCs ins Ziel. Am Steuer des estplatziertesten Wagen aus dem Ford-Werksteam sitzt der Franzose Francois Delecour. Auf der vierten Position folgt der Schotte Colin McRae. Carlos Sainz liegt nach den ersten 138 WP-Kilometern auf der sechsten Position.
    Nicht mehr dabei ist der viermalige Weltmeister Tommi Mäkinen. Er parkte seinen Mitsubishi Lancer nach einem Ausrutscher auf der vierten Wertungsprüfung. "Es war nicht mehr möglich weiter zu fahren. Nach einer schnellen 90-Grad-Rechts kamen wir von der Strecke ab und rutschten einen zehn Meter tiefen Abhang herunter. An eine Weiterfahrt war leider nicht mehr zu denken." Der zweite Fahrer aus dem Mitsubishi Team, Freddy Loix, hält aber mit dem fünften Platz die Mitsubishi-Teamflaggen hoch. "Die letzten beiden Prüfungen des heutigen Tages waren im Gegensatz zu den anderen etwas leichter und ich hatte ein gutes Gefühl im Auto", kommentierte Loix. "Wir haben heute nicht zu viel Druck gemacht und ich denke die Strategie hat sich ausgezahlt. Für morgen haben wir, glaube ich, eine gute Position." Aufhorchen ließ heute Kenneth Eriksson mit seinem Hyundai Accent WRC. Mit zweimal der zweitbesten und einmal der drittbesten Zeit auf den ersten drei Prüfungen konnte er ein sehr gutes Ergebnis für die Hyundai-Truppe einfahren und belegte am Ende den achten Rang. Schlechter lief es am ersten Tag für seinen Teamkollegen. Alister McRae musste sein Accent WRC nach mehreren Reifenschäden auf der dritten WP abstellen. Durch einen Fahrfehler und einen daraus resultierenden Aufhängungsschaden ausgeschieden ist der Peugeot-Werksfahrer Harri Rovanperä. "Es war mein Fehler. Auf der zweiten Prüfung waren auf der Innenseite einer Rechtskurve Steine versteckt, die ich im Training nicht gesehen habe. Auch unsere Schotter-Crew hat sie nicht registriert. Ich habe einen riesigen Brocken getroffen und mir dabei ein Aufhängungsteil beschädigt. Wir mussten aufgeben." Der Deutsche Armin Schwarz und sein Beifahrer Manfred Hiemer belegten den zehnten Platz.

     
     
     Navigation: zurück | Seitenanfang | Startseite
    © & Design 2000 - 2018 Sascha Pick