25. April 2018
 
 
 aktuell
 report
 VLN
 DTC
 multimedia
 service
 intern
 
News - Rallye Weltmeisterschaft
Mission Possible: WM-Status für Deutschland
2001-04-22 - sp

 
Links zum Thema
  • Die aktuellsten Headlines
  • Opel Corsa 1600 für Rallye WM und DM
    Ehrenrunde für die Peugeot-Truppe in Australien
    Colin McRae und sein langjähriger Beifahrer Nicky Grist gehen getrennte Wege
    Überlegen: Titelgewinn und Doppelsieg für Peugeot
  • Newsarchiv
  • Alle Berichte auf einen Blick
  • Termine
  • Aktuelle Saison
    Saison 2002
    Der Countdown für die weltmeisterliche Generalprobe läuft, die Organisation für das WM-Pilotprojekt „ADAC Rallye Deutschland (5. – 8. Juli)“ läuft auf Hochtouren. Nach jahrelangem Verharren in der Europameisterschaft will die 20. Auflage dieser deutschen Renommierveranstaltung endlich das finale Fundament für den begehrten Weltmeisterschaftsstatus legen. Veranstalter der Rallye ist die ADAC Motorsport GmbH, sportlicher Ausrichter der ADAC Saarland in Zusammenarbeit mit dem Automobilclub von Deutschland (AvD). In dieser Kombination werden die sportlichen Energien gebündelt für den international beachteten Kraftakt, der in der ersten Juli-Woche rund um den Start- und Zielort Trier stattfinden wird.
    Die kompakte, zuschauerfreundliche und eben auch fahrerisch reizvolle Top-Veranstaltung geht WM-typisch über drei Tage: Die erste Etappe läuft im Dreieck Trier–Wittlich–Piesport über enge Weinberg-Pirouetten („Star-Auslese“), die zweite über den berüchtigten Truppenübungsplatz Baumholder („Hinkelstein-Tour“) und die dritte über kurvenreiche Asphalt-Pisten im Raum St.Wendel („Saar-Filou“). Insgesamt rund 1.227 Rallye-Kilometer – gespickt mit 19 entscheidenden Bestzeitprüfungen über gut 380 Kilometer stehen auf dem anspruchsvollen Programm. Der zweifache Weltmeister und heutige Rallye-Botschafter Walter Röhrl analysiert: „Jeder WM-Lauf hat seinen eigenen Streckencharakter – Deutschland könnte durchaus als Weinberg-Rallye einen hohen Stellenwert erringen.“
    Insgesamt aber kein Sugarland-Express – weder für die deutsche Fahrer-Elite wie Matthias Kahle (Gesamtsieger 1998), Armin Kremer (1999) oder Dieter Depping (1994, 1996, 1997) noch für die internationalen Superstars. Feste Startzusagen existieren bereits von Peugeot und Ford. Der amtierende Weltmeister Marcus Grönholm (Finnland) will mit dem Peugeot 206 WRC höchstpersönlich die deutsche Strecke erfahren. Ford signalisiert die Teilnahme des Austria-Stars Mundl Baumschlager im Focus RS WRC und prüft derzeit noch, ob entweder Colin McRae (Schottland) oder Carlos Sainz (Spanien) als weltmeisterliche Zugabe fungieren könnten. Weitere WM-Teams wie Skoda (mit dem ehemaligen Europameister Armin Schwarz aus Oberreichenbach/Bayern mit dem Octavia WRC), Citroën, Subaru oder Hyundai könnten diese Liste noch deutlich anwachsen lassen.
    Für dieses deutsche Rallye-Highlight schuf die federführende ADAC Motorsport GmbH die notwendigen professionellen Strukturen, um sich beim Weltmotorsportverband FIA in Genf erfolgreich für einen WM-Lauf zu bewerben. „Die ADAC Rallye Deutschland wird im Jahr 2001 in eine neue Dimension vorstoßen,“ verspricht ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk und hegt angesichts des sportlichen Interesses, der erfahrenen Organisation, der exzellenten Infrastruktur, des hohen Sicherheitslevels und auf Grund der starken Hersteller-Ambitionen für den Schlüsselmarkt Deutschland gesteigerte WM-Hoffnungen: „Wir sind jedenfalls auf dem richtigen Weg."

     
     
     Navigation: zurück | Seitenanfang | Startseite
    © & Design 2000 - 2018 Sascha Pick