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News - Rallye Weltmeisterschaft
Opel Corsa Super 1600 startet umfangreiches Testprogramm
2001-03-16 - ks

 
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    Saison 2002
    Der Opel Corsa Super 1600 wird in den kommenden Monaten ein umfangreiches Entwicklungs- und Testprogramm absolvieren. Auf Grund des regen Interesses, das die während der Motorshow in Essen und beim Genfer Automobilsalon vorgestellte Studie des Rallye-Corsa hervorgerufen hat, wird die Entwicklung forciert, der Beginn des Testprogramms auf Schotter und Asphalt ist für Ende April vorgesehen. Ein entsprechendes Kunden-Interesse vorausgesetzt, soll die Homologation und damit die Wettbewerbszulassung des Opel Corsa, der nach dem "Super 1600"-Reglement des Automobilsport-Weltverbandes FIA vorbereitet ist, zum 1. Januar 2002 erfolgen.
    Die Entwicklung des Opel Corsa Super 1600 übernimmt RML (Ray Mallock Ltd.) mit Sitz im englischen Wellingborough. Die Opel Performance Center GmbH (OPC), verantwortlich für sämtliche Opel-Motorsport-Aktivitäten, setzt damit eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Das Unternehmen von Ray Mallock war bereits maßgeblich in die Entwicklung des Opel Vectra (Supertourenwagen) und des Opel Astra Kit Car (Rallye) eingebunden. Der unverändert erfolgreiche Rallye-Astra, der 1998 debütierte, erzielte bisher 34 Siege bei 71 Einsätzen und gewann sechs Meistertitel in sechs Ländern. "RML verfügt über ein exzellentes Erfahrungspotenzial, großes Know-how und viele Spezialisten", so Opel-Sportchef und OPC-Geschäftsführer Volker Strycek bei der Vertragsunterzeichung. "Deshalb freuen wir uns, die gewachsene Partnerschaft mit RML fortzusetzen. Wir sind überzeugt, dass OPC und RML gemeinsam auch das Corsa-Projekt zum Erfolg führen werden." Desweiteren hat OPC auch die bewährte Partnerschaft mit dem englischen Motoren-Spezialisten SRE (Swindon Racing Engines Ltd.) erneuert. SRE übernimmt die Entwicklung des Corsa-Motors. Der Opel Corsa Super 1600 wird von einem rund 200 PS starken ECOTEC-Vierzylinder-Motor mit 1,6 Liter Hubraum angetrieben. Das Fahrzeug verfügt über ein Fahrwerk mit McPherson-Federbeinen vorne und einer Längslenkerachse hinten sowie über Frontantrieb. Die Kraftübertragung erfolgt über ein sequenzielles Getriebe.

    Reges Interesse durch KostenbegrenzungDas FIA-Reglement "Super 1600" zeichnet sich durch eine strikte Kostenbegrenzung aus und zielt in erster Linie auf reine Privatteams. So schreibt die FIA vor, dass ein Super-1600-Fahrzeug, einsatzbereit für Asphalt-Wettbewerbe, für einen maximalen Verkaufspreis von 100.000 US-Dollar angeboten werden muss. Zur weiteren Kostenbegrenzung ist die Verwendung der Werkstoffe Titan, Magnesium und Kohlefaser (außer für einlagige Verkleidungen) verboten. Zudem wird die Spezifikation zahlreicher Komponenten für die gesamte Laufzeit der Homologation festgeschrieben, sodass kostspielige Weiterentwicklungen des Fahrzeuges und von einzelnen Bauteilen ausbleiben. "Das Super-1600-Reglement stößt erwartungsgemäß auf ein reges Interesse, bei Kundenteams und bei Herstellern", äußert OPC-Projektleiter Robert Kübel, der bereits für das Opel Astra Kit Car verantwortlich zeichnete. "Der neue Opel Corsa verfügt über gute Voraussetzungen, um in dieser attraktiven Rallye-Kategorie erfolgreich zu sein.

     
     
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