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News - Rallye Weltmeisterschaft
Peugeot in Spanien auf Punktejagd
2001-03-15 - sp

 
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    Nur zwei Wochen nach dem dritten WM-Lauf, der Rallye Portugal, stehen die Rallye WM-Teams schon wieder am Start der nächsten WM-Rallye. Vom 23. bis 25. März startet die Rallye Catalunya auf den schnellen Asphaltstraßen im Hinterland des spanischen Touristenortes Lloret de Mar. Die Catalunya ist die erste reine Asphalt-Rallye in diesem Jahr. In der Regel herrschen zur Austragungszeit der Rallye Catalunya in Spanien frühlingshafte Temperaturen aber wie die Vergangenheit zeigte, erschweren manchmal wechselhafte Witterungsbedingungen die Reifenwahl der Fahrer. Neben den schon aus der laufenden Saison bekannten Werksteams Peugeot, Ford, Mitsubishi, Subaru, Hyundai und Skoda werden in Spanien auch zum ersten Mal die neuen Citroen Xsara T4 am Start stehen. Citroen tritt nur bei den diesjährigen Asphalt-Rallyes an. Die Fahrer Jesus Puras und Philippe Bugalski aus Spanien und Frankreich werden die beiden neuen WRCs pilotieren.
    Peugeot reist mit den zwei für die Markenwertung nominierten Franzosen Didier Auriol und Gilles Panizzi sowie Weltmeister Marcus Grönholm als Favoriten-Team nach Spanien. Schließlich konnte der Franzose Gilles Panizzi die beiden letzten Asphalt-Rallyes auf Korsika und in San Remo gewinnen. Nicht nur deshalb ist der 35 Jahre alte Franzose hoch motiviert: "Die Rallye Spanien ist eine Veranstaltung, die ich sehr mag. Ich habe viele schöne Erinnerungen daran." Bereits dreimal ist Panizzi bislang in Spanien gestartet, sein bestes Ergebnis war der dritte Rang mit einem frontangetriebenen Peugeot 306 Maxi im Jahr 1997. "Spanien ist eine sehr schnelle Rallye, was mir entgegen kommt. Die Strecken sind breit und haben viel Grip", analysiert Panizzi. Bei der Asphalt-Rallye, die über insgesamt 1815 Kilometer mit 18 Wertungsprüfungen über 383 Kilometer führt, ist die Startposition sehr wichtig. "Die meisten Fahrer "cutten" in den Kurven, dass heißt, sie schneiden die Kurven innen und werfen feinen Schotter auf die Strecke. Je später man startet, desto rutschiger ist die Fahrbahn", so Panizzi.
    Während Weltmeister Marcus Grönholm als Schotter-Spezialist noch wenig Erfahrung auf Asphalt besitzt, hat Peugeot-Pilot Didier Auriol bereits 1998 in Spanien gesiegt. Trotzdem mag der Franzose diese nicht besonders: "Mir persönlich liegen eher kurvige und langsame Strecken wie auf Korsika. Trotzdem ist Spanien eine große Herausforderung. Denn man braucht einen guten Fahrer und ein perfektes Auto. Man muss vorher einen guten Kompromiss aus Fahrwerksabstimmung und Reifen finden."
    Wechselnde Verhältnisse erschweren Abstimmung und Reifenwahl. Während die erste und die dritte Etappe im Hinterland von Lloret de Mar auf glattem Asphalt ausgetragen wird, führen die Prüfungen der zweiten Etappe über extrem rauen Asphalt der Region Tarragona. Dort ist vor allem die 35 Kilometer lange Prüfung von La Riba, die zweimal gefahren wird, ein Härtetest für Mensch, Maschine und Reifen. Um sich perfekt auf die erste Asphalt-Rallye der Saison vorzubereiten, hat das Peugeot-Team vor der Rallye Portugal in Spanien getestet. "Ich hatte die Gelegenheit, zwei Tage lang zu fahren und bin mit meinem Peugeot 206 WRC sehr zufrieden", so Didier Auriol.

     
     
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