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News - BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Viper-Horrorcrash
2001-04-07 - sp

(c) spmm.de
 
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    Das Training zum 26. DMV-4-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring musste bereits 20 Minuten vor dem regulären Ende abgebrochen werden. Grund für das verkürzte Training war ein Unfall von Ralf Kesseböhmer. Auch die vom Team Zakspeed eingesetzten Chrysler Viper GTS-R erlitt einen Totalschaden. Die amerikanische Schlange wurde schon beim Saisonauftakt vor zwei Wochen durch einen Abflug von Meinhard Rittmeier arg beschädigt und schied kurz vor Rennende aus. Es brach ein Teil an der Aufhängung beim Anbremsen der Hohenrein-Schikane am Ende der Döttinger Höhe. Nach viel Arbeit in den vergangenen beiden Wochen wurde die Viper gestern wieder aus dem Transporter geladen, um heute (07. April 2001) beim zweiten Saisonlauf wieder an den Start zu gehen. Geplant war für das 26. DMV-4-Stunden-Rennen der Einsatz von Alexander Burgstaller, der die Viper beim Int. ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring in diesem Jahr fahren soll (23.-27. Mai 2001).
    Im Gegensatz zu den Aussagen, die in der Fachpresse zu lesen waren, schaffte es Alexander Burgstaller nicht, die Viper irgendwie heil über die Strecke zu bringen. Im Streckenbereich Hohe Acht passierte es dann. Alexander Burgstaller verlor die Kontrolle über die Viper. Resultat des Horrorcrashs: Ein Totalschaden an der Viper und eine zum Glück nur leichte Gehirnerschütterung für Burgstaller. Burgstaller lief aber nach seinem Horrorcrash noch in der Zakspeed-Box um die Viper und betrachtete den Totalschaden. Es wird viel Arbeit und Geld kosten, das Fahrzeug wieder aufzubauen.
    Auch Kesseböhmer, der für das Team Bonk an den Start geht, hatte einen schweren Unfall zu verzeichnen. Kesseböhmer verlor den Bonk-BMW im Streckenabschnitt Schwedenkreuz und rauschte gerade aus. Kesseböhmer, wurde nach seinem Abflug ins Krankenhaus gebracht. Ob und was er für Verletzungen davon getragen hat, war zum Zeitpunkt des verfrühten Trainingsabbruchs noch nicht bekannt. Der BMW dürfte ebenfalls nur noch Schrottwert besitzen.
    Auf der Pole-Position steht das Ringerfahrene Duo Ullrich Galladé und DTM-Teamchef Olaf Manthey. Nachdem sie beim ersten Rennen, nach Motorproblemen im Freitagstraining, auf einen Start am Samstag verzichtet hatten, wollte man beim zweiten Lauf den Fans und Zuschauern rund um die Nürburgring Nordschleife eine tolle Show bieten und mit einem harten Fight gegen die Viper begeistern. Auch wenn aus dem Fight bei diesem Rennen vorerst nichts wird, sind die Porsche-Piloten aus dem Manthey-Racing-Team mit ihrer Position an der Sonne zufrieden. Der erste Startplatz ist heute im warsten Sinne des Wortes der Platz an der Sonne. Bei schönstem Sonnenschein werden die Autos das 3,5 Stunden Rennen unter die Räder nehmen. Durch die verschiedenen Unfälle stark durcheinandergewürfelt, finden sich die verschiedenen Fahrer in der Startaufstellung wieder. Aus der dritten Position startet der Porsche 993 von Paul Hulverscheid und Michael Eschmann, die schon beim ersten Lauf einen Gruppen-Sieg einfahren konnten. Gefolgt vom Packeisen-Porsche auf der vierten Position (ebenfalls Porsche 993). Das Vater-Sohn-Gespann Ralf und Andreas Schall finden sich mit ihrem schwarzen Ex-DTM-Mercedes nur auf der 21. Position wieder. Noch schlimmer traf es den Nissan Skyline aus dem englischen Team Moore International Motorsport. Nach dem frühzeitigen Trainingsabbruch darf der "Blaue Bolide" nur aus der 25. Position ins Rennen starten. Der Honda NSX des Teams "Honda Sport Altschach" aus Österreich konnte auch noch nicht wirklich überzeugen. Der Wagen, der von der Starbesetzung Karl Wendlinger, Armin Hahne, Marc Duez und Klaus Niedzwiedz pilotiert, wird konnte sich im Training noch nicht durchsetzen. Das Team Honda Sport Altschach trainiert, wie viele andere Teams, für's diesjährige 24h-Rennen.

     
     
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