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News - Rallye Weltmeisterschaft
Sainz verkürzt Abstand zu Mäkinen
2001-03-11 - sp

 
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    Auch der zweite Tag der 34. TAP Rallye de Portugal fand unter schwersten äußeren Bedingungen statt. Das Regenwetter machte den Piloten ihre Arbeit um ein vielfaches schwerer als, ihr Job normalerweise in Portugal gewesen wäre. Starke Regenfälle sind dafür verantwortlich, das die Straßen nahezu total aufgeweicht sind. Starker Nebel beeinträchtigt die Sicht stark und hinzu kommt ein großer Andrang von Zuschauern. "Teilweise rannten mir die Zuschauer und Streckenposten nur 15 Meter vor dem Auto rum", sagt der momentan mit 13 Sekunden führende finnische Mitsubishi-Pilot Tommi Mäkinen im Ziel der zweiten Etappe. Den zweiten Platz im Gesamtklassement belegt der Spanier Carlos Sainz. Nachdem der Ford-Pilot am zweiten Tag zeitweise einen Abstand von fast 30 Sekunden hatte, "Auf der zweiten WP des Tages stand ein Auto mitten auf der Strecke und die Sicht war so schlecht, dass ich es fast gerammt hätte. Ich wusste nicht, ob die Strecke wegen eines Unfalls gesperrt war oder warum sie blockiert war", kommentiert der spanische Ford-Pilot seine Situation nach seinem Zeitverlust. Am Ende des Tages konnte er den Abstand zum Führenden Mäkinen aber auf 13 Sekunden verkürzen und hat somit noch den Chance auf seinen ersten Sieg in diesem Jahr. Auf der dritten Position im Gesamtklassement liegt der amtierende Weltmeister, Marcus Grönholm. "Heute morgen bin ich bei starkem Nebel sehr vorsichtig gefahren, denn ich wollte nichts riskieren. Nach einigen Prüfungen hatten wir einen Defekt am vorderen Differenzial. Trotzdem habe ich nicht viel Zeit verloren. Insgesamt bin ich zufrieden", lautet das Statement des Weltmeisters.
    Nicht mehr dabei ist der Sieger der Schweden Rallye Harri Rovanperä. Er musste seinen Peugeot 206 WRC mit Defekt auf der zweiten Etappe abstellen. "Nach einem Kühlerschaden am Freitagabend war der Motor überhitzt. Wir wechselten den Kühler, alles schien in Ordnung. Doch nach einer Prüfung lief der Motor am Samstag nur noch auf drei Zylindern. Zwei WPs später mussten wir dann aufgeben. Wirklich schade, denn wir hätten hier ein gutes Ergebnis erzielen können", sagte der finnische Peugeot-Pilot nach seinem Ausfall. Ebenfalls nicht mehr dabei ist der belgische Teamkollege von Mäkinen. Freddy Loix musst mit technischem Defekt auf WP 15 aufgeben. Auch nicht mehr dabei ist der Subaru-Pilot Marrko Märtin. Er blieb auf der 15. Wertungsprüfung im Schlamm stecken. "Ich habe heute etwas wichtiges dazu gelernt - Wenn man nichts sieht, ist es schwer zu fahren! - Ich hatte vor der Veranstaltung nicht sehr viel Erfahrung bei nebeligen Bedingungen. Also auch wenn ich mich über meinen Ausfall ärgere, hat sich diese Rallye für mich gelohnt." Nach seinem Ausfall ist der auf Rang vier liegende Brite Richard Burns der einzige im Feld verbleibende Subaru-Pilot. "Ich habe alles versucht die Lücke zwischen mir und Marcus (Grönholm) zu schließen aber das ist schwer, wenn man Getriebeprobleme hat. Der fünfte Platz geht an den Ford-Pilot Francois Delecour. Auf den Plätzen Sechs und Sieben liegen die beiden Hyundai Piloten Alister McRae und Kenneth Eriksson auf ihren Hyundai Accent WRCs. Die dritte und letzte Etappe beinhaltet drei WPs mit 57,9 Kilometer. Der Sieger wird gegen 12:45 Uhr in Santa de Feira erwartet.

     
     
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