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News - Rallye Weltmeisterschaft
Mäkinen führt die Schlammschlacht an
2001-03-10 - sp

 
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    Unter schwersten äußeren Umständen fand heute der zweite Tag der 34. TAP Rallye de Portugal. Nicht nur die Fahrer, sondern auch die Organisatoren, hatten mit den witterungsbedingten Schwierigkeiten zu kämpfen, die zur Zeit in Portugal herrschen. Die Strecken, der ersten wirklichen Etappe wurden durch den Regen komplett unter Wasser gesetzt. Zwei Wertungsprüfungen wurden gar nicht erst gestartet. Die weiche, normalerweise sandige Oberfläche der Straßen verwandelte sich in ein Schlachtfeld aus Schlamm mit teilweise sehr tiefen Spurrillen, die vor allem den mit den höheren Startnummern startenden Fahrern zum Verhängnis wurde. Nach den 151,68 WP-Kilometern des ersten Tages ist der Finne und viermalige Ex-Weltmeister Tommi Mäkinen der Führende in der Schlammschlacht um den Sieg in Portugal. "Ich war sehr überrascht, dass wir so weit vor Harri (Rovanperä) und Carlos (Sainz) liegen", so der Weltmeister.
    Mäkinen führt das Feld der Starterfeld mit 17,4 Sekunden vor dem spanischen Ford Focus-Pilot Carlos Sainz. Auf dem dritten Platz liegt der Finne Harri Rovanperä auf seinem Werks-Peugeot. Den vierten Platz bekleidete im Ziel der ersten Etappe der aktuelle Weltmeister Marcus Grönholm. Im Gegensatz zu den gut laufenden Mitsubishi hatten da andere Teams mehr Probleme. Bereits auf der zweiten der zu fahrenden 22 WPs mussten die Deutschen Armin Schwarz und Beifahrer Manfred Hiemer ihr Skoda Octavia WRC mit Kupplungsschaden abstellen. "Es ist sehr enttäuschend", gab Schwarz nach einem erneuten Ausfall nach der Rallye Schweden zu Protokoll. Nicht viel besser lief es für den schottischen Ford-Fahrer Colin McRae, der sein Focus WRC kurz vor Ende der Etappe noch mit technischem Defekt parken musste. Auch beim Subaru-Team war der Defektteufel am Werk. Von den vier gestarteten Subaru Impreza WRCs sind nur noch zwei im Rennen. Toshihiro Arai und Petter Solberg sind schon nach dem ersten Tag nicht mehr dabei. Sie fielen technischen Problemen zum Opfer. Gut läuft es für das Peugeot Werksteam. "Unsere Schotterreifen funktionieren über 50 Prozent der Zeit aber wenn sie nicht funktionieren, dann ist unser Auto nervös. In den langsamen Kurven ist das nicht so schlimm aber einmal ging ich in den dritten oder vierten Gang, da war es schon kritisch am Limit zu fahren. Natürlich bin ich froh ein einen weitern Kampf um die Führung eingreifen zu können aber im Moment sind die Bedingungen so schlecht, das ich noch nicht über einen Sieg nachdenke", sagte der Peugeot-Pilot im Ziel der ersten Etappe. Nicht ganz so gut lief es heute für den Franzosen Didier Auriol. Er hatte Probleme mit der Aufhängung. Die zweite Etappe startet in Santa Maria de Feira und enthält 177,36 WP-Kilometer eingeteilt in neun Prüfungen. Die Wetterprognose lautet: Etwas weniger Regen aber immer noch stark nebelig.

     
     
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