25. April 2018
 
 
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News - Rallye Weltmeisterschaft
Jubiläum für Mäkinen
2001-03-08 - sp

 
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    Saison 2002
    Die 34. TAP Rallye de Portugal (08. – 11.03.2001) ist die dritte Station der aktuellen Saison. Zum ersten Mal in diesem Jahr, müssen die Teams auf Schotter fahren, nachdem sie bei den ersten beiden Events jeweils spezielle Bedingungen vorfanden. Die Wetterprognose für die Region rund um Porto, wo die Rallye stattfindet, ist sehr wackelig. Der Winter in Portugal brachte eine große Menge an Niederschlag. Flüsse traten über ihre Ufer und die Straßen wurden vom vielen Regen ausgewaschen. Ein Teil der Strecken wurde zwar "repariert" aber erneute Regenfälle Anfang der Woche haben den Sand wieder weggespült. Die Piloten erwartet also eine sehr harte Oberfläche, die nach Aussagen der Piloten nur mit einem robusten und standfesten Auto bewältigt werden können. Die Rallye führt über 1.794 Kilometern, 390 davon als Wertungsprüfungen. Die Distanz wird in 22 Sonderprüfungen aufgeteilt. Die allesamt auf losem Untergrund gefahren werden. Start- und Zielort ist Santa Maria de Feira.
    Ein Jubiläum feiert Tommi Mäkinen. Der Finne fährt seine 100. WM-Rallye. Seine erste Rallye war seine Heimrallye, die Rallye Finnland im Jahr 1987. Seitdem hat er 21 WM-Siege und vier WM-Titel in Folge (1996-1999) eingefahren. Seine Meistertitel fuhr der Finne alle auf Autos aus des japanischen Konzerns Mitsubishi ein. Und nach seinem Lauf-Sieg in Monte Carlo, dem Saisonauftakts 2001, sind Mäkinen und Co-Pilot Risto Mannisenmäki guter Dinge. Sie streben mit ihrem Mitsubishi Lancer, der für die Portugal in der letzten Evolutionsstufe verfügbar ist, einen zweiten Lauf-Sieg in der 2001er Saison an. "Das Auto ist ein wenig anderes als das letztjährige, aber nach den Test können wir sagen, es ist sehr gut", so Mäkinen.
    Für Alister McRae und seinen Team-Kollegen Kenneth Eriksson gibt es auf Portugal eine Premiere. Sie fahren zum erstenmal die zweite Version des Hyundai Accent WRC. Das Fahrzeug wurde auf den ungewöhnlichen Namen WRC2 getauft. Bei Testfahrten wurde der Accent WRC2 schon auf seine Robustheit getestet. McRae und sein Co-Pilot überstanden einen High-Speed-Testunfall unverletzt. Allerdings hatte das eigentliche Einsatzfahrzeug nur noch Schrottwert. Auf den Start der Rallye hat der Unfall aber keine großen Auswirkungen. Für die Super Special am Donnerstag stehen neue zwei Fahrzeuge zur Verfügung.
    Der Countdown läuft für das WRC-Team von Citroen. Die Franzosen, bei der Rallye Portugal nicht am Start, bereiten sich weiter fleißig auf den ersten WM-Einsatz bei der Rallye Catalunya in Spanien vor. Bereits zwei Tage nach der Homologation des Citroen Xsara T4 konnten die Franzosen einen Sieg verbuchen. Bei einem Testeinsatz bei der Rallye del Mediterraneo in Spanien, fuhr der Werkspilot Jesus Puras. Der Einsatz wurde gefahren, um Puras die Möglichkeit zu geben seinen neuen Arbeitsplatz kennen zu lernen.
    Am Start der diesjährigen Rallye Portugal stehen alle Werksteams, die für die Markenweltmeisterschaft eingeschrieben sind, mit Ausnahme von Citroen. Erstmals seit der Rallye Schweden 1996 setzt das Subaru World Rally Team wieder vier Autos ein. Der derzeit bestplatzierte Subaru-Pilot in der WM ist Peter Solberg. Richard Burns, der die Rallye im letzten Jahr gewinnen konnte, gilt auch in diesem Jahr als Favorit, wenn der Subaru hält. Das Skoda Team reist mit guten Hoffnungen auf eine gute Platzierung nach Portugal. "Die rauen Straßen können für Skoda nur gut sein", so der deutsche Armin Schwarz vor der Rallye und fährt fort: "Ich habe noch nie so schlecht Bedingungen für die Rallye Portugal gesehen." Bei Peugeot gibt es keine Neuerungen am Auto. In Portugal werden drei Werksfahrzeuge mit Grönholm, Auriol, Rovanperä an den Start gehen. Hinzu kommen vier weitere, privat eingesetzte Peugeot 206 WRC. Der letzte, der in die Weltmeisterschaft einsteigt ist der diesjährige Sieger der Boucles de Spa, Kris Pricen.

     
     
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