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News - Rallye Weltmeisterschaft
Rovanperä feiert Sieg in Schweden
2001-02-11 - sp

 
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    Ein Jahr, nachdem Peugeot den ersten Sieg mit 206 WRC in der Rallye Weltmeisterschaft in Schweden feierte, hat das französische Werksteam einen weiteren Premieren-Sieg zu feiern. Dem Finnen Harri Rovanperä gelang es bei seinem Debüt im Peugeot 206 seinen ersten WM-Sieg ein zu fahren. Der 34-jährige Rovanperä eroberte am zweiten Tag der Rallye die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab. Auch wenn er auf der dritten und letzten Etappe, durch seine führende Position, als erster auf der Strecke war und so als erster auf dem Neuschnee bremsen musste konnte er am letzten Tag seinen Vorsprung noch ausbauen. "Ich war erstaunt, dass ich Tommi so viel Zeit abnehmen konnte", so ein überglücklicher Harri Rovanperä nach seinem ersten WM-Sieg. Am Morgen des dritten Tages stellte sich die Frage, ob der Sieger Tommi Mäkinen oder Harri Rovanperä heißen würde. Mäkinen und auch Rovanperä Finnen sind stand also fest, das unter normalen Umständen wieder ein Skandinavier die Rallye Schweden gewinnen würde. Nachdem Tommi Mäkinen seinen Mitsubishi Lancer nach einem Unfall abstellen musste, war der Weg für den anderen Finnen frei. Mit einem Sieg von Rovanperä bestätigte sich die Tradition, das seit Austragung der Rallye Schweden noch kein Nicht-Skandinavier ganz oben auf dem Treppchen stand. So glücklich man bei Peugeot auch über einen Sieg von Rovanperä ist um so trauriger ist die Peugeot-Mannschaft darüber, dass sie noch keinen einzigen Punkt in der Markenweltmeisterschaft gesammelt haben. Nach einem Totalausfall in Monte Carlo, einem Motorschaden bei Marcus Grönholm am ersten Rallye-Tag in Schweden und bei Didier Auriol war es ein Antriebsschaden, der seinen Vorwärtsdrang am letzten Tag der Rallye stoppte. Da nur Auriol und Grönholm für die Markenweltmeisterschaft eingeschrieben sind brachte der Sieg von Rovanperä dem Team aber leider keine Punkte. "Der Erfolg hat einen bitteren Beigeschmack, denn wir haben noch immer keinen Punkt in der Markenwertung", erklärte der Direktor von Peugeot Sport Corrado Provera.
    Auf dem zweiten Platz lief Thomas Radström ein, der zusammen mit Tina Thörner das dritte Auto von Mitsubishi steuerte. Gefolgt von Carlos Sainz, der nach der ersten Etappe noch die Führung inne hatte, auf der dritten Position im Gesamt. Auf dem vierten Platz lief Toni Gardemeister auf einem vom Team Grifone privat eingesetzten Peugeot 206 ein. Der fünfte Platz ging an ein weiteres Ford Focus WRC, das von Francois Delecour pilotiert wurde. Nachdem Colin McRae viel Zeit verloren hatte als er seinen Focus am ersten Tag neben die Strecke stellte, kam der Schotte aber immer noch auf dem neunten Platz ins Ziel. Das zwei der drei gestarteten Focus unter den Top sechs angekommen sind und keins der WRCs technische Probleme hatte, beweist, dass man mit Ford rechnen muss in dieser Saison. Der deutsche Skodafahrer Armin Schwarz verabschiedete sich am letzten Tag von der Rallye mit einem Abflug, an einer Stelle, an der ihm kein Zuschauer auf die Strecke zurück helfen konnte. Nicht so gut lief es in Schweden für das Subaru World Rallye Team. Die Fahrer Solberg, Märtin und Burns kamen über die Ränge sechs, zwölf und sechzehn nicht hinaus. Nach der zweiten Runde der Rallye Weltmeisterschaft gibt es nun eine Dreierführung an der Spitze der WM-Gesamtwertung. Den ersten Platz teilen sich Mäkinen, Sainz und Rovanperä, gefolgt von Delecour, Radström, Gardemeister und Schwarz auf den Plätzen vier bis sieben.

     
     
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