25. April 2018
 
 
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News - Rallye Weltmeisterschaft
Erstmals drei Mitsubishi
2001-02-08 - sp

 
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    Ab Freitag dem 9. Februar steht die zweite Runde der Rallye Weltmeisterschaft auf dem Programm. Nach der schon im Januar gelaufenen ersten Runde der Saison, in Monte Carlo, folgt nun der zweite Durchgang in Schweden. Das Rallye-Zentrum der schwedischen Veranstaltung liegt in westlich Stockholm gelegenen Karlstad. Für die Aktiven ist eine Route von insgesamt 1924,97 Kilometern zurück zu legen. Die eigentliche Rallye führt über 380,62 Kilometer, die in 17 Wertungsprüfungen eingeteilt sind. Der Start traditionelle Start erfolgt am Donnerstag in Karlstad. Hier müssen die Fahrer aber lediglich 700 Meter fahren. Der richtige Start mir der ersten WP findet am Freitagmorgen statt. Die erste Etappe (Freitag) besteht aus sechs WPs. Am Samstag müssen die Teams weitere sechs Prüfungen absolvieren, bevor Sie am Sonntag die letzten fünf in Angriff nehmen. Das erste Fahrzeug wird um 16:08 Uhr am Sonntag wieder in Karlstad erwartet. Obwohl die Strecken in Schweden verschneit und vereist sind und teilweise durch enge Waldpassagen führen zählt der schwedische WM-Lauf mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 110 km/h zu den schnellsten im Kalender. "Die Geschwindigkeiten im Wald sind fast so hoch wie bei der Rallye Finnland", erklärte Weltmeister Marcus Grönholm. Am Start stehen, wie schon bei der Monte, alle Werksteams ausgenommen der Citroen Werksmannschaft. Wie schon berichtet fahren die Franzosen in der aktuellen Saison ihre erste Saison und einem WRC und aus diesem Grunde ein begrenztes Programm von vier WM-Läufen. Die Xsara-WRC werden in dieser Saison nur bei den vier Asphalt-Rallyes zusehen sein. Nicht in Topform, aber dennoch an den Start gehen wird der Franzose Didier Auriol. Der Peugeot-Fahrer fühlt sich einen Tag vor Start der Rallye nicht gut. "Didier liegt mit Grippe im Bett", so sein Beifahrer Denis Giraudet. Auriol will aber auch mit Grippe die Rallye fahren. "Wir werden alles tun, damit Didier zum Start der Rallye in einer möglichst guten Verfassung ist", erklärte der Peugeot Team-Arzt. Ein Schlüsselfaktor für den Erfolg auf Schnee und Eis sind die Reifen. Auf die Reifentechniker wartet eine besondere Herausforderung. In Skandinavien werden noch längere Spikes gefahren als in den Seealpen. Die Spikes bei der Monte Carlo sind 15 Millimeter lang 2,5 Gramm schwer. In Schweden sind sie bis zu 20 Millimeter und bis zu vier Gramm schwer. Die Läufe in Monte Carlo und in Schweden sind die einzigen, bei denen Spikes zugelassen sind. Peugeot rechnet sich insgesamt gute Chancen auf einen Sieg aus, denn in Schweden feierte Peugeot mit dem Finnen Marcus Grönholm im Jahr 2000 den ersten WM-Sieg mit dem neuen Peugeot 206 WRC. Ein weitere Pluspunkt, der für einen erneuten Grönholm-Sieg sprechen würde ist, dass in der Geschichte der Rallye-WM in Schweden noch nie ein Nichtskandinavier gewonnen hat. Marcus Grönholm hat alles als Finne sehr gute Karten. Weitere Sieganwärter kommen aus den Reihen des Ford-Teams. Carlos Sainz, der schon mehrere male nur knapp den Sieg verpasst, würde gerne dieses finnische Sieg-Monopol brechen. Zusammen mit Colin McRae hat Ford auch das Potential einen Sieg einzufahren. "Wir hatten einen guten Start in die diesjährige Saison und es ist wichtig, dass wir diese Tendenz beibehalten", so der 38-jährige Carlos Sainz. "Wir haben schon vor Weihnachten Tests in Schweden gefahren, als Pirelli die neuen Reifen testete. Es sind diese Tests, die die Performance und das Feintuning des Fahrzeugs ausmachen." Colin McRae, Weltmeister von 1995 freut sich schon auf den Event in Schweden. "Typisch für die voll verschneiten Strecken sind die Schneebänke am Streckenrand. Diese erlauben es dem Fahrer ganz nah und auch ein wenig übers Limit zu gehen", so der Schotte. Die Schneebänke werden von den Fahrern oft für ein leichtes anlehnen der Fahrzeuge genutzt. Allerdings hatte man im letzten Jahr das Pech, dass zum Zeitpunkt der Rallye in Schweden so warme Temperaturen herrschten und das daraus resultierend auch nicht genug Schnee für die Schneebänke vorhanden war. Das dritte Team, was für einen Sieg in Frage kommt ist das Mitsubishi Ralliart-Team, das in Schweden zum erstenmal drei Fahrzeuge bei einer Veranstaltung einsetzt. Neben den Stammfahrern Tommi Mäkinen und Freddy Loix startet das Team in Schweden mit einem dritten Fahrzeug für Thomas Radström und seiner Beifahrerin Tina Thörner. Skoda Motorsport start mit zwei letztjährigen Autos für den Deutschen Armin Schwarz und den Belgier Bruno Thiry. "Seit dem Erfolg in Monte Carlo ist Elan im Team, der uns antreibt", sagte der Skoda-Sportdirektor Pavel Janeba. 21 Jahre nach seinem ersten Angriff in Schweden wird der dreifache Schwedensieger Kenneth Eriksson mit seinem Teamkollege Alister McRae auf den Hyundai Accent WRC an den Start gehen.

     
     
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