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News - Rallye Weltmeisterschaft
Mäkinen feiert Hattrick bei "Monte"
2001-01-21 - ks

 
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    Saison 2002
    Der Finne Tommi Mäkinen hat zum dritten Mal in Folge die Rallye Monte Carlo gewonnen. Der viermalige Weltmeister feiert seinen ersten Sieg nach dem Gewinn der "Monte 2000". Profitieren konnte der Finne vom Ausfall des bisherigen Spitzenreiters Colin McRae im Ford Focus. Der Schotte musste in der ersten Prüfung der Schlussetappe aufgeben. Am berühmt- berüchtigten Col de Turini, der wie schon so oft in der Vergangenheit zum Schicksalsberg wurde, fiel an ihrem Ford Focus das elektronisch gesteuerte Gaspedalsystem aus. Zunächst versuchte er jedoch, den defekt selbst zu beheben und konnte mit einem Rückstand von 13 Minuten weiterfahren. Vor dem Start der zwölften Wertungsprüfung gab er jedoch auf. So war der Weg für Mäkinen frei, als dritter Fahrer in der 90-jährigen Monte-Geschichte den WM-Höhepunkt zum dritten Mal in Folge zu gewinnen. Vor ihm hatten das nur der Italiener Sandro Munari (1975-77) und der Regensburger Walter Röhrl geschafft, der zwischen 1982 und 1984 drei seiner vier Monte-Siege sogar auf drei unterschiedlichen Autos herausgefahren hatte. "Wir haben keine Fehler gemacht. Wer hier gewinnen will, darf sich weder auf der Strecke noch bei der Reifenwahl Fehler erlauben", sagte Mäkinen, der "in elf Monaten wieder die Nummer eins auf dem Auto" haben will. Mäkinen verwies die beiden Ford-Piloten Carlos Sainz aus Spanien (1:00,8 Minuten) und Francois Delecour aus Frankreich (1:55,3) auf die Plätze zwei und drei. Die Deutschen Armin Schwarz/Manfred Hiemer (Oberreichenbach/München) landeten mit Rückstand von 2:26,0 sensationell auf dem vierten Platz, auf den sie die französischen Ford-Piloten François Delecour/Daniel Grataloup kurz vor dem Ziel um 21,7 Sekunden verdrängt hatten. "Zum ersten Mal seit der Einführung des Octavia konnten wir die ganze Zeit mit der Spitze mithalten. Das ist sehr motivierend", sagte Ex-Europameister Schwarz: "Ich liebe die Monte. Die wechselnden Bedingungen sind eine echte Herausforderung. Wenn man sie als Fahrer meistert, kann das den Unterschied machen. Man hat ein Gefühl für das Eis, man kann es riechen und sich an frühere gute Fahrten erinnern." Der vierte Platz ist Schwarz bestes Resultat im dritten Jahr bei den Tschechen. Schwarz bekam drei WM-Punkte, vor ihm rangieren Mäkinen (10), Sainz (6) und Delecour (4). In der Marken-WM führt Mitsubishi mit 13 Punkten vor Ford (6) und Skoda (5). Titelverteidiger Peugeot ging leer aus. Alle drei Autos der Franzosen sind ausgeschieden.

     
     
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