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News - Rallye Weltmeisterschaft
McRae behauptet Führung
2001-01-21 - sp

 
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    Saison 2002
    Auf der zweiten Etappe der Rallye Monte Carlo 2001 konnte der Schotte Colin McRae seine Führung behaupten. Der Ford Pilot musste seine Führung zwar zwischenzeitig an Tommi Mäkinen abgeben, konnte sie aber auf der letzten WP des Tages, der 36,69 Kilometer langen Sisteron zurück erobern. McRae hatte heute das Pech, dass er als erstes auf der Strecke war und dadurch dem großen Nachteil zum Opfer fiel, dass die vielen Zuschauer, die alljährlich zur Rallye Monte Carlo in die französischen Seealpen pilgern, noch nicht ihre Plätze erreicht hatten und noch zu Fuß über die Wertungsprüfung liefen. "Ich musste sehr oft die Hupe benutzen, weil die Zuschauer noch mit ihren Rucksäcken über die Strecke liefen und den Weg versperrten. Die ganze Sache hat uns mindestens mal 15 Sekunden gekostet", so der 32-jährige Focus-Pilot frustriert im Ziel der Etappe. Die Comps-Castellane, die als zehnte WP auf dem Plan stand, musste sogar wegen des hohen Zuschaueraufkommens gestrichen werden. Die Fahrzeuge konnten die 20,53 Kilometer lange WP nur im Konvoi und Schritttempo abfahren. Ein weiteres Problem, das von mehreren Fahrern angesprochen wurde, waren die parkenden Autos, die teilweise an den unmöglichsten Stellen geparkt wurden. Neben dem Ford-Team, dass mit allen drei gestarteten Fahrern derzeit in der Top-Ten liegt, sind nur noch Mitsubishi und Skoda vollständig im Rennen. Carlos Sainz belegte am Ende des zweiten Tages hinter McRae und Mäkinen den dritten Platz. Auf vier folgt der deutsche Skoda-Pilot Armin Schwarz, der dem jetzt auf fünf platzierten Francois Delecour im Ford Focus, diesen Rang auf der letzten WP des Tages abnahm. "Wir haben bei den klaren Wetterverhältnissen einen großen Nachteil durch unsere schwächere Motorleistung. Uns würden wechselnden Bedingungen besser gefallen: Da kommt es mehr auf das fahrerische Können als auf die Motorleistung an, da rechnen wir uns mehr Chancen aus", so der deutsche Skoda Pilot. Delecour, der bei seiner Lieblingsrallye auf der neunten Sonderprüfung die zweite Gesamtbestzeit fuhr, liegt dem zu folge nun mit einem komfortablen Vorsprung von 1:59.9 Minuten auf der fünften Position. Den sechsten Gesamtrang hält der einzig im Feld verbliebene Hyndai-Fahrer, Alister McRae.
    Nach dem gestern schon das Peugeot-Team komplett ausgefallen ist, hat sich vor der zweiten Etappe auch Subaru dazu entschieden den Impreza des Briten Richard Burns aus dem Rennen zu nehmen und hat somit auch keinen der drei Impreza mehr im Rennen. Um das Material zu schonen ist Burns gar nicht erst an den Start des zweiten Tages gerollt. Sein Motor war am Vorabend nur noch auf drei Zylindern gelaufen. Auch wenn die diesjährige Ausgabe der Monte als die kürzeste und leichteste Monte aller Zeiten bezeichnet wird, hat sie immer noch ein großes Maß an Ausfällen zu verzeichnen. Am Morgen des zweiten Tages nahmen nur noch 34 der ursprünglich zum Start zu gelassenen 60 Autos die Rallye auf. Für die dritte Etappe, der ersten Rallye im neuen Millennium, ist ein spannender Zweikampf zwischen den erstplatzierten Colin McRae und dem zweitplatzierten Tommi Mäkinen zu erwarten. Im Ziel des zweiten Tages trennten die beiden Ex-Weltmeister gerade mal der minimale Abstand von 3,5 Sekunden.

     
     
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