25. April 2018
 
 
 aktuell
 report
 VLN
 DTC
 multimedia
 service
 intern
 
News - Rallye Weltmeisterschaft
McRae vor Mäkinen - Grönholm raus
2001-01-19 - sp

 
Links zum Thema
  • Die aktuellsten Headlines
  • Opel Corsa 1600 für Rallye WM und DM
    Ehrenrunde für die Peugeot-Truppe in Australien
    Colin McRae und sein langjähriger Beifahrer Nicky Grist gehen getrennte Wege
    Überlegen: Titelgewinn und Doppelsieg für Peugeot
  • Newsarchiv
  • Alle Berichte auf einen Blick
  • Termine
  • Aktuelle Saison
    Saison 2002
    Heute startete in Monte Carlo die 69. Ausgabe der traditionsreichsten Rallye im Kalender der Rallye Weltmeisterschaft: Die Rallye Monte Carlo. Am Start standen alle Werke bis auf den Neueinsteiger Citroen, der in diesem Jahr nur die vier Asphalt-Rallies fahren wird. Für einige war der Auftakt zur Saison 2001 allerdings schon bald wieder beendet. Das Peugeot-Werksteam schickte drei 206 WRCs in den Kampf um den ersten WM-Sieg im neuen Millennium, aber schon nach der vierten der insgesamt 15 Wertungsprüfungen war keiner der Peugeot mehr im Rennen. Vom Pech verfolgt, wie im letzten Jahr, hatte die Peugeot-Mannschaft als erstes den Ausfall des amtierenden Weltmeisters Marcus Grönholm zu beklagen. Auf der zweiten Prüfung stieg die Motortemperatur des 206 auf Grund einer defekten Wasserpumpe, was für den Finnen einen Halt von mehr als sieben Minuten auf der WP bedeutete. Er schleppte sich zwar danach noch bis zum Service, musste sein Auto dort aber abstellen, weil der Schaden in der Kürze der Zeit nicht repariert werden konnte. "Jetzt blicken wir nach vorn und wollen erneut die Schweden-Rallye gewinnen", erklärte Grönholm nach seinem Ausfall. Noch schlimmer traf es seine beiden Teamkollegen. Der Peugeot-Neuzugang Didier Auriol führte die Rallye bis zur dritten Wertungsprüfung an, bevor er sich auf der vierten WP an einem Stein das rechte Hinterrad seines Fahrzeuges abriss und bei der Fahrt zum Service auf der Verbindungsetappe von der Polizei gestoppt wurde. Gilles Panizzi, der nach einem Ausrutscher auf einer Eisplatte die Kontrolle über sein Auto verlor und einen 40 Meter tiefen Abhang herunter rutschte, hatte Glück im Unglück. Er und sein Beifahrer Hervé Panizzi überstanden den Unfall unverletzt. Doch zur Sicherheit wurde der über Rückenschmerzen klagende Gilles Panizzi ins Krankenhaus nach Monte Carlo geflogen. "Wir wollten hier siegen, jetzt haben wir eine Nullrunde auf dem Konto", so Corrado Provera, Direktor Peugeot Sport. "Aber die Situation ist besser, als es scheint, denn wir haben hier gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind." Nicht viel besser lief es im Subaru World Rally Team. Der Titelkandidat Richard Burns liegt am Ende des ersten Tages auf dem vierten Rang im Gesamtklassement. Der Brite hat allerdings schon 1:29.6 Minuten Rückstand auf den führenden Colin McRae. Burns hatte sich auf der ersten WP mehr als eine Minute Rückstand durch zu vorsichtige Fahrweise eingefangen. "Die WPs waren sehr dreckig und rutschig, es war sehr schwer zu fahren. Aber ich bin froh, besonders nach der ersten Prüfung, wieder zurück auf dem vierten Platz zu sein", so der einzig verbliebene Subaru-Pilot Richard Burns im Ziel des ersten Tages. Seine Teamkollegen Petter Solberg und Markko Martin sind schon auf der fünften bzw. ersten WP ausgeschieden. Solberg der zwischenzeitig so gar die Rallye anführte, landete auf der fünften Prüfung mit seinem Subaru Impreza WRC neben der Strecke. An der gleichen vereisten Stelle erwischte es noch drei andere Fahrer, obwohl Solberg und sein Co-Pilot Phil Mills die folgenden Fahrzeuge vor der gefährlichen Stelle warnten. Markko Martin wurde von einem elektrischen Defekt eingeholt, bevor die Rallye richtig begonnen hatte. Er musste sein Subaru-Debüt beenden. Aber es gab beim Auftakt zur diesjährigen WM-Saison auch erfreuliche Nachrichten. Die deutschen Rallyespezialisten Armin Schwarz und Manfred Hiemer im Skoda Octavia WRC belegten am Ende des ersten Tages den guten fünften Platz. Für eine Sensation sorgte ebenfalls ein deutsches Team. Der Deutsche Rallyemeister von 1995, Hermann Gassner, sorgte mit seinem seriennahen Proton für seine erste Rallye-WM-Bestzeit. "Besonders durch die richtige Reifenwahl konnten wir unsere erste Bestzeit heraus fahren", so der Deutsche glücklich, nachdem er beim Service nach der zweiten WP von seiner Bestzeit erfuhr. Nach den ersten sechs WPs belegt Gassner den 12. Platz und hinter Manfred Stohl den zweiten Platz in der Gruppe N-Wertung. In der gesamt führenden Position der Rallye liegt der Ford-Pilot Colin McRae, der die Rallye mit 0:30.5 Minuten vor dem vierfachen Ex-Weltmeister Tommi Mäkinen auf Mitsubishi Lancer anführt. Den dritten Platz belegt der zweite Ford-Mann Carlos Sainz. Der dritte Focus RS WRC liegt im Moment mit dem Neuzugang, dem Franzosen Francois Delecour, auf dem sechsten Platz. Delecour konnte auf der dritten WP die Bestzeit fahren. Toni Gardemeister, der auf dem vom Grifone-Team eingesetzten Peugeot 206 unterwegs ist, hält zur Zeit den zehnten Platz. Für den morgigen Tag steht die zweite Etappe der Rally auf dem Programm. Zu fahren sind insgesamt 804,06 Kilometer und 136,05 WP-Kilometer, die in fünf Sonderprüfungen eingeteilt sind.

     
     
     Navigation: zurück | Seitenanfang | Startseite
    © & Design 2000 - 2018 Sascha Pick