25. April 2018
 
 
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News - Int. ADAC 24h Rennen Nürburgring
Zakowski / Bartels / Lamy siegreich
2001-05-29 - sp

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    Bei bestem Wetter und einer berauschenden Zuschauerkulisse von 132.000 Zuschauern beendeten Peter Zakowski / Michael Bartels und Pedro Lamy die 29. Ausgabe des Int. ADAC 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring als Sieger. Aus der Pole-Position gestartet konnte die Viper Besatzung nach 24 Stunden Fahrzeit mit einem Vorsprung von acht Runden auf den zweitplatzierten Porsche 996 GT3 Gup mit Gerhard Müller / Gerhard Mannsberger / WOLF SILVESTER / Kurt Thiim gewinnen. Mit 147 gefahrenen Runden wurde der Rekord aus dem letzten Jahr um zwei Runden überboten und damit ein neuer aufgestellt. Auch wenn das Ergebnis mit einem Vorsprung von acht Runden nach einem langweiligen Rennen aussieht, der erste Blick täuscht. Bis Sonntagmittag 12 Uhr kämpfte die Viper hart mit dem #1 Porsche aus dem Phoenix Team. Christian Abt / Christian Menzel / Emanuel Collard und Lukas Luhr, die den Porsche 996 GT3 RS pilotierten, machten der Viper das Leben schwer und lagen sogar lange Zeit in Führung. Aber um ca. 12:16 Uhr setzte Christian Menzel den Porsche im Streckenabschnitt Hatzenbach nach einem Unfall in die Leitschienen und zerstörte ihn so, dass an eine Weiterfahrt nicht mehr zu denken war. Menzel lag zu diesem Zeitpunkt mit einer Runde Rückstand auf dem zweiten Gesamtrang. Der Rückstand des schwarzen Porsche mit der Nummer eins kam durch einen längeren Boxenhalt in den frühen Morgenstunden. Eine Schlauchschelle war defekt, wodurch Kühlwasser austrat. Man stand fünf Minuten an der Box, um den Defekt zu beheben. Gegen acht Uhr konnte die Viper die Führung übernehmen und sie bis ins Ziel verteidigen. Die jeweils zweiten Autos aus den führenden Teams mussten ihre Fahrt schon früher aufgeben. Der Nummer-2-Porsche des Phoenix Teams, der von Christian Abt / Jürgen von Gartzen / Horst von Saurma und Timo Bernhard Pilotiert wurde, schlug nachts im Brünnchen in die Leitplanken ein. Zu perst konnte er seine Fahrt ohne Probleme fortsetzen. Wie sich im weiteren Rennverlauf aber herausstellte, war beim Rückwärtseinschlag allerdings mehr beschädigt worden, als zu erst angenommen. Abt / Bernhard / von Saurma und von Gartzen mussten ihren Porsche dann mit Motorschaden als Resultat in der Box parken. Die zweite Chrysler Viper GTS-R des Zakspeed Teams, pilotiert von Markus Großmann / Frank Stippler / Franz Fabian und Timo Kluck, hatte in der Nacht ebenfalls einen Unfall zu verbuchen. Im Bereich Kesselchen kollidierte die Viper #34 mit dem Mercedes Benz 190 E #189 von Dirk Roth / Bernd Küpper / Andreas Schettler und wurde so stark beschädigt, dass auch hier nicht an eine Weiterfahrt zu denken war. Eine grandiose Leistung zeigte das Quartett rund um den Wuppertaler Ulrich Packeisen. Packeisen, der zusammen mit Franz Clear, Erich Trinkl und Jens Petersen einen Porsche 993 Turbo pilotierte, startete dem Feld hinterher und begann eine beeindruckende Aufholjagd, die erst ein technischer Defekt an der Antriebseinheit seines Porsches stoppen konnte. In den frühen Morgenstunden lag der Turbo-Porsche auf dem siebten Rang in der Gesamtwertung. Der am Ende zweitplatzierte Porsche von Gerhard Müller / Gerhard Mannsberger / WOLF SILVESTER und Kurt Thiim startete aus der 14. Position und konnte durch eine konstante, zu verlässige und problemlose Fahrt den guten zweiten Platz belegen. Das gleiche gilt auch für das Team Tischner, das am Ende der 24 Stunden auf dem sehr guten dritten Platz landete. Lange Zeit lagen Tischner / Tischner / Thal / Meinerzhagen auf ihrem BMW M3 auf dem zweiten Platz in ihrer Klasse, die Bäder / Hagenmeyer / Schall / Schall bis zu ihrem Ausfall dominierten. Bäder / Hagenmeyer / Schall / Schall verunfallte in der Nacht im Bereich Kesselchen und mussten ihren BMW M3 abstellen. So war der Weg für die Tischner-Mannschaft frei. Sie waren am Ende der best platzierteste Tourenwagen und fuhren einen großen Erfolg gegen die leistungsmäßig stark überlegene Konkurrenz ein. Auf dem fünften Platz landete in der Endabrechnung der Porsche RSR von Edgar Dören / Karl-Christian Lück / Klaus Abbelen und Karl Veertee, die durch die Ausfälle der Konkurrenz profitierten und sich während des Rennverlaufes nach vorne arbeiteten. Sechster wurde der Mitsubishi Carisma GT von Jochen Übler / Marcus Schurig / Burkhard Bechtel und Abt-DTM-Pilot Mattias Ekström vor dem Sportauto M Coupé mit Jörg Müller / Dr. Edgar Althoff / Andreas Fink und Ingo Zabel auf dem siebten Gesamtrang. Der Lotus Elise von Erfolgs-Rapper SMUDO / VIVA-Moderator Mola Adebisi / Michael Schlüter und Detlef Saat kam auf dem 84. Platz ins Ziel. Mehr erwartet wurde vom Team Falken Motorsport, das mit drei Nissan Skyline aus Japan angereist war: Keiner der Skyline kam ohne Probleme ins Ziel. Technische Defekte und Unfälle sorgten dafür, dass das Team viel zu arbeiten hatte. Kurz vor dem Zieleinlauf schickte das Team seine Boliden aber nach langer Reparaturpause noch einmal auf die Strecke. Ebenfalls nicht ins Ziel kamen die "Drei Grafen". Nach einer Kollision mit dem Manthey-Porsche von Michael Eschmann / Patrick Spadacini / Paul Hulverscheid und Günter Döbler im Bereich Kesselchen mussten beide Teams ihre Fahrzeuge in der Nacht abstellen. Spadacini musste der auf einmal langsam fahrenden Grafen-Corvette ausweichen, kam dabei auf die Wiese, drehte sich und schlug danach rückwärts in die Leitschienen ein. Das war nicht der einzige Porsche aus dem Manthey-Team, der einen Ausfall zu beklagen hatte. Die drei anderen Porsche des Eschmann-Manthey-Racing Teams konnten die 24 Stunden auch nicht wie geplant beenden. Schon in der Anfangsphase wurde der best platzierte Porsche von Teamchef Olaf Manthey / Ulrich Galladé / Uli Richter und Jürgen Alzen von der zweiten Zakspeed-Viper hinter rechts getroffen, wodurch er in die Streckenbegrenzung einschlug. Mehrere kleine technische Probleme, Stop-and-Go-Strafen und letztendlich ein Unfall beendeten das Rennen des lange Zeit auf Platz drei fahrenden Porsche mit der Startnummer drei. Auch der Porsche mit der Nummer sieben, den Axel Rohr / Wilhelm D. Kern / Robert Nearn / Marc Gindorf pilotierten, konnte das Rennen nicht beenden. Gegen 1:20 Uhr fiel der Porsche 996 GT3 MR einer Kollision und einem daraus resultierenden Feuer im Streckenabschnitt Hatzenbach zum Opfer. Wieder mal ein Ausfall hatte das Team Wolf Racing zu verzeichnen. Der Ford Focus von Michael Funke / Roland Asch / Martin Leach / Marc Simon musste nach mehreren technischen Problemen die Segel streichen. Der zweite Focus, der von Thomas Klenke / Patrick Bernhard und Jürgen Hohenester gefahren wurde, hatte mehr Erfolg. Direkt beim ersten Einsatz belegte das Auto, das unter der Bewerbung der Motorpark Oschersleben GmbH fuhr, den 29. Rang. Bis zu einem Getriebeschaden am Morgen auch sehr gut platziert war der von Kissling Motorsport eingesetzte Opel Astra OPC. Zusammen mit dem Opel Sportchef Volker Strycek und dem DTM-Pilot Timo Scheider führte Stefan Kissling lange die Klasse der 2-Liter-Fahrzeuge an und arbeitete sich im Gesamtklassement sogar auf den neunten Platz nach vorne. Nach dem längeren Halt an der Kissling-Box und dem Getriebewechsel konnte das Trio aber immer noch den 21. Platz belegen. Die besten aus der VLN-Serienwagen-Klasse, Nils Bartels / Harald Jacksties / Reinhold Renger und Andreas Baier, belegten nach den 24 Rennstunden den sehr guten 13. Platz im Gesamtklassement.

     
     
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