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News - BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
PSR Volvo S60 trotz harter Konkurrenz auf Platz zwei
2006-04-27 11:58:22 - sp

(c) spmm.de
Teamchef Berk: ... noch ein Ass im Ärmel
 
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    Saison 2002
    Ulli Andree/Stephan Herter liegen beim zweiten Meisterschaftslauf voll im selbstgesteckten Fahrplan

    Beim zweiten Lauf zur deutschen BF
    Goodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring erreichte das PSR Volvo Team von Danny Berk das vor Saisonbeginn ausgegebene Ziel. Mit dem zweiten Rang von Ulli Andree und Stephan Herter bewies die Mannschaft aus Adenau, dass sich der Aufstieg in die 3-Liter-Klasse gelohnt hat.

    Für Volvo Stammfahrer Ulli Andree war von Anfang an
    klar: „In unserer bis dato angestammten Klasse bis 2,5 Liter Hubraum müssen wir nichts mehr beweisen – dort haben wir alles gewonnen, was es zu gewinnen gab.
    Zudem ist das Feld in der SP5 dieses Jahr mit phantastischen Fahrern und Fahrzeugen besetzt und damit härter umkämpft. Beim zweiten Rennen fuhr in unserer Kategorie sogar der frühere Audi-Werksfahrer Frank Jelinski mit, zudem messen wir uns mit Gegnern wir dem F1-Testfahrer Marcel Lasée, Kenneth Heyer und Sebastian Stahl. Es war uns immer klar, dass wir mit unserem 2,65-Liter-Motor ein gewichtiges Handicap haben würden, weil wir mit dem 5-Zylinder aus konstruktiven Gründen nicht bis an die Grenze des Hubraumlimits gehen können – so fehlen uns nicht nur 350 cm_ sondern auch mindestens 70 PS auf die Topmotoren. Diesen Nachteil gingen wir aber bewusst ein, weil in der SP5 ein toller Wettbewerb herrscht, in dem wir uns beweisen wollten.“

    Beim zweiten Meisterschaftslauf auf dem Nürburgring konnte das Team aus der Eifel sich in der Spitzengruppe der neuen Liga etablieren. Ulli Andree stellte den Göteborger Fünfzylinder auf den zweiten Startplatz. Sein Teamkollege Stephan Herter fuhr den Start, wurde aber schon in der ersten Kurve rittlings gerammt. „Wahrscheinlich hat mich ein Porsche hinten an der Ecke touchiert“, rekapituliert Herter. „Ich stand jedenfalls plötzlich völlig quer und verlor deswegen zwei Plätze.“

    Der Halbbruder der Schumacher-Brüder, Sebastian Stahl, Ivano Guiliani, beide auf BMW M3, und der ehemalige Jordan-Formel 1-Testpilot Marcel Lasée in einem Turbo-Seat Léon lagen nach der Startrunde vor Herter.
    Da Lasée/Kenneth Heyer vor dem Tankstopp des Volvo schon zweimal die Box anlaufen mussten, verbesserte sich Herter in seinem Turn noch um eine Stelle und übergab nach 12 Runden als Dritter an Andree, obwohl sich zwischenzeitlich noch ein Porsche an Herter vorbeischieben konnte. „Ich bekam nur neue Vorderreifen und fuhr als Dritter weiter. Doch dann bekam Stahl im Airnergy-M3 Probleme und ich rückte auf
    P2 vor. Aber der führende BMW von Willi
    Obermann/Guiliani war schon zu weit enteilt. Ich war zwar teilweise über 10 Sekunden pro Runde schneller als der M3, konnte ihn aber nicht mehr einholen.“

    Da machte es auch nichts, dass Andree sich drei Runden vor Schluss noch einen Reifenschaden hinten links einhandelte und einen Extra-Stopp einlegen musste.
    „Der Reifenschaden hat aber definitiv nichts mit der Konstruktion von unserem Reifenpartner Dunlop zu tun“, betonte Teamchef Danny Berk. „Es gab relativ viele Unfälle, und entsprechend viele Trümmerteile lagen auch auf der Strecke. Über eines dieser Teile muss Ulli drübergefahren sein; jedenfalls fanden wir ein großes Loch in der Lauffläche.“

    Die durch die vielen Crashs verursachten Gelbphasen hatten zuvor auch ihren Teil dazu beigetragen, dass dem Volvo Duo ein möglicher Klassensieg durch die Lappen gegangen war. „Ich habe noch Probleme, mich auf den Fronttriebler einzustellen“, bekannte Herter. „Ich bin oft zu spät auf der Bremse, gehe zu schnell in die Ecken und das Auto beginnt zu rutschen – und dann stimmt’s mit dem Schwung am Kurvenausgang nicht mehr so. Es lief zwar schon wesentlich besser als bei der ersten Veranstaltung. Aber die vielen Gelbphasen brachten mich unweigerlich immer wieder aus dem Rhythmus, und ich tat mich schwer, dann wieder richtig in Tritt zu kommen.“

    Teamchef Berk ergänzte: „Stephan hat schon klar gezeigt, dass er den Grundspeed hat, der nötig ist.
    Ihm fehlt noch ein bisschen die Konstanz. Aber daran arbeiten wir gemeinsam. Wir studieren die Daten sehr genau, und er nimmt auch alles auf, was wir ihm sagen.
    Er zeigt ganz klar eine aufsteigende Formkurve; wir werden ihn schon noch da hinbringen, wo er sein muss.
    Generell erlebten wir ein sehr erfreuliches Rennen und erreichten unser Ziel, uns in der Spitzengruppe der neuen Klasse zu etablieren. Wir freuen uns schon auf die nächsten Läufe und hoffen, dann siegfähig zu sein.
    Erst recht, weil wir eine neue Reifenmischung von Dunlop noch gar nicht verwendet haben. Wir probierten diese zwar im Training, aber die Temperatur der inneren Lauffläche stieg zu hoch an. Das hätten wir zwar mit Feinarbeit an den Sturzwerten ausmerzen können, aber dazu fehlte uns die Zeit. Das heißt aber im Umkehrschluss auch: Wir haben mit den neuen Dunlops für die künftigen Veranstaltungen noch ein Ass im Ärmel.“

     
     
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