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News - BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Sieg für Menzel/Kather in der Porsche
2005-06-12 16:43:57 - sp

(c) spmm.de
Mit nur 3,497 Sekunden Vorsprung überquerte Menzel die Ziellinie
 
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    Bei überwiegend bewölktem Wetter starteten pünktlich um 12:00Uhr 167 Fahrzeuge vor 23.500 Zuschauern zur 36. Adenauer Rundstrecken Trophy, einem Wertungslauf zur Deutschen BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring Nordschleife. Mit dabei auch die beiden Basler Securitas Porsche des Mühlner Motorsport Teams aus Spa.

    Christian Menzel (Kelberg), der sich mit Werner Kather (Aachen) am Steuer des Porsche mit der Startnummer 596 abwechselte, sicherte sich gleich zu Anfang des Qualifyings mit einer Fabelzeit von 8:52:935 die Poleposition. Stammfahrer Thomas Koll (Bad Münstereifel) erzielte die drittschnellste Zeit für den Porsche mit der Startnummer 595, den er sich mit Heinz-Josef (Juppy) Bermes (Willich) teilte.

    Gleich vom Start weg konnte Christian Menzel die Speed des Mühlner Porsche dank seiner langjährigen Erfahrung im Umgang mit Porsche Cup Fahrzeugen und seiner sehr guten Nordschleifen-Kenntnisse voll umsetzen und sich an der Spitze des Feldes absetzen. Mit seinem „Respektabstand“ folgte der Konkurrent, der das Mühlner Porsche Duo bereits im Qualifying „gesprengt“ hatte, kurz vor Thomas Koll.

    Da der Konkurrent aber kürzere Stints fuhr und daher früher zum Boxenstopp rein kam, als die Mühlner Porsche, kamen die beiden sogar mit einer Doppelführung zu ihrem ersten Boxenstopp, den die Mechaniker des Mühlner Motorsport Teams auch noch deutlich schneller durchführten, so dass die Führung der beiden Mühlner Porsche auch nach dem Boxenstopp erhalten blieb, als Kather die 596 und Bermes die 595 übernommen hatten.

    Im Mitteltörn war dann der Konkurrent, der mit viel weniger Sprit an Bord und frischen Reifen unterwegs war, deutlich schneller und konnte sowohl Bermes als auch Kather überholen. Allerdings ging die gegnerische Strategie der kürzeren Törns mit wenig Benzin und frischen Reifen nur zu 50% auf. Als Menzel und Koll nach der 17. Rennrunde ihre jeweiligen Porsche wieder von den Teamkollegen für den letzten Stint übernahmen war klar, dass der Konkurrent noch einmal an die Box musste, die beiden Mühlner Porsche allerdings nicht und durch diesen „Splash and Dash“ Stopp kam Menzel wieder an den Konkurrenten ran und auch vorbei, Koll allerdings leider nicht.

    So gingen die beiden Mühlner Porsche schließlich als Erster und Dritter in die allerletzte Rennrunde. Aber wie heißt es doch so treffend: „Abgerechnet wird erst am Schluss.“ Während Menzel mit 3.497 Sekunden Vorsprung den Klassen- und Wertungsgruppensieg sicherstellte, scherte beim Porsche von Koll die linke Antriebswelle ab, so dass er das Rennen nicht beenden konnte.

    „Für Juppy und Thomas tut mir der Ausfall in der letzten Runde, einen sicheren Podiumsplatz vor Augen habend, unendlich leid. Wir werden in der Werkstatt genauestens analysieren, wie es zu diesem Schaden kommen konnte,“ resümiert Teamchef Bernhard Mühlner nach dem Rennen und fährt fort: „Die Poleposition, die schnellste Rennrunde und der Sieg von Werner und Christian war schon eine sehr starke Teamleistung aller Beteiligten.“

     
     
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