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News - Int. ADAC 24h Rennen Nürburgring
Carlsson Alpine Racing Team wurde vom Rennschicksal eingeholt
2005-05-13 23:42:00 - sp

(c) spmm.de
Hartge: Wir werden noch für Überraschungen sorgen...
 
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    Das Debüt des Carlsson Racers CK35 RS auf Basis des SLK 350 zeigte alle Facetten, die Motorsport so faszinierend machen.
    Trotz des Ausfalls aufgrund eines Getriebeschadens, der in Runde 30 durch einen Fremdkörper auf der Rennstrecke verursacht wurde, ist die Stimmung im Carlsson Alpine Racing Team sehr gut. Letztendlich war man im gesamten Team mit dem Ergebnis zufrieden. Rolf Hartge, Geschäftsführer der Carlsson Autotechnik GmbH: „Das gehört zum Motorsport. Alle Komponenten haben gehalten, das Auto lief perfekt, wir hätten eine einstellige Platzierung erreicht – und das mit einem brandneuen Auto. Dass uns ein Teil so unglücklich unter das Auto schlägt, kann passieren. Nun freuen wir uns auf das nächste Rennen, denn dass wir schnell sind, haben wir hier eindrucksvoll bewiesen. Außerdem möchte ich mich beim gesamten Team für die erstklassige Arbeit in den letzten Wochen und hier bei den 24h bedanken. Wir werden noch für Überraschungen sorgen.“

    Die ersten Runden in der grünen Hölle
    Bei kalten und wechselhaften Bedingungen drehte das von den Fans neugierig erwartete Rennfahrzeug der Klasse A6 am 06.05.2005 um genau 10:06 Uhr die ersten Runden auf dem legendären Eifelkurs. Keine zwei Stunden zuvor wurden die letzten Handgriffe an Technik und Karosserie ausgeführt, um dem CK35 RS nach dem letzten Test auf der französischen Hausstrecke von Carlsson den optischen Feinschliff zu geben.

    Überraschung im Qualifying
    Abstimmungsarbeiten auf dem Grand Prix Kurs standen im ersten gezeiteten Training im Vordergrund. Nach getaner Arbeit bog der CK35 RS zum ersten Mal in die nasskalte Nordschleife ab, um gleich im zweiten Umlauf mit einer Zeit für den 22. Startplatz für erhellte Mienen im Team zu sorgen. „Ich habe überhaupt nicht gepusht.“, wunderte sich Frank Steinmeier. Auch die routinierte Ellen Lohr, die kurzfristig für Ingvar Carlsson eingesprungen war, bestätigte das Potential des Carlsson Racers. Trotz ausschließlicher Funktionstests im Nachttraining qualifizierte Ralf Schall den CK35 RS auf trockener Piste für Startreihe 22 in der ersten Startgruppe. „Das Auto ist nicht nur wunderschön und einfach zu fahren, sondern auch brutal schnell!“, fasste Rainer Brückner seine Eindrücke mit einem breiten Grinsen treffend zusammen.

    Freud und Leid im Rennen
    Aufgrund sintflutartiger Regenfälle entschied sich die Rennleitung für eine zweite Einführungsrunde. So hatte Ralf Schall genügend Gelegenheit, sich die zahlreichen Sturzbäche einzuprägen. Dass er dies gründlich getan hatte, bewies er gleich nach dem Start. Zur Freude der Fans pflügte der CK35 RS - nacheinander mit Ralf Schall, Frank Steinmeier und Rainer Brückner besetzt - bis auf Gesamtplatz 13 durchs Feld. Das Auto lief zu diesem Zeitpunkt wie ein Uhrwerk und eine Position in den Top10 schien bereits zum Greifen nahe, als Ellen Lohr in Runde 30 an der Quiddelbacher Höhe ausrollte. Ein Fremdkörper auf der Strecke hatte den Ölkreislauf des Getriebes beschädigt. Durch unzureichende Schmierung waren die Gänge nicht mehr einzulegen. Trotz dieser widrigen Umstände war dennoch niemand im Team bereit aufzugeben, so dass sich der Tross in Richtung Strecke bewegte, um vor Ort ein neues Renngetriebe unter extremen Bedingungen einzubauen. Die legendären Geschichten des 24h Rennens von Reparaturen im nächtlichen Eifeldickicht wurden um ein weiteres Kapitel bereichert: Die örtliche Feuerwehr erhellte mit Suchscheinwerfern den Platz und die durchgefrorene Ellen Lohr ging unter begeistertem Beifall der anwesenden Fans wieder auf die Strecke. Ein erneuter Check in der Box zeigte allerdings, dass der überfahrene Fremdkörper weitere Schäden verursacht hatte, die vor Ort nicht mehr reparabel waren. So musste man sich schließlich dem Rennschicksal ergeben.

     
     
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