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News - Int. ADAC 24h Rennen Nürburgring
BMW wiederholt den Doppelsieg aus dem Vorjahr
2005-05-09 16:35:40 - sp

(c) spmm.de
Sieg für Pedro Lamy / Boris Said / Duncan Huisman / Andy Priaulx
 
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    Beim 33. ADAC Zürich 24h-Rennen auf dem Nürburgring hat die BMW-Werksmannschaft ihren Vorjahreserfolg wiederholen können. Den letzten Einsatz des BMW M3 GTR krönte das international besetzte Team aus Pedro Lamy / Boris Said / Duncan Huisman / Andy Priaulx (P / USA / NL / GB) mit einem Sieg vor dem Schwesterauto mit der Besetzung Dirk Müller / Jörg Müller / Hans-Joachim Stuck / Pedro Lamy (BMW M3 GTR). Vor 180.000 Zuschauern belegte die Dodge Viper des Zakspeed-Teams den dritten Platz. Peter Zakowski / Robert Lechner / Sascha Bert (Dodge Viper GTS-R) liefen nach einem überaus ereignisreichen Rennen auf der 25,378 km langen Kombination aus Nürburgring-Nordschleife und Grand-Prix-Kurs mit einem Abstand von sieben Runden auf die Sieger im Ziel ein. Vor allem in den ersten beiden Dritteln hatten sich zuvor die führenden Teams einen unerbittlichen Fight in Form eines Langstrecken-Sprints geliefert, dem einige der Favoriten Tribut zollen mussten. Die lange Zeit führende Porsche-Mannschaft um Teamchef Olaf Manthey mit Luhr / Bern­hard / Collard / Tiemann im Porsche 911 GT3-MR fiel in den frühen Morgenstunden nach einer tollen Leistung in Führung liegend durch einen Motorschaden bis auf Position neun zurück. Auch der zeitweise bis auf die zweite Position vorgefahrene Tourenwagen-Alt­meister Roland Asch musste seinen Falken-Nissan Skyline, den er sich mit Dirk Schoys­man, Takayuki Kinoshita und Tetsuya Tanaka teilte, am Morgen abstellen.

    „Es war ein sehr schwieriges Rennen, in dem wir von Anfang an extrem hart pushen mussten“, fasste Pedro Lamy das Rennen zusammen. „Jeder steckte in Problemen, dann hat sich aber plötzlich alles geändert. In den letzten Stunden ging es dann nur noch darum, das Auto heil ins Ziel zu bringen. Es ist eine tolle Strecke und dieses Rennen ist etwas besonderes“, schwärmt Lamy, „das gilt vor allem für die Unterstützung durch die Fans.“ Für Vorjahressieger Hans-Joachim Stuck reichte es diesmal nicht ganz zum Erfolg. Trotzdem war der Wahl-Österreicher zufrieden: „Für Fans war das ein spektakuläres Rennen, das noch spannender war als im vergangenen Jahr", resümierte der dreifache Sieger beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Nach einem spek­ta­ku­lä­ren Rennen ließ der 54-Jährige diesmal auch nicht gelten, dass der Zweitplatzierte der erste Verlierer ist: „Hier auf dem Nürburgring muss man erst einmal Zweiter werden. Nach drei Siegen ist ein zweiter Platz unter diesen Bedingungen für mich absolut ok.“ Auch bei der drittplatzierten Mannschaft von Zakspeed gab es durchaus zufriedene Mienen. Teamchef Peter Zakowski: „Ich bin sehr zufrieden, dass in diesem schwierigen Rennen der dritte Platz für uns herausgesprungen ist. Wir hatten während der 24 Stunden drei Unfälle, drei Mal haben wir die Viper repariert. Insgesamt haben wir wohl eineinhalb Stunden verloren. Das zeigt die enorme Teamleistung, die hinter dem Einsatz steht.“

    Tolle Vorstellung blieb unbelohnt
    Zu den Teams, die trotz Klasse-Leistung kein zählbares Resultat ins Ziel brachten, gehörte einmal mehr die Mannschaft des Alzen-Porsche. Uwe Alzen / Jürgen Alzen / Klaus Ludwig / Peter Dumbreck stellten den 996 Turbo zwar mit einer Fabelzeit von 8:30,846 Min. auf die Pole-Position. Im Rennen musste das Team jedoch bereits nach der Einführungsrunde die Box anlaufen und verlor mit technischen Problemen viel Zeit, am Ende stand Rang zehn zu Buche. „Wenn man gleich zu Beginn zwei Stunden verliert, hat man natürlich keine Chance mehr“, resümiert Klaus Ludwig. „Trotzdem sind wir für die Fans und die Sponsoren gefahren. Mir hat es auf jeden Fall wieder Spaß gemacht, ein 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife zu fahren.“ Unbelohnt blieb auch die Klasse-Leistung der Manthey-Mannschaft. Nachdem Luhr / Bernhard / Collard / Tiemann im Porsche 911 GT3-MR lange Zeit geführt hatten, kam das Aus. Teamchef Olaf Manthey: „Wir hatten uns mehr vorgenommen und waren die meiste Zeit sogar in Führung. Dann hat ein un­nö­ti­ger Schaltfehler einen Motorschaden verursacht. Der Motorwechsel und einige Ausrutscher bei der Aufholjagd haben uns zweieinhalb Stunden gekostet. Das war mehr als ärgerlich. Wir haben aber gezeigt, dass wir das Tempo der BMW M3 GTR und der Dodge Viper mitgehen können. Uns hätte ich heute mehr Glück gewünscht. Da werde ich noch einige Zeit dran zu kauen haben.“

    180.000 Fans beim größten Autorennen der Welt
    Die Plätze hinter den drei bestplatzierten Teams belegten Teams, die auf dem Nürburgring zu Hause sind: Stefan Beil / Norbert Fischer / Paul Hulverscheid / Dr. Edgar Althoff brachten es im verbesserten Cup-Porsche 911 GT3 auf eine hervorragende vierte Position, Heinz-Josef Bermes / Thomas Koll / Dieter Schornstein jr. / Andreas Bovensiepen kamen im Porsche GT3-Cup als Fünfte ins Ziel. Einmal mehr spielte auch das Eifelwetter eine Hauptrolle. Von Schneeschauer am Sonntagmorgen bis zu Sonnenschein in den Mittagsstunden beider Renntage erlebten die Fans alle Höhen und Tiefen. Trotzdem machten auf den aufgeweichten Campingplätzen und Zuschauer­rängen rund um die Strecke 180.000 Fans die Eifelnacht zum Tage.

     
     
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