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News - Int. ADAC 24h Rennen Nürburgring
Alzen startet erneut aus der Pole-Position
2005-05-07 12:31:49 - sp

(c) spmm.de
Kann das Alzen Team im dritten Anlauf die Pole-Position in einen Sieg umsetzen?
 
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    In seinem Heimrevier hat der Betzdorfer Uwe Alzen einmal mehr gezeigt, wer der Platzhirsch ist: Mit einer Fabelzeit von 8:30.846 Min. auf der 25,378 km langen Kombination aus Nürburgring-Nordschleife und Grand-Prix-Strecke hat sich der Porsche-Pilot die Pole-Position beim 33. ADAC Zürich 24h-Rennen gesichert. Mit seinem Bruder Jürgen, Klaus Ludwig (Kottenborn) und Peter Dumbreck (Großbritannien) schaffte er im Porsche 996 Turbo damit den Hattrick: Nach 2003 und 2004 geht er auch in diesem Jahr erneut aus der Führungs¬position ins Rennen. Auf dem Eifelkurs wird er bei der Jagd zwei Mal rund um die Uhr von einer wilden Meute gehetzt: Den zweiten Platz in der ersten Startreihe nimmt der Porsche 911 GT-MR von Manthey-Racing ein. Lucas Luhr / Timo Bernhard / Emmanuel Collard / Marcel Tiemann konnten mit 8:37,193 Min. der Pace folgen. Die zweite Reihe ist beim Start (Samstag, 15.00 Uhr) fest in der Hand der BMW-Werksmannschaft. Die Vorjahressieger Dirk Müller / Jörg Müller / Hans-Joachim Stuck / Pedro Lamy (8:45,232 Min.) sowie das Schwesterfahrzeug mit Pedro Lamy / Boris Said / Duncan Huisman / Andy Priaulx (beide BMW M3 GTR, 8:45,913 Min.) trennte nicht einmal eine Sekunde.

    „Ich bin happy, dass wir vorne sind und motiviert bis in die Haarspitzen“, strahlte Uwe Alzen nach dem zweiten Qualifying. Das Team hoffte nach der dritten Pole-Position in Folge vor allem darauf, die perfekte Ausgangsposition nach zwei erfolglosen Versuchen in den Vorjahren diesmal auch im Rennen umsetzen zu können. „Dies ist der dritte Anlauf mit diesem Auto – vielleicht sind ja der Sieg bei den Youngtimern heute Mittag und die Pole-Position ein gutes Omen für das Rennen.“ Doch die Konkurrenz zeigte sich bestens aussortiert: Mit einem Rückstand von nur sieben Sekunden meldete sich die Mannschaft der Markenkollegen von Manthey Racing machtvoll zu Wort: Da der bullige Alzen-996 einen wesentlich höheren Spritverbrauch als die Konkurrenten hat, muss das Team die Zeit für die zusätzlich notwendigen Tankstopps im Rennen herausfahren – bei einer Konkurrenz, die das Tempo mitgehen kann, könnte es knapp werden für die Pole-Sitter. Teamchef Olaf Manthey freute sich: „Es lief perfekt. Nachdem Timo die Super-Runde gefahren ist, haben wir das Auto reingeholt. Jetzt wird der Porsche gewaschen, und dann gehen wir schlafen – mehr gibt es nicht mehr zu tun.“ Bemerkens¬wert waren die hohen Rundenanzahlen, die von den Teams im Training absolviert wurden. Elf Runden (entspricht 279,158 km) für Alzen, 15 Runden (380,67 km) für das Mathey-Team, sogar 20 Runden (507,56 km) für die Vorjahressieger auf BMW: Die Teams nutzten das Vier-Stunden-Training, um Distanzen zurückzulegen, die sonst höchstens bei Läufen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zurückgelegt werden.

    Licht und Schatten bei BMW
    Bedenkliche Minen und die Aussicht auf reichlich Nachtarbeit trübte dagegen die Stimmung beim BMW-Werksteam. Die Freude über das gute Trainingsergebnis wurde stark gebremst, als nach knapp zweieinhalb Trainingsstunden für den BMW M3 GTR mit der Startnummer 2 im Streckenabschnitt Kesselchen eine Kollission mit dem Alfa Romeo GT von Karl-Heinz Kalbfell / Bernd Ostmann / Eve Scheer / Franz Engstler gemeldet wurde. Beide Fahrzeuge blieben fahrunfähig liegen. Da die Bergung während des laufenden Trainingsbetriebs von einem entfernt gelegenen Streckenabschnitt erfolgte, verstrich wertvolle Zeit, die den Teams für die Reparaturarbeiten verloren geht. Perfekt lief das Training dagegen im Schwesterauto mit der Startnummer 1, das das Rennen aus der dritten Position in Angriff nimmt. Hans-Joachim Stuck war mit Position drei hoch zufrieden: „Wir liegen im Zeitplan. Es lief perfekt. Nun sind alle Systeme für das Rennen auf grün“

    Zakspeed-Viper und Porsche-Cracks bilden die dritte Startreihe
    Auch die dritte Startreihe ist bei der 33. Auflage des 24-Stunden-Rennens stark besetzt. Mit der Dodge Viper des Zakspeed-Teams steht die Siegermannschaft der Jahre 1999, 2000 und 2001 bereit zum Sprung an die Spitze. „Wir haben unser Trainingsprogramm abgespult“, fasst Sascha Bert das Qualifying zusammen. Er teilt sich die Dodge Viper GTS-R mit Teamchef Peter Zakokwski und Robert Lechner. „Die Viper läuft brillant. Wir sind bereit – aber 24 Stunden sind lange.“ Im Startduell ist der direkte Gegner ein junges Porsche-Team: Mit Marc Basseng und den beiden ehemaligen Carrera-Cup-Champions Marc Lieb und Mike Rockenfeller ist der Porsche GT3-RSR ein weiterer heißer Kandidat auf die vordersten Positionen. Auch für die vierte Startreihe qualifizierten sich mit dem V8STAR-Jaguar mit Hermann Tilke / Dirk Adorf / Patrick Simon sowie dem Falken-Team mit Roland Asch / Dirk Schoysman / Takayuki Kinoshita / Tetsuya Tanaka (Nissan Skyline GT-R) starke Teams. Die 18 Runden (456,8 km) des Nissan Skyline GT-R erklärte der Belgier Dirk Schoysman, der während der Runden von Roland Asch mit dem Blick auf den Monitor schmunzelte: „Das ist Rolands ’Privattour’. Wie der das Auto über die Nordschleife fährt ist schlicht unglaublich. Da macht sogar das Zuschauen richtig viel Spaß.“

     
     
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