21. April 2018
 
 
 aktuell
 report
 VLN
 DTC
 multimedia
 service
 intern
 
News - Int. ADAC 24h Rennen Nürburgring
BMW an der Spitze
2005-05-06 18:47:47 - sp

(c) spmm.de
Nach dem ersten Training liegen Stuck / Müller / Müller / Lamy auf der vorläufigen Pole-Position
 
Links zum Thema
  • Verwandte Headlines
  • Mühler Motorsport schickt zwei Porsche in den Eifel-Marathon
    Showdown in der „Grünen Hölle“ für BMW-Motorsport
    Honda-Großaufgebot beim 24-Stunden-Rennen 2005
  • Newsarchiv
  • Alle Berichte auf einen Blick
  • Fotosets
  • SELECT command denied to user 'db511702_2'@'localhost' for table 'foto_sets'
  • Termine
  • Aktuelle Saison
    Bei höchst wechselhaften Witterungsbedingungen sicherten sich Hans-Joachim Stuck / Dirk Müller / Jörg Müller / Pedro Lamy (BMW M3 GTR) die vorläufige Pole-Position für den Langstrecken-Klassiker auf dem Nürburgring. Die Vorjahressieger verwiesen im ersten Zeittraining mit einer Bestzeit von 9:10.604 Minuten die Alzen-Mannschaft mit den Brüdern Jürgen und Uwe Alzen sowie Ring-Legende Klaus Ludwig und Peter Dumbreck (Porsche 996) Turbo auf Platz zwei. Der Rückstand betrug gerade einmal 0,519 Sekunden. Dritte wurden Hermann Tilke / Dirk Adorf / Patrick Simon im V8STAR-Jaguar des Raeder Teams. Die endgültige Startreihenfolge wird erst in den Abendstunden festgelegt, wenn von 19.00 bis 23.00 Uhr das zweite Zeittraining ansteht.

    Das Eifelwetter zeigte sich am Freitagmorgen von seiner launigsten Seite. „Die Bedingungen waren extrem wechselhaft“, beschreibt Hans-Joachim Stuck. „Es gab Regen, Nebel und auch ein paar Sonnenstrahlen. Es traf wieder die alte Weisheit zu: Wenn man aus dem Fahrerlager die Nürburg nicht sieht, dann ist das Wetter schlecht. Sieht man die Nürburg, dann wird das Wetter schlecht.“ Auf der zu Trainingsbeginn noch nassen 25,378 km langen Kombination aus Nürburgring-Nordschleife und -Grand-Prix-Kurs trocknete die Ideallinie schnell ab. Der Showdown gegen Ende der zweistündigen Session blieb den Zuschauern dann verwährt, denn einsetzender Regen verhinderte weitere Zeitverbesserungen. „Wir haben es zu Beginn ruhig angehen lassen“, sagte Klaus Ludwig, der die erste Runde im zweitplatzierten Alzen-Porsche fuhr. „Ich bin davon überzeugt, dass Uwe Alzen auf trockener Strecke am Abend eine Zeit unter neun Minuten fahren wird. Unser Wagen läuft fantastisch.“ Uwe Alzen ergänzt: „Ich war gegen Ende des Trainings auf einer schnellen Runde unterwegs und wollte die BMW-Bestzeit attackieren. Leider setzte erneut Regen ein, so dass ich den Speed nicht halten konnte. Wenn es heute Abend trocken ist, holen wir uns die Pole Position.“ Damit peilt Alzen die Wiederholung des Vorjahreserfolgs im Qualifying an. Zu einer weiteren Parallele zu 2004 scheint sich das wechselhafte Wetter zu entwickeln, das bereits im vergangenen Jahr zum überaus spannenden Rennverlauf beitrug. ARD-Wetterfee Silke Hansen gehört zu den vielen Zuschauern rund um den Kurs und muss ebenfalls attestieren: „Die Eifel ist auch für Meteorologen unberechenbar.“ Dabei besteht für alle Fans aber die begründete Hoffnung, dass nasse Füße auch wieder trocknen: „Die Vorhersage für das Wochenende sieht aber gar nicht so schlecht aus. Speziell am Sonntag ist es zwar wechselhaft, aber es wird immer wieder sonnige Abschnitte geben. Das macht es für alle Beteiligten spannend.“

    Testarbeit stand für viele Teams im Vordergrund
    Im Regenschauer gegen Trainingsende mussten viele Teams die ersten Kaltverformungen des Wochenendes hinnehmen. Insbesondere das Castrol-S, das an diesem Wochenende ein Revival erlebt, entpuppte sich in seiner neuen Form als echte Herausforderung: Viele Teilnehmer, die auf Slicks unterwegs waren, fanden sich hier im Kies wieder. Auch die BMW-Werksmannschaft erlebte im Regenschauer gegen Ende des Qualifyings eine Schrecksekunde, als der auf profillosen Slicks fahrende Jörg Müller in der letzten Kurve von der regennassen Strecke rutschte. „Alles halb so wild“, grinste der Hückelhovener, „wir haben den M3 GTR sicherheitshalber sogar noch mal vermessen, aber es war tatsächlich nur ein Blechschaden.“ Immerhin konnte das bayerische Werks¬team wie auch andere Mannschaften das Einsatzfahrzeug auf allen Reifenvarianten von Regenreifen bis Slicks testen. Für viele Mannschaften stand denn auch eher Testarbeit, denn das Qualifikationsduell im Vordergrund. „Wir sind im Training sehr vorsichtig gefahren – wir wollten Probleme vermeiden“, erklärt etwa Dirk Schoysmann. Der gebürtige Belgier teilt sich mit Roland Asch, und den Japanern Takayuki Kinoshita und Tetsuya Tanaka das Steuereines Nissan Skyline GT-R. „Ich gewöhne mich erst noch an den Skyline, solch ein Auto fährt man ja nicht jede Woche. Im Training haben wir noch ein wenig getestet, um die richtigen Stoßdämpfer zu finden und am Set-up zu feilen. Bislang funktioniert alles einwandfrei.“ Insofern scheint die vorerst fünfzehnte Position noch nicht das letzte Wort zu sein – erst eine Stunde vor Mitternacht endet das zweite Qualifikationstraining für das ADAC Zürich 24h-Rennen und damit der Kampf um die Start¬po¬si¬tionen für den Langstreckenklassiker.

     
     
     Navigation: zurück | Seitenanfang | Startseite
    © & Design 2000 - 2018 Sascha Pick