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News - BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Pole-Position im Training und Probleme im Rennen für Mühlner Motorsport
2005-03-25 19:55:04 - sp

Probleme am Gaspedal zwangen Thomas Koll zu einem unplanmäßigen Boxenhalt
 
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    Als erster Lauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring fand am 19.03.2005 die 54. ADAC Westfalenfahrt statt. Unter den 155 Rennfahrzeugen, die am Saisonauftakt teilnahmen, war auch einer der beiden Basler-Securitas Porsche, die das in Spa-Francorchamps ansässige Mühlner Motorsport Team für Heinz-Josef Bermes (Willich) und Thomas Koll (Bad Münstereifel) einsetzt.

    Bereits die Testfahrten am Freitag hatten gezeigt, dass die Mühlner Mannschaft für die neue Saison gut gerüstet ist und so war es auch nicht verwunderlich, dass Bermes bereits auf seiner ersten Besichtigungsrunde im verregneten Qualifying am Samstag nicht nur in der Klasse, sondern auch im gesamten Feld einen der vorderen Startplätze belegte. Bei dann etwas abtrocknender Strecke purzelten die Zeiten und Koll ging mit Intermediates auf die Strecke um den Mühlner Porsche erneut auf den ersten Platz der Cup4 Klasse zu stellen. Ganz am Ende des zeitweise von der Rennleitung unterbrochenen Qualifyings wurden die Rundenzeiten erneut schneller und das Mühlner Team schickte Koll vorsorglich erneut auf Zeitenjagd. Diese Entscheidung war goldrichtig, denn noch während Koll auf der Nordschleife war, schoben sich zwei Konkurrenten auf dem Zeitenmonitor vor den Mühlner Porsche. Koll, über Funk informiert, ging ans Limit und konnte erneut zulegen. Als einer der letzten Teilnehmer wurde er abgewunken und mit fast 4 Sekunden Vorsprung war die Poleposition in der Cup4 Klasse endgültig gesichert.

    Wegen der Unterbrechung des Trainings verschob sich auch der Start um eine halbe Stunde. Bei mehr oder weniger trockener Strecke entschied sich Startfahrer Koll für Intermediate Reifen, die das Team in letzter Sekunde mit einem Verschleiß unanfälligeren Profil ausstattete und bereits in der Einführungsrunde vor dem Start setzte auf der Nordschleife, die 21.000 Zuschauer säumten, erneut Nieselregen ein.

    Die richtige Entscheidung beim Reifenpoker verlor aber schon wenige Meter nach dem Start ihre Bedeutung. Koll funkte die Box an, dass er Probleme mit dem Gaspedal habe und einen außerplanmäßigen Stopp einlegen müsse. Die Reparatur warf Koll ans Ende des Feldes zurück. Auf den Intermediates startete er dann eine furiose Aufholjagd, die dadurch begünstigt wurde, dass die Konkurrenten, die auf Slicks gestartet waren alsbald die Boxen ansteuerten um Regenreifen aufziehen zu lassen, die aber auch nicht so richtig gut funktionierten, da die Strecke nicht nass genug war. Gerade in dem Moment, wo einige wieder zurück auf Slicks wechseln wollten und Koll hätte aufschließen können, wurde das Rennen wegen Nebels mit Sichtweiten unter 50 Metern von der Rennleitung abgebrochen und auch später nicht mehr gestartet. Da laut Ausschreibung keine Wertung des Rennens erfolgt, wenn nicht mindestens 80 Minuten gefahren wurden, gibt es kein Ergebnis und keine Punkte für die Meisterschaft.

    „Da Sicherheit vorgeht, war das die einzig richtige Entscheidung der Rennleitung“, urteilt Teamchef Bernhard Mühlner nach dem Rennen. „Grundsätzlich haben wir mit der Poleposition im Training bewiesen, dass mit uns in der hart umkämpften Cup4 Klasse gerechnet werden muss. Dass sich der Reifenpoker mit den Intermediates leider wegen des Problems mit dem serienmäßigen Gaspedal, welches wir laut Cup Reglement verwenden müssen, nicht ausgezahlt hat, bleibt jetzt nach dem Abbruch ohne Auswirkungen, aber beim nächsten Rennen am 09. April wollen wir gewinnen. Ich hoffe, dass wir bis dann auch Fahrer für unseren weiteren Porsche gefunden haben werden.“

     
     
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