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News - Deutsche Rallye Meisterschaft
Walter Röhrl: Vier Fragen an die Rallye-Legende
2001-06-30 - sp

 
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    Walter Röhrl, am 7. März 1947 in Regensburg geboren, früherer Chauffeur im bischöflichen Ordinariat zu Regensburg, ehemals Vertragsfahrer bei Opel, Fiat, Lancia, Mercedes, Audi und heute bei Porsche, zweimaliger Rallye-Weltmeister (1980 und 1982), vierfacher Sieger der berühmten Rallye Monte Carlo auf vier verschiedenen Auto-Typen (1980 Fiat 131 Abarth, 1982 Opel Ascona 400, 1983 Lancia 037, 1984 Audi Quattro), keineswegs mit Promi-Wohnsitz in Monaco, sondern daheim in St. Englmar mitten im Bayrischen Wald - der 54-jährige Porsche-Repräsentant und WM-Botschafter des ADAC steht Rede und Antwort.

    Dem aktiven Rallyesport haben Sie Ende 1987 den Rücken gekehrt – wissen Sie denn überhaupt noch, wie es geht?
    Röhrl: „Ich hoffe, ja. Danach bin ich noch bei vielen Rennen und Oldtimer-Rallyes - auch auf Porsche 356 - erfolgreich gefahren. Hinzu kommt, dass ich seit 1992 bei Porsche auch als Test- und Entwicklungsfahrer tätig bin – das Auto-Cockpit ist mein höchst vertrauter Arbeitsplatz geblieben.“

    Wurde Ihr Porsche eigens für die Rallye-Bedingungen präpariert?
    Röhrl: „Dieser Porsche 911 GT3 ist ein reines und echtes Straßenauto, das von Haus aus natürlich hervorragende Fahreigenschaften und eine ausgezeichnete Straßenlage besitzt. Momentan weiß ich aber noch nicht, wie ich bei der Rallye Deutschland mit dem serienmäßigen ABS zurecht kommen werde, weil das im Rallyesport eigentlich völlig unüblich ist. Und gegen die allradgetriebenen World Rally Cars werde ich mich bei nassen Asphaltpisten und gerade in engen Ecken wohl sehr schwer tun. Also bitte ich Petrus um eitel Sonnenschein ... Außerdem liegt der GT3 sehr tief, deshalb könnten Christian Geistdörfer und ich bei tiefen Bodenwellen oder auf extrem welligen Fahrbahnen unangenehm aufsetzen.“

    Wie sieht es mit Ihren Streckenkenntnissen aus?
    Röhrl: „Da bin ich überhaupt nicht bange. An den drei offiziellen Abfahrtagen schaue ich mir wieder einiges an, das ich noch aus früheren Jahren kenne. Schließlich bin ich im Hunsrück auch schon einige Male gefahren – 1981 übrigens auch auf einem Porsche, einem 924 GTS.“

    Werden Sie Weltmeister Grönholm von den Zeiten her schlagen?
    Röhrl: „Die offizielle Zeitnahme ist bei Vorwagen eigentlich verboten, doch sicher werden einige Fans mitstoppen. Doch dafür brauchen sie dann keine Handstoppuhr, sondern eher einen Kalender ... denn keiner darf glauben, dass man mit einem Serien-Auto echten Rallye-Autos Paroli bieten kann.“

     
     
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