21. April 2018
 
 
 aktuell
 report
 VLN
 DTC
 multimedia
 service
 intern
 
News - BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
MB Motorsport vom Pech verfolgt
2004-07-23 22:57:24 - sp

(c) spmm.de
Nach unverschuldetem Unfall und Wechsel eines Radlagers nur auf dem sechsten Klassenrang
 
Links zum Thema
  • Verwandte Headlines
  • Kurze Halbzeitpause für Teams und Fahrer
    Im Siegerteam machten alle alles richtig - Sieg für Land Motorsport
    Im Siegerteam machten alle alles richtig - Sieg für Land Motorsport
  • Zugehöriges Fotoset
  • 5. Lauf BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft - 44. ADAC-Reinoldus-Langstreckenrennen
  • Newsarchiv
  • Alle Berichte auf einen Blick
  • Termine
  • Aktuelle Saison
    Saison 2002
    Mit langen Gesichtern kehrte das MB Motorsport-Team am vergangenen Wochenende vom fünften Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring zurück. Ein defekter Ladeluftkühler und eine unverschuldete Kollision verhinderten den vierten Saisonsieg der Wipperfürther. 24.500 Zuschauer sahen ein spannendes Rennen bei wechselhaftem Wetter.

    Bereits im Zeittraining am Samstagmorgen klagten die beiden MB Motorsport-Piloten, Ralf Kraus und Gaby Roosen, über mangelnde Leistung des 1,9l Dieselaggregats. Mit einer Trainingszeit von 10.08 Min reichte es dann auch nur für den dritten Startplatz hinter dem VW Bora von Holger und Helmut Pohlen, sowie dem VW Golf Kitcar von Mayer/Erdmann.

    Zu Beginn der Einführungsrunde des vier Stunden dauernden Rennens zogen dann dicke Regenwolken am Himmel auf. Dennoch starteten die meisten der 140 Teams auf Slicks. Pünktlich zum Start ging dann ein heftiger Regenschauer nieder und ließ die Fahrt auf Trockenreifen zum Balanceakt werden. MB-Pilot Ralf Kraus spielte seine ganze Erfahrung aus und brachte den 240 PS-starken VW Bora heil über die erste Runde. Ein Kunststück, das nicht jedem gelang: der Trainingsschnellste, Holger Pohlen (VW Bora TDI 2,5 l) verlor nach einem Leitplankenkontakt wertvolle Minuten an der Box; und der zweitplazierte VW Golf Kitcar musste nach Unfall sogar aufgeben. Nach dem Wechsel auf Regenreifen nahm Kraus das Rennen als Zweitplazierter wieder auf; hinter dem erdgasbetriebenen Audi TT von Clepkens/Hallgren, die als einzige aus der Klasse für "Alternative Kraftstoffe" auf Regenreifen gestartet waren. Auf abtrocknender Strecke übernahm Kraus jedoch rasch die Führung, bevor er nach der fünften Runde zurück auf Slicks wechselte. Obwohl der Kölner in den folgenden Runden aufgrund eines defekten Ladeluftkühlers vermehrt über einen Leistungsverlust klagte, konnte er den Vorsprung auf den Zweitplazierten bis auf 2 ½ Minuten ausbauen.

    Kurz vor Ende seines zweistündigen Turns wurde Kraus dann unverschuldet in eine Kollision verwickelt. Bei einem Überholvorgang vor der Spitzkehre nach Start und Ziel verbremste sich ein Teilnehmer aus einer anderen Wertungsklasse und kollidierte mit dem rechten Vorderrad des MB Motorsport-Bora. "Danach war die Spur total verzogen und das Fahrverhalten mehr als abenteuerlich", so ein enttäuschter Ralf Kraus nach dem Fahrerwechsel. Da auch das vordere rechte Radlager bei dem Unfall beschädigt wurde und der Motor immer mehr an Leistung verlor, versuchte seine Teamkollegin Gaby Roosen das Auto noch irgendwie über die verbleibenden zwei Rennstunden zu bringen. Doch nach sechs Runden war ein erneuter Boxenstop unumgänglich. In einer Rekordzeit von 17 Minuten wechselte die Mannschaft rund um Teamchef Andreas Müller das defekte Radlager. Am Ende reichte es noch für Rang sechs in der Klasse für "Alternative Kraftstoffe".

     
     
     Navigation: zurück | Seitenanfang | Startseite
    © & Design 2000 - 2018 Sascha Pick