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News - Int. ADAC 24h Rennen Nürburgring
Zuversicht bei Mühlner Team Volvo nach zweitschnellster Trainingszeit
2004-06-11 23:59:05 - sp

(c) spmm.de
Andree erzielte in der ersten Sitzung eine Bestzeit von 9.34,690 Minuten
 
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    Der Volvo S60 von Mühlner Motorsport startet das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring vom zweiten Platz seiner Klasse. Nach zwei problemlosen Zeittrainings ist die Mannschaft von Bernhard Mühlner optimistisch, den Klassensieg aus dem Vorjahr wiederholen zu können.

    Die Operation Sieg-Verteidigung ist reibungslos angelaufen. Ulli Andree, Andy Middendorf, Heinz-Josef Bermes und Jörg Seidel spulten schon während der ersten Trainingssitzung am Freitagnachmittag ihre Pflichtrunden ab, um sich so jeweils persönlich fürs 24-Stunden-Rennen zu qualifizieren. "Das war erstmal das Wichtigste", betonte Teamchef Bernhard Mühlner. "Die reine Zeitenjagd stand weit weniger im Vordergrund."

    Andree erzielte in der ersten Sitzung eine Bestzeit von 9.34,690 Minuten. Damit qualifizierte der Kölner den Volvo S60 für den zweiten Startplatz. Der BMW M3 von Rainer Wehner/Arnd Meyer/Hans-Hatto Karl/Peter Bauer, auch in der Deutschen Langstrecken-Meisterschaft der Hauptgegner von Mühlner Volvo, war in 9.33,586 Minuten schneller und startet von der Pole der Klasse für Spezialtourenwagen mit bis zu 2,5 Litern Hubraum. "Aber man darf nicht vergessen, dass wir beim 24-Stunden-Rennen mit knapp 20 PS weniger unterwegs sind als in der Meisterschaft", rückte Andree die Relationen gerade. "Schließlich haben wir uns bei der Vorbereitung des Motors vor allem auf eine größtmögliche Zuverlässigkeit konzentriert."

    Im Abendtraining absolvierte Andree lediglich eine einzige Runde, auf der er die Einstellung der Scheinwerfer prüfte. "Mehr", sagte Teamchef Mühlner, "war auch für den Abend nie vorgesehen." Auf die Reihenfolge an der Spitze der Klasse hatte das Abschlusstraining keinen Einfluss mehr.

    Der Teamchef notierte nach den Trainings erfreut: "Es gab keinerlei außerplanmäßigen Vorkommnisse. Die Rundenzeiten und die Technik unseres Volvo haben gestimmt. Deswegen sind wir auch zuversichtlich, im Rennen eine gute Rolle spielen zu können."

    Gemäß den ersten Hochrechnungen dürfte der Volvo S60 elf Rennrunden mit einer Tankfüllung absolvieren. Der BMW M3 könnte jeweils eine Runde weiter kommen. Doch auch darin sieht Mühlner kein großes Hindernis. "Über die gesamte Renndistanz hinweg ergibt das insgesamt einen zusätzlichen Boxenstopp mehr für uns - vielleicht auch zwei. Das ergibt einen Nachteil von drei oder schlimmstenfalls sechs Minuten", rechnete Mühlner vor. "Wir hoffen, dass wir das allein schon über unseren Bremsenverschleiß wieder reinholen. Wir müssen bei normalem Rennverlauf voraussichtlich nach zwölf Stunden die Bremsbeläge wechseln, kommen aber mit nur einem Satz Bremsscheiben über die Runden. Der BMW musste im Vorjahr auch die Scheiben wechseln."

    Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wird am Samstag um 15 Uhr gestartet. Für das Mühlner Team Volvo geht es darum, den Klassensieg vom Vorjahr zu wiederholen. Damals holten Andree/Middendorf/Bermes/Mario Ketterer den ersten Sieg eines Volvo in der Geschichte der größten deutschen Motorsport-Veranstaltung. "Natürlich sind danach die Erwartungen an uns für dieses Jahr gestiegen. Aber wir haben bei den bisherigen Läufen zur Deutschen Langstrecken-Meisterschaft gezeigt, dass wir damit umgehen können. Unser Volvo war bislang in jedem Rennen das Auto, das es in unserer Klasse zu schlagen galt", relativierte Mühlner. "Trotzdem darf man gerade bei einem 24-Stunden-Rennen auf der härtesten Rennstrecke der Welt nichts auf die leichte Schulter nehmen. Wir haben bei unseren Vorbereitungen natürlich nichts dem Zufall überlassen. Aber trotzdem kann man nie alle Eventualitäten ausschließen. Ich sehe uns als Favorit - aber nicht als automatischen Siegkandidaten. Die Fahrer, die Mechaniker und das Management dürfen sich nicht den kleinsten Fehler erlauben, und das Glück spielt gerade bei so vielen Startern auch eine große Rolle. Wir sind sehr gut gerüstet. Ich hoffe, das zahlt sich aus."

     
     
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