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News - Int. ADAC 24h Rennen Nürburgring
Doppelführung für das BMW-Werksteam
2004-06-13 10:19:04 - sp

(c) spmm.de
Souverän in Führung: BMW M3 GTR von Müller/Müller/Stuck/Lamy
 
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    Die 32. Ausgabe des Int. ADAC Zürich 24h-Rennen sorgt mit seinen Wetterkapriolen für Spannung. Seit dem Start am Samstag um 15.00 Uhr hält sich die Sonne in der Eifel vornehm zurück und lässt dem Regen den Vortritt. Immer wieder gibt es mehr oder weniger heftige Regenschauer über der Traditionsrennstrecke. Direkt nach dem Start war das Resultat, dass einige der 220 gestarteten Teams sich bei der Reifenwahl vergriffen hatten und zusätzliche Boxenstopps einlegen mussten.

    Nach 19 Rennstunden führen die Werks-BMW M3 GTR souverän vor dem privat eingesetzten Porsche 911 GT3 MR aus dem Hause Manthey-Racing. Der M3 GTR (#42) von Dirk und Jörg Müller, Hans-Joachim Stuck sowie dem Portugiesen Pedro Lamy liegt mit einem Vorsprung von einer Runde vor seinem Schwesterauto (#43), das vom Amerikaner Boris Said, Pedro Lamy, dem Niederländer Duncan Huisman und Hans-Joachim Stuck pilotiert wird. Beide Werks-BMW hatten seit dem Start eigentlich nur Routine- oder durch einsetzenden Regen erzwungene Boxenstopps, um auf Regenreifen bzw. Intermediets zu wechseln. Aufgrund der instabilen Wettersituation war in der ersten Rennhälfte die Reifenwahl entscheidend. Der Einsatzmannschaft wurde es zumindest nicht langweilig. Ein Blick in den Zwischenstand zeigt jedoch, dass unsere Piloten mit den perfekt funktionierenden BMW M3 GTR gut zurecht kommen“, so der zufriedene Teammanager des Schnitzer-Teams, Charly Lamm.

    Schlechter lief es für die anderen beiden Werken, die den Eifel-Marathon in Angriff genommen haben, Opel und Audi. Die beiden Teams, die mit ihren Ex-DTM-Autos an den Start gegangen waren, hatten mit mehr oder weniger kleineren Zwischenfällen zu kämpfen.

    Für die Opel-Boxencrew begann die Serie der außerplanmäßigen Reparatur-Boxenstopps bereits am Samstagabend als erst Timo Scheider die Kontrolle über das Auto mit der Startnummer 5, durch Aquaplaning, verlor und bei der Anfahrt zum Karussell in die Leitschiene einschlug. Bei der anschließenden Reparatur wurden sicherheitshalber auch die vorderen Bremsscheiben ausgetauscht. Nur eine halbe Stunde später ging Manuel Reuter im Streckenabschnitt Tiergarten die Straße aus und beschädigte die Frontpartie inkl. Wasserkühler und hintere Crashbox seines Einsatzgerätes. Manuel Reuter zurück an der Box: „Durch Aquaplaning habe ich die Kontrolle verloren und bin in die Leitplanke gekommen. Der Schaden kann zum Glück noch behoben werden, aber leider kostet es ziemlich viel Zeit.“

    Eine viertel Stunde, nach dem das Vorjahressiegerauto, nach der Reparatur, wieder auf der Strecke zurück war schlug Peter Dumbreck mit dem zweiten Opel (#5) Ausgang Hatzenbach in die Leitplanken ein. Auch dieser Schaden konnte vom Einsatzteam OPC Team Phoenix behoben werden. Um 23:18 Uhr, erneut im Bereich Hatzenbach, war dann aber Endstation für das Opel Astra Coupé #5. Peter Dumbreck parke sein Auto in den Leitschienen mit einem heftigen Einschlag, dessen Folgen vor Ort nicht wieder behoben werden konnten. Das einzige im Rennen verbliebenen Opel Astra V8 Coupé (#1) von Manuel Reuter, Timo Scheider, Marcel Tiemann und Volker Strycek liegt auf dem 19. Rang und ist weiter auf dem Vormarsch.

    Während im Infineon Team Abt Audi das Auto mit der Startnummer 8 ohne Probleme die Nacht durch fuhr, musste Fredrik Ekblom (#7) nach einem Dreher und einem Leitplankeneinschlag, auf der Döttinger-Höhe, zur Reparatur an die Box. Patrick Huisman, Frank Stippler, Karl Wendlinger und Christian Abt (#8) liegen derzeitig auf dem vierten Rang und versuchen den vor ihnen fahrenden Porsche der Manthey-Mannschaft unter Druck zu setzen. Die #7 hat den sechsten Platz im Gesamtklassement inne.

    Von der Pole-Position gestartet war am Samstag pünktlich um 15.00 Uhr das Team rund um Jürgen Alzen, der die Hatz zweimal um die Uhr mit seinem Bruder Uwe, Michael Bartels und Klaus Ludwig in Angriff nimmt. Allerdings war die Führung nicht von langer Dauer, da sich das Team beim Reifenpoker vergriffen hatte und auf Slicks ins Rennen ging. Startfahrer Uwe Alzen hatte auf nasser Straße keine Chance gegen die Konkurrenz, die auf Regenreifen oder auf Intermediats setzte und musste erst viele Positionen abgeben und dann einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen um die Reifen zu wechseln. Hinzu kam eine Kollision mit einem Konkurrenten beim Überrunden, so dass Uwe Alzen im Schwalbenschwanz mit der hinteren rechten Seite seines Einsatzautos in die Streckenbegrenzung einschlug. Nach längerer Reparatur nahm das Team aber am Abend das Rennen wieder auf und kämpft sich seit dem durch das Feld wieder nach vorne und liegt momentan auf dem siebten Platz hinter dem Nissan Skyline (#44), der von Roland Asch, Dirk Schoysmann, Takayuki Kinoshita und Tetsuya Tanaka gefahren wird.


    Die Top 10 nach 19 Stunden im Überblick
    1. #42 Müller/Müller/Stuck/Lamy, BMW M3 GTR
    2. #43 Lamy/Said/Stuck/Huisman, BMW M3 GTR - 1 Runde
    3. #46 Luhr/Bernhard/Klasen/Manthey, Porsche 911 GT3 MR – 3 Runden
    4. #8 Huisman/Stippler/Wendlinger/Abt, Abt-Audi TT-R – 3 Runden
    5. #44 Asch/SChoysmann/Kinoschita/Tanaka, Nissan Skyline GT-R – 7 Runden
    6. #7 Abt/Ekblom/Ekström/Huisman, Abt-Audi TT-T – 9 Runden
    7. # 2 Alzen/Alzen/Bartels/Ludwig, Porsche 996 Trubo – 10 Runden
    8. #34 Ottom/WEiss/Erkes/Zinnow, Porsche 996 GT3 Cup – 11 Runden
    9. #38 Basseng/Konrad/Simon/Franchitti, Porsche GT3 RS – 11 Runden
    10. #85 Jäger/Schmickler/Price, Porsche 996 GT3 – 13 Runden

     
     
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