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News - Deutsche Rallye Meisterschaft
Kahle/Schneppenheim zum vierten
2001-06-12 - jpb

 
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    Saison 2002
    Matthias Kahle (Seat) gelang bei einer der anspruchsvollsten Asphalt-Veranstaltungen in der Deutschen Rallye-Meisterschaft der vierte Saisonsieg in Folge. Der 32 Jahre alte Görlitzer gewann zusammen mit seinem Co Dieter Schneppenheim die Castrol-Rallye in Thüringen mit einem Vorsprung von 1.11 Minuten auf den Zweitplatzierten Dieter Depping (VW). Mit diesem Sieg baute der Seat-Werkspilot seinen Tabellenvorsprung auf 57 Punkte, vor Verfolger Dieter Depping aus. „Ich freue mich über den Sieg“, erklärte Kahle, nachdem er die Rallye rund um Pößneck zum zweiten Mal nach 1998 für sich entschieden hatte. „Ganz so einfach, wie der Vorsprung es andeutet, war die Rallye allerdings nicht. In der zweiten Tageswertung wurde es ganz schön eng, denn die leichten Kit-Cars haben auf den schnellen Strecken ganz schön Tempo gemacht. Ich habe mir einen harten Kampf mit Dieter Depping und Carsten Mohe geliefert.“ Depping sicherte sich mit einer überragenden Fahrt, neben Platz zwei im Gesamt auch den Sieg in der F2-Wertung. Konkurrent Carsten Mohe (Renault) folgte auf Platz drei. Wieder am Start war auch Uwe Geipel. Der Lokalmatador ließ es sich natürlich nicht nehmen bei seiner Heimrallye anzutreten und auf den ihm vertrauten heimischen Strecken alles zu geben. Dass sein Toyota Celica noch längst nicht zum alten Eisen gehört bewies er mit Gesamtrang vier.
    In der 1600er Kit-Car-Klasse holte die Citroen-Mannschaft ihren vierten Divisionssieg durch Werkspilot Sven Haaf in Folge. „Ich habe die Rallye zwar zu vorsichtig begonnen, dann aber attackiert“, berichtete Haaf. „Die zweite Etappe war perfekt. Unser Auto lief wie ein Uhrwerk. Das Fahrwerk war traumhaft gut.“ „Wir sind absolut glücklich, denn vor uns sind nur Fahrzeuge, die wir aufgrund der Motorleistung nicht schlagen können. Wir hatten die Allradangetriebenen Gruppe N-Fahrzeuge im Griff“, erklärte Harald Demuth, der sportliche Leiter von Citroen Sport. „Dies war eine Fahrer-Rallye, bei der es mehr auf die Fähigkeiten der Piloten als auf die Motorleistung ankommt. Gratulation an Sven Haaf.“ Haafs Teamkollege Dark Liebehenschel musste am zweiten Tag die Segel streichen, da ein Defekt am Getriebe ihn zum Aufgeben zwang. Die Gruppe-N Wertung entschied einmal mehr Hermann Gaßner (Proton) für sich. Der Bayer fuhr eine sichere Rallye und landete am Ende einen Platz hinter Haaf auf dem gesamt sechsten Platz. Zweiter in der Gruppe-N wurde Gaßners härtester Klassengegner in diesem Jahr, Ruben Zeltner (Mitsubishi) auf Platz acht mit annähernd 11 Sekunde Rückstand auf Gaßner.
    In der Meisterschaft liegt Matthias Kahle weiterhin mit 200 Punkten auf dem Konto auf Platz eins. Mit Respektabstand von 57 Punkten folgt Dieter Depping auf Platz zwei. Er führt ebenfalls die F2-Wertung an. Dritter ist Hermann Gaßner mit insgesamt 135 Punkten. Der nächste Meisterschaftslauf, das „Highlight“ der Saison, die Rallye Deutschland, wird am ersten Juli Wochenende ausgetragen. Als Test für den geplanten WM-Lauf 2002 schicken fast alle Werke aus der WM einen Piloten auf einem WRC ins Rennen. Unter anderem gibt auch Rallye-Legende Walter Röhrl ein Comeback. Er versucht mit einem Porsche 996 GT3 als Vorwagen die Rallyepisten der „Deutschland“ unsicher zu machen.

    Die Top 5:
    1. Kahle (Seat), 1:23.10,6; 2. Depping (VW), 1:24.22,5; 3. Mohe (Renault), 1:25.00,2; 4. Geipel (Toyota), 1:28.18,4, 5. Haaf (Citroen), 1:28.49,1.

     
     
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