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News - Int. ADAC 24h Rennen Nürburgring
Sieger-Quartett und starke zweite Formation am Start
2004-06-08 10:05:44 - sp

(c) spmm.de
Opel startet mit zwei 2003er Astra V8 Coupé
 
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    Frenetischer Jubel entlang der Start-Ziel-Geraden auf einer der berühmtesten Rennstrecken der Welt – Opel-Teammitglieder liegen sich in den Armen, Tausende treuer Fans schwenken ein wahres Opel-Fahnenmeer inmitten dröhnender Fanfaren, als das Opel Astra V8 Coupé von Marcel Tiemann, Timo Scheider, Manuel Reuter und Volker Strycek die Ziellinie überquert. Im ersten Anlauf gelingt dem Opel-Werksteam beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring der Gesamtsieg. Im Feld der 200 gestarteten Autos – darunter die Werksmannschaften von BMW, Audi und Opel und hochkarätige Privatteams mit PS-starken GT-Sportwagen – eine Aufsehen erregende Premiere.

    „Ein großartiger Erfolg in der Opel-Motorsportgeschichte“, kommentierte Opel-Sportchef Volker Strycek. „Schöner als meine beiden Le-Mans-Siege“, strahlte Manuel Reuter, 1989 und 1996 Gewinner des Klassikers in Frankreich sowie ITC-Champion 1996. „Der größte Erfolg meiner Karriere“, freute sich Timo Scheider. „Ein Wahnsinn, vor so vielen Fans zu gewinnen“, sagt ein enthusiastischer Marcel Tiemann. Und getreu dem Motto „Never change a winning team“ geht das siegreiche Quartett in diesem Jahr am 12. und 13. Juni beim Langstrecken-Klassiker in der gleichen Besetzung an den Start.

    Erneut wird Opel auch ein zweites Astra V8 Coupé einsetzen. Den 510 PS starken Opel pilotieren die DTM-Werksfahrer Peter Dumbreck und Marcel Fässler, Ring-Spezialist Christian Menzel sowie Volker Strycek, der einen Doppel-Einsatz beim Eifel-Marathon absolviert. Für den Schweizer Marcel Fässler ist es nicht nur der erste Marathon-Einsatz mit Opel, sondern das allererste 24-Stunden-Rennen seiner Karriere. Opel-Sportchef Volker Strycek: „Damit verfügen wir wiederum über eine besonders schlagkräftige Fahrer-Mannschaft.“

    Ebenfalls bewährt hat sich das OPC Team Phoenix als Einsatzteam für die 24-Stunden-Hatz. Die Mannschaft von Ernst Moser mit Sitz in Meuspath am Nürburgring hat in ihrer jungen Firmengeschichte nach dem Erfolg im Jahr 2000 im Vorjahr bereits zum zweiten Mal den Gesamtsieg beim Eifel-Klassiker errungen. „Natürlich ist die geografische Nähe zum Nürburgring für uns ein Vorteil“, so Teamchef Moser. „Aus unser Lage ergeben sich natürlich logistische Vorteile bei der Vorbereitung des Einsatzes und bei den Tests. In der Eifel sind alle mit dem Rennsport-Bazillus infiziert.“

    Dem Einsatz bei den Eifeler Motorsport-Festspielen – im Vorjahr kamen 194.000 Zuschauer an die fast 26 Kilometer lange Strecke – ging ein intensives Test- und Vorbereitungsprogramm voraus. Bereits zum Ende der vergangenen Saison begann das OPC Team Phoenix mit dem Aufbau zweier neuer Astra V8 Coupé auf Basis des 2003er DTM-Rennwagens. In den Wintermonaten wurde intensiv getestet: Die Mannschaft absolvierte unter anderem im Januar in Estoril einen Langstrecken-Test über mehrere Tage. „Akribische Vorbereitung ist das A und O bei einem Langstreckenrennen. In Portugal haben wir nahtlos an die Entwicklungsarbeit aus dem Vorjahr angeknüpft und auch aus der jüngsten Generation des Astra V8 Coupé einen standfesten Langstrecken-Rennwagen entwickelt“, sagt Volker Strycek. „Unsere Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr haben uns geholfen, viele Verbesserungen im Detail zu verwirklichen. Wir haben die Servicefreundlichkeit noch einmal verbessert und die Dauer der Boxenstopp-Arbeiten damit verkürzt.“

    Doch nicht nur der Spitzensport, auch der Breitensport hat im Zeichen der Marke mit dem Blitz eine große Tradition. Zahlreiche Privatfahrer werden die Eifel auch in diesem Jahr in ein „Opel-Land“ verwandeln. So werden erneut zahlreiche sportliche Modelle aus der Opel-Modellpalette im starken Starterfeld der wohl größten Motorsport-Veranstaltung der Welt erwartet. Im vergangenen Jahr durften sich die riesige Fangemeinde der Marke über eine ganz besondere Geste freuen: Mehrere Fahrer, darunter Peter Dumbreck und Timo Scheider, besuchten die oft schon Tage zuvor angereisten Zuschauer in einer Tour mit dem Mountainbike entlang berühmter Streckenabschnitte wie „Hatzenbach“, „Wehrseifen“, „Adenauer Forst“ oder dem „Schwalbenschwanz“ und standen ihren Fans für Gespräche und Autogramme zur Verfügung. Damals gab Peter Dumbreck vor seinem ersten Auftritt beim 24-Stunden-Rennen begeistert zu Protokoll: „Das war eine einzigartige Atmosphäre, die ich so noch nie erlebt habe.“

    Egal ob gestandener Profi oder ambitionierter Amateur – zusammen mit ihren Mitbewerbern wollen die Opel-Piloten die Fans in der Eifel auch in diesem Jahr die Faszination des Motorsports hautnah miterleben lassen.

     
     
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