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News - Int. ADAC 24h Rennen Nürburgring
Stimmen von der Pressekonferenz
2004-06-08 00:25:43 - sp

(c) jpb-net.de
Kann beim 24h-Rennen einfach nicht nein sagen: Roland Asch
 
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    Gedämpfte Erwartungen, Vorfreude, vorsichtiger Optimismus: Die Erwartungen der Top-Teilnehmer vor dem ADAC Zürich 24h-Rennen sind durch und durch von Realismus geprägt. „Wer übermotiviert hinter dem Lenkrad sitzt, wird die Zielflagge nicht sehen“, bringt es Altmeister Klaus Ludwig auf den Punkt. Entsprechend zurückhaltend sind die Nordschleifen-Cracks mit übereilten Kampfansagen.

    Christian Abt (Infineon Team Abt Sportsline – Abt-Audi TT-R)
    „2003 war das 24h-Rennen ein Sprintrennen. Für das Team bedeutete das eine Riesen-Anspannung. Wir lagen ja zwischenzeitlich mit einem schönen Vorsprung an der Spitze und bekamen dann aber technische Probleme. Die Opel-Mannschaft konnte uns deshalb überholen, bekam aber ebenfalls Probleme. Schließlich lagen wir mit winzigen Abständen bis ins Ziel Kopf an Kopf. Es war ein Krimi. 2004 haben wir mit der Entwicklung für das Rennen sehr früh angefangen. Ich denke, dass es jetzt sehr gut aussieht für uns und wir sehr gut vorbereitet antreten. Aber es spielen viele Faktoren für den Ausgang des Rennens mit. Man kann über das Ergebnis praktisch keine Voraussage treffen.“

    Klaus Ludwig (Vitaphone Racing – Porsche 996 Turbo)
    „Im Training fährt man noch in einer anderen Welt. Die Strecke ist dann relativ frei und man kann sehr schnelle Rundenzeiten fahren. Aber im Rennen ändert sich das dramatisch. Da wir in den schnellen Fahrzeugen ständig am Überholen sind, müssen wir sehr, sehr vorsichtig zu Werke gehen. Wer da übermotiviert hinter dem Lenkrad sitzt, wird die Zielflagge nicht sehen. Die Nordschleife ist mit jedem Auto eine Herausforderung, und ich glaube, dass es gerade die Piloten auf den leistungsschwächeren Fahrzeugen nicht leicht haben werden, weil sie ständig in den Rückspiegel schauen müssen.“

    Uwe Alzen (Vitaphone Racing – Porsche 996 Turbo)
    „Das wird kein Spaziergang, sondern ein langes, hartes Rennen. Wir haben mit dem Turbo-Porsche den Nachteil eines etwas höheren Spritverbrauchs. Deshalb müssen wir etwas schnellere Rundenzeiten fahren als der Rest, um mithalten zu können. Ich bin ganz zuversichtlich, dass wir das schaffen werden. Nicht zuletzt haben wir uns genau deshalb ja mit Klaus Ludwig verstärkt. Seit 2003 sind wir viele Kilometer mit dem 996 gefahren und ich denke, dass wir uns dabei stetig verbessert haben. Wir fahren am Nürburgring um die Pole mit. Würden wir – auch als Privatiers – nicht daran glauben, dass wir so weit vorne mitfahren können, würden wir nicht starten.“

    Dirk Müller (BMW Motorsport – BMW M3 GTR)
    „Wir haben in der Vorbereitung für das Rennen 2004 bei zwei Testeinsätzen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring gesiegt. Das sollte man nicht überbewerten, weil die Konkurrenten noch nicht vollzählig am Start waren. Aber wir sind auf jeden Fall gut vorbereitet. Ich freue mich riesig darauf, mir das Cockpit mit Hans-Joachim Stuck zu teilen. Das ist einfach ein pfeilschneller und super-erfahrener Kollege, der immer wieder – gerade in Bezug auf die Nordschleife – Klasse-Tipps auf Lager hat. Diese Strecke ist eben etwas sehr Spezielles. Man kann auf der Nordschleife nicht genügend Runden gefahren sein. Gerade deshalb ist Striezel (Stuck) dort oben eine Hausnummer.“

    Volker Strycek (Opel Sportchef · OPC Team Phoenix – Opel Astra V8 Coupé)
    „Die Nordschleife und das 24h-Rennen haben ihre eigenen Gesetze. Es klingt total profan, aber im Endeffekt ist es das einzig Sichere bei diesem Rennen: 24 Stunden sind eine verdammt lange Zeit. Unser Sieg 2003 war für uns in vielerlei Hinsicht ein historischer Erfolg. Auch bei Opel hausintern wurde der Erfolg unglaublich positiv aufgenommen und hat vielen Mitarbeitern zusätzliche Motivation gegeben. Der Astra von 2003 könnte von der Technik her problemlos in diesem Jahr noch mal laufen. Aber wir haben uns entschlossen, ein neues Fahrzeug einzusetzen. Die Vorbereitung begann in diesem Jahr noch frühzeitiger und war noch intensiver.“

    Roland Asch (Falken Motorsports – Nissan Skyline GT R)
    „Auch, wenn ich eigentlich schon nicht mehr aktiver Rennfahrer bin: Beim 24h-Rennen kann man einfach nicht Nein sagen. Und das gilt besonders bei diesem Team. Das japanische Falken-Team hat sich trotz Rückschlägen und Ausfällen wegen kleiner technischer Defekte nicht einschüchtern lassen und kommt 2004 wieder zum Ring. Das sportliche Herz der Mannschaft kann man daran sehen, dass die Japaner 2003 den Schaden repariert haben und anschließend mit 50 Runden Rückstand nur für die Fans noch mal auf die Strecke gegangen sind. Das hat nicht nur mir Respekt abverlangt.“

     
     
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