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News - Int. ADAC 24h Rennen Nürburgring
Dutzendfache Konkurrenz für die Top-Teams
2004-06-07 23:54:15 - sp

(c) spmm.de
Nach Pannen 2003 will BMW 2004 den richtigen Rhythmus finden
 
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    Das traditionell größte Rennen der Motorsport-Saison glänzt auch bei seiner 32. Auflage mit Superlativen: Beim ADAC Zürich 24h-Rennen auf dem Nürburgring (10. – 13. Juni 2004) wird ein hochkarätiges Starterfeld mit 220 Fahrzeugen den Fight zwei Mal rund um die Uhr in der grünen Hölle aufnehmen. Die Adrenalin-Fans im Cockpit und auf den Zuschauer-Plätzen werden ganz auf ihre Kosten kommen: Die im vergangenen Jahr dominierenden Werksmannschaften von Audi, BMW und Opel werden Konkurrenz im Dutzend bekommen. Hervorragend aussortierte Mannschaften mit Nordschleifen-Assen, bestens aufgestellte Rennsport-Samurai aus dem fernen Osten, eine lange Reihe von Teams, die für eine Top-Platzierung gut sein sollten: Noch nie war die Spannung vor dem 24h-Rennen am Nürburgring größer, nie die Frage nach dem Favoriten schwieriger zu beantworten.

    Mit zwei Opel Astra V8 Coupé tritt die Opel-Werksmannschaft als Gesamtsieger 2003 zur Verteidigung des prestigeträchtigen Erfolges an. Rennleiter Volker Strycek rief ein Team aus DTM-Piloten und Nordschleifencracks zusammen, um das Projekt Gesamtsieg zu wiederholen. „Unsere Vorbereitung begann in diesem Jahr noch frühzeitiger und war noch intensiver“, erklärt Nordschleifen-Intimus Strycek. „Ich glaube aber, dass auch 2004 nicht unbedingt das schnellste Auto gewinnen wird, sondern das mit der diszipliniertesten Mannschaft, die ihre Leistung konstant und fehlerlos aufruft. Und da sollte man am Nürburgring durchaus auch die schlagkräftigen Privatteams auf der Rechnung haben.“ Ins gleiche Horn stößt auch Christian Abt, der auf beiden Audi TT-R des Infineon Team Abt Sportsline genannt ist. „Ich denke, dass es sehr gut aussieht für uns und wir sehr gut vorbereitet antreten“, so der Allgäuer, „aber es spielen viele Faktoren für den Ausgang des Rennens mit. Man kann über das Ergebnis praktisch keine Voraussage treffen.“ Vornehme Zurückhaltung auch im Hause BMW: Werkspilot Dirk Müller, mit Namensvetter Jörg Müller und Rennlegende Hans-Joachim – „Striezel“ – Stuck auf einem der BMW M3 GTR genannt, bleibt auch nach zwei Siegen bei Testeinsätzen im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring vorsichtig: „Diese Siege sollte man nicht überbewerten, weil die Konkurrenten noch nicht vollzählig am Start waren. Die 24 Stunden auf dem Ring sind brutal lang und es können tausend Kleinigkeiten passieren. Unser Team muss dort vor allem eines: den eigenen Rhythmus gehen. Dann denke ich, können wir am Schluss ganz vorne sein.“

    Klaus Ludwig startet im Porsche
    Eine Reihe illustrer Teams wollen den Werksmannschaften aus Ingolstadt, München und Rüsselsheim das Leben schwer machen. Etwa eine Reihe Nordschleifenroutiniers. Das Team von Manthey-Racing zeigte mit dem dritten Platz hinter den Werksteams von Opel und Audi bereits 2003 das Potenzial der Privatiers auf. Und als heiß gehandelter Tipp für eine Top-Platzierung 2004 gilt die Porsche-Truppe um die Brüder Jürgen und Uwe Alzen. „Wir haben mit dem Turbo-Porsche 996 den Nachteil eines etwas höheren Spritverbrauchs. Deshalb müssen wir etwas schnellere Rundenzeiten fahren als der Rest, um mithalten zu können“, prognostiziert Uwe Alzen. „Ich bin ganz zuversichtlich, dass wir das schaffen werden.“ Nicht zuletzt hat sich die Mannschaft für den Nordschleifen-Klassiker mit dem „König des Nürburgrings“, Klaus Ludwig, verstärkt. Der Altmeister kehrt eigens für den Marathon über die längste Rennstrecke der Welt zum zweiten Mal aus seinem bereits verkündeten Motorsport-Ruhestand zurück. Ganz ähnlich übrigens, wie ein weiterer pfeilschneller und unruhiger Ruheständler. Tourenwagen-Haudegen Roland Asch geht mit Falken Motorsports an den Start. Er teilt das Cockpit des Nissan Skyline GT R mit Dirk Schoysman und den Japanern Takayuki Kinoshita und Tetsuya Tanaka. „Für 2004 hat das Team den Nissan technisch weiter verbessert, den Verbrauch gesenkt und die Ölversorgung – das Sorgenkind der vergangenen Jahre – optimiert. Außerdem ist der Wagen leichter geworden“, so Asch. Die Marschrichtung für das deutsch-japanische Team ist klar: „Bevor wir im vergangenen Jahr mit einem kapitalen Motorschaden ausgeschieden sind, lagen wir an dritter Stelle im Gesamtklassement. Das ist die Messlatte für 2004.“ Die Falken-Mannschaft ist dabei nur ein Beispiel für die vielen Semi-Werkseinsätze, unter denen sich so mancher als Überraschungs-Coup erweisen könnte.

     
     
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