23. April 2018
 
 
 aktuell
 report
 VLN
 DTC
 multimedia
 service
 intern
 
News - BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Zweiter Sieg für Mühlner Motorsport
2004-05-04 21:40:49 - sp

(c) spmm.de
Einzelkämpfer Ulli Andree fährt im dritten Lauf zum Sieg
 
Links zum Thema
  • Verwandte Headlines
  • Sieg für Bernhard/Leutwiler/Klasen im Manthey-Porsche
    Ulli Andree will mit verbessertem Material wieder um den Sieg kämpfen
    Team Böckmann Renntechnik kämpft weiter gegen Motorprobleme
  • Newsarchiv
  • Alle Berichte auf einen Blick
  • Termine
  • Aktuelle Saison
    Saison 2002
    Beim dritten Lauf zur BF Goodrich-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring landete Mühlner Motorsport den zweiten Saisonsieg, nachdem Volvo Solofahrer Ulli Andree den im Schlußturn führenden A.V.P.-BMW M3 von Rainer Wehner in einem dramatischen Finale noch abfangen konnte. Auch Wehner absolvierte die vier Stunden lange Distanz im Gegensatz zu den bisherigen Läufen alleine. Der BMW-Pilot holte sich knapp vor Andree die Pole Position und setzte sich mit dem Mühlner Volvo im Schlepptau auch im Rennen schnell von Rainer Bastuck/Reinhard Huber im schnellen Kissling-Opel Astra Coupé ab. Fünf Runden lang lieferten sich Andree und Wehner einen engen Zweikampf. In dessen Verlauf wechselte die Führung mehrfach."Wir sind teilweise mehrere Kurvenpassagen nebeneinander her gefahren, haben uns aber immer den nötigen Überlebensraum gelassen," betonte Andree nach dem Rennen.

    Ab der fünften Runde bis zu seinem ersten Tankstopp nach Runde zehn holte der Volvo Pilot einen Vorsprung von 15 Sekunden heraus. Durch Andrees Boxenhalt ging Wehner in Führung und verteidigte diese bis zu seinem Tankstopp nach Runde 13. Durch den Stopp von Wehner übernahm Andree wieder die Spitze und erarbeitete sich in den nächsten Runden mit einer Serie von schnellen Zeiten einen Vorsprung von 1.40 Minuten. Den brauchte er aber auch dringend, denn Andree mußte noch einen zweiten Tankstopp einplanen. Den absolvierte die Mannschaft von Bernhard Mühlner nach der 20. Runde. Andree ging danach mit einem Rückstand von 20 Sekunden auf Wehner wieder auf die Strecke und startete seine Aufholjagd. Drei Runden vor Schluss hatte der Kölner die Lücke zu Rainer Wehners M3 zugefahren und konnte ihn nach der schnellen Links am Metzgesfeld passieren. "Dabei habe ich ihn leicht berührt. Ich stach auf der Bremse innen rein, rutschte aber etwas zu weit nach außen. Es war glücklicher Weise nur ein leichter Tuscher, die Autos blieben dabei völlig unbeschädigt," berichtet Andree. "Dahinter steckte aber absolut keine Absicht, schließlich haben wir uns schon zuvor über weite Strecken ein absolut faires Duell ohne unsportliche Haken und Ösen geliefert. Gerade deswegen tut es mir aufrichtig leid, dass ich Rainer berührt habe - wir haben das nachher noch bei einem Bier ad acta gelegt."

    Die Performance des über den Winter weiter entwickelten Mühlner Volvo S60 2.5 ließ über die gesamte Renndistanz keine Wünsche offen: "Ulli konnte in jeder Lebenslage angreifen und schnelle Rundenzeiten fahren," so Teamchef Bernhard Mühlner. "Ein großes Kompliment geht dabei an unsere Reifenpartner von Dunlop, die uns wieder mit Topmaterial versorgt haben."

     
     
     Navigation: zurück | Seitenanfang | Startseite
    © & Design 2000 - 2018 Sascha Pick