25. April 2018
 
 
 aktuell
 report
 VLN
 DTC
 multimedia
 service
 intern
 
News - Deutsche Rallye Meisterschaft
Kahle auch beim dritten Lauf unschlagbar
2001-04-30 - jpb

 
Links zum Thema
  • Die aktuellsten Headlines
  • Gaßner / Schrankl siegen bei der Saarland-Rallye
    Kahle / Göbel führen nach der ersten Etappe
    Mathias Kahle und Peter Göbel siegreich
    Kahle holt souveränen Etappensieg
  • Newsarchiv
  • Alle Berichte auf einen Blick
  • Termine
  • Aktuelle Saison
    Saison 2002
    Matthias Kahle und Copilot Dieter Schneppenheim (Seat) drücken der Saison 2001 der Deutschen Rallye-Meisterschaft immer mehr ihren Stempel auf. Beim dritten Wertungslauf der Pneumant-Rallye-Wittenberg beherrschten sie am Wochenende die Konkurrenz nach belieben. Am ersten Tag der Zweitageswertung sicherte sich Kahle gleich die erste Bestzeit. Darauf sollten noch 18 folgen. Mit 19 von 21 möglichen Bestzeiten gewann er am Ende souverän mit 4.36 Minuten Vorsprung vor dem Finnen Saku Vierimaa (Mitsubishi). Hinter ihm kam auf Rang drei der Gesamtwertung der Ire Austin McHale (Toyota) über die Zielrampe. McHale und Vierimaa lieferten sich bis zum Schluss einen heißen Zweikampf um Platz zwei, den am Ende Vierimaa mit 0,9 Sekunden Vorsprung inne hatte. Mit dem undankbaren vierten Rang mussten sich Uwe Forkert und Fred Winklhofer zufrieden geben. Im Ziel freute sich Kahle riesig über seinen dritten Saisonsieg und gar den vierten bei der Pneumant-Rallye.
    Das war heute ein besonders gutes Teamergebnis“, dankte Kahle der Mannschaft von SEAT Sport Deutschland. Vor dem dritten von sieben Läufen zur Deutschen Rallye-Meisterschaft hatte der Tabellenführer die Gelegenheit wahrgenommen, sich in Spanien bei einem speziellen Schotter-Test auf die überaus harte Rallye in Ostdeutschland vorzubereiten. „Dort haben wir weitere Fortschritte bei der Abstimmung erzielt“, so Kahle. „Außerdem helfen solche Tests, die eigene Konzentration zu verbessern, indem man einfach regelmäßig im Cockpit sitzt und in Übung bleibt.“ Dass dieser Test positive gewirkt hat beweißt der Gesamtsieg bei der wohl härtesten Schotterrallye in Deutschland. „Zu Beginn der Rallye habe ich mich auf einen richtig schönen Kampf mit Manfred Stohl gefreut, doch leider fiel unser Hauptgegner schon sehr früh aus.“ Stohl musste schon auf der dritten WP die Toyota Corolla ohne Vortrieb abstellen, was das endgültige Aus für den sympathischen Österreicher bedeutete. In der Zweiliter Kit-Car Klasse feierte Dieter Depping (VW) einen Sieg. Sein ärgster Konkurrent Carsten Mohe (Renault) überschlug sich kurz vor Ende der Rallye, fuhr weiter, konnte aber keine Schlussattacke auf den führenden Depping mehr reiten. „Mein Auto funktionierte heute ohne Probleme. Ich bin mit dem Sieg sehr zufrieden“, meinte Depping im Ziel. Die Skoda-Junior-Team Piloten Martin Möckl und Niko Schneider blieben wie schon bei den ersten beiden Rallyes weit hinter ihren Erwartungen zurück. Niko Schneider wurde am Ende mit über 17 Minuten Rückstand auf die Spitze 18. im Gesamt, Möckl fiel gar mit Motorschaden aus. In der 1600er Kit-Car Klasse siegte Citroen Werkspilot Sven Haaf. Sein Teamkollege Dark Liebehenschel musste schon am ersten Tag sein Saxo Kit-Car mit Getriebeschaden abstellen. In der Gruppe-N für seriennahe Fahrzeuge siegte erstmals in diesem Jahr ein Gaststarter. Der Finne Christian Sohlberg (Mitsubishi) konnte bei seiner zweiten Pneumant Teilnahme den Gruppensieg herausfahren. Am Ende hatte er gut eine Minute Vorsprung auf Hermann Gaßner/Sigi Schrankl im Proton Pert. Im Ziel gestand Gaßner: „Heute habe ich das Tempo ein bisschen zurückgenommen. Christian Sohlberg war heute einfach zu schnell. Ich wollte kein Risiko eingehen, denn mir sind die Punkte für die Meisterschaft wichtig.“

    Nach seinem dritten Saisonsieg führt Matthias Kahle mit einer Maximalpunktzahl von 140 Zählern die Tabelle souverän an. Auf dem zweiten Rang findet sich Gruppe-N Pilot Hermann Gaßner (Proton) mit 94 Zählern wieder. Einen Punkt dahinter Uwe Forkert mit seinem Skoda World Rally Car.

    Gesamtwertung:
    1. Kahle/Schneppenheim, Seat Cordoba WRC E3, 2:01.46,8 Std. 2. Vieriima/Muteli, Mitsubishi Lancer, + 4.36,5 Min. 3. McHale/Murphy, Toyota Corolla WRC, + 4.37,4 Min.

    Meisterschaftsstand: 1. Kahle/Schneppenheim, Seat Cordoba WRC E3, 140 Punkte 2. Gaßner/Schrankl, Proton Pert, 94 Punkte 3. Forkert/Winklhofer, Skoda Octavia WRC, 93 Punkte

     
     
     Navigation: zurück | Seitenanfang | Startseite
    © & Design 2000 - 2018 Sascha Pick