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News - BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Erfolgreicher Saisonstart für Mühlner-Motorsport
2004-04-10 02:52:05 - sp

(c) spmm.de
"Ich hoffe, wir können so weiter machen", wünscht sich Andree
 
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    Das Volvo Team Mühlner hat beim ersten Lauf zur BF Goodrich-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring nahtlos an die Erfolge aus dem Vorjahr angeknüpft. Der frühere DTM-Star Kurt Thiim und 24-Stunden-Sieger Ulli Andree gewannen den Saisonaauftakt nach einem spannenden Kampf mit dem BMW
    M3 von Rainer Wehner/Hans-Hatto Karl.

    Publikumsliebling Thiim sorgte schon früh für Begeisterung. In der Anfangsphase des Zeittrainings, als die Strecke noch nass war, erzielte der dänische Blondschopf mit dem Volvo S60 die achtbeste Zeit aller Teilnehmer. Damit brach Thiim mitten in die Phalanx der Gesamtsieg-fähigen Autos ein – obwohl der Volvo in der Klasse für Spezialtourenwagen mit bis zu 2,5 Litern Hubraum eingestuft ist, die gegen die DTM-Autos von Opel, den ALMS-BMW M3 und die vielen Porsche 911 normalerweise nicht um den Gesamtsieg fahren. “Die Bedingungen waren echt schwierig”, strahlte Thiim während seiner Glanztat. “Ich bin froh, dass der Volvo mittlerweile mit einem Renn-ABS ausgestattet ist.”

    Als die Strecke mehr und mehr abtrocknete, fiel Thiim zwar in der Gesamtwertung zurück. Aber für die Pole Position in der Klasse reichte seine Zeit noch lange.
    Dennoch drängte er darauf, Andree möglichst schnell mit Slicks rauszuschicken, um die Zeit zu toppen und gegen die Angriffe der Konkurrenz gefeit zu sein.
    “Aber der erste Anlauf war ein bisschen zu früh”, räumte der Kölner ein.

    Thiim wartete daraufhin mit seinem letzten Versuch um einen Tick zu lange. “Ihm blieb nur noch Zeit für eine fliegende Runde, nachdem er auf dem Grand Prix-Kurs Anlauf genommen hatte. Eine zweite fliegende Runde wäre natürlich automatisch schneller geworden, weil man von der Verbindung der Nordschleife zur Grand Prix-Strecke mit mehr Schwung auf Start/Ziel kommt als aus der Zieleingangskurve des Grand Prix-Kurses. Aber dazu reichte die Zeit nicht mehr”, bedauerte Teamchef Bernhard Mühlner. Andree präzisierte: “Wir sind um zehn Sekunden zu spät rausgefahren.” So konnte Rainer Wehner seinen BMW M3 im Endspurt noch vor den Volvo auf die Pole Position platzieren.

    Thiim und Wehner lieferten sich während der gesamten zehn Runden des ersten Turns ein packendes Duell. Der Däne aus der Speedwayhochburg Vojens hielt sich permanent auf Schlagdistanz zu Wehner – und übergab den Volvo nach zehn Runden an seinen Partner Andree.
    Als wenig später auch der BMW zum Fahrerwechsel anrückte, kam Andree wieder direkt ran – und rang Hans-Hatto Karl im M3 recht bald nieder. Andree vergrößerte seinen Vorsprung in der Folge auf zweieinhalb Minuten – während die Verfolger wegen einer handfesten Erkältung von Karl die Strategie umstellen und einen weiteren, eigentlich ungeplanten Fahrerwechsel zurück auf Wehner vornehmen mussten. Als die BMW-Besatzung den zweiten Stopp einlegen musste, vergrösserte sich der Vorsprung von Spitzenreiter Andree auf über vier Minuten. Damit war dem Volvo der erste Saisonsieg de facto schon nicht mehr zu nehmen – auch wenn Andree zwei Runden vor Schluss noch mal zu einem plangemässen kurzen “Splash & Dash”-Tankstopp bei der Box vorfahren musste. “Die Standzeit bei solch einem Splash & Dash beträgt etwa 40 Sekunden”, rechnet Mühlner vor. “Mit An- und Abfahrt dauert’s natürlich länger. Aber der Vorsprung, den Ulli Andree vor dem zweiten Stopp des BMW schon rausgefahren hatte, hätte ebenfalls schon für den Splash & Dash gereicht, ohne den Sieg noch mal zu gefährend.” Entsprechend zufrieden fiel auch das Fazit von Andree aus: “Es ist eigentlich alles nach Plan gelaufen. Es hat zwar in meinem Turn ein paar mal ein bisschen zu nieseln angefangen – aber der Niederschlag war nie so stark, dass er zu einem Problem werden würde. Wir sind froh, mit dem überarbeiteten und anders gestalteten Auto gleich das erste Rennen gewonnen zu haben. Ich hoffe, wir können so weiter machen.”

     
     
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