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News - BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Spannung und Motorsport zum Anfassen - die 28. Saison
2004-03-21 14:47:44 - sp

(c) spmm.de
Buntes Starterfeld: Vom Mini bis zum Turbo-Porsche
 
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    Saison 2002
    27. Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte: Mit dem ersten Lauf zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft, der 53. ADAC Westfalenfahrt am 3. April 2004, beginnt die 28. Saison der von der Veranstaltergemeinschaft Langstreckenpokal Nürburgring organisierten erfolgreichsten Breitensport-Rennserie Europas. Karl-Heinz Gürthler, Promotor der Serie, ist davon überzeugt, dass die Saison 2004 an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen wird. Gürthler: „Die Nachfrage von Teams und Fahrern ist gut, wir werden den Stand vom letzten Jahr erreichen.“ 2003 fuhren in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft insgesamt 924 Fahrerinnen und Fahrer. Sie starteten in 1614 Fahrzeugen. Das sind Zahlen, die für die Ausnahmestellung der Serie sprechen. Für den steigenden Bekanntheitsgrad über Deutschland hinaus spricht die Tatsache, dass in den Nennungslisten Fahrer aus 20 Nationen vertreten sind.

    Die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft ist eine Serie von Könnern für Kenner. Könner sind die Aktiven, Kenner die vielen Fans an der Strecke, 2003 waren es im Durchschnitt 18.000 bei jedem Lauf. In der Saison 2004 dürften es leicht noch mehr werden, denn Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad der Serie steigen permanent. Längst ist den Fans bekannt, dass sie nirgendwo sonst günstiger so guten Motorsport zu sehen bekommen und ihn in so familiärer Atmosphäre erleben können, wie bei der Langstreckenmeisterschaft. „Motorsport zum Anfassen“, manchmal nur ein Anreißer, der sich dann als Mogelpackung erweist, ist bei den VLN-Rennen geradezu Grundgesetz. Zehn Mal im Jahr heißt es deshalb für viele Fans, oft für ganze Familien, „Samstag ist Langstreckentag“.

    Für alle zehn Rennen gilt: Eine Runde ist 24,433 Kilometer lang und besteht aus der Nürburgring-Nordschleife und der Sprintstrecke des GP-Kurses. Legende und Moderne sind ideal miteinander verbunden. Die Zeitdistanzen sind unterschiedlich, vier Rennen gehen über 3,5 Stunden, fünf über vier Stunden, und der traditionelle Saisonhöhepunkt, das ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, dauert sechs Stunden. Die meisten Fans finden sich an der Nordschleife ein. Vor dem Renngenuss stehen dabei für einige Abschnitte noch Wanderfreuden und Eifel-Erlebnis pur auf dem Programm. Denn „Schwedenkreuz“ und „Adenauer Forst“, „Karussell“ und „Wippermann“ sind nun einmal nicht so dicht an einer Bundesstraße gelegen wie „Breidscheid“, „Brünnchen“ und „Pflanzgarten“. Überall an der Nordschleife gilt: Es wird kein Eintrittspreis gezahlt. Tickets werden lediglich für den Start- und Zielbereich angeboten. Und auch hier nur zu einem echten Schnäppchenpreis. Platz auf einer Tribüne und unbegrenzter Aufenthalt im Fahrerlager für neun Euro, ein unschlagbares Angebot für jeden Fan, der Hintergrundinformationen haben will und den Kontakt zu den Fahrern sucht. Zu Fahrern und Teams, die sich nicht abkapseln, sondern offen sind für Gespräche und auch aus der Technik ihrer Sportgeräte kein Geheimnis machen.

    Das Wertungssystem der Meisterschaft ist so alt wie die Serie selbst, ein besseres wurde noch nicht erfunden. Gerechtigkeit ist das Prinzip, und im Untertitel könnte stehen: Viel Feind´, viele Punkte. Die VLN ist keine Klassengesellschaft, sondern eine Gesellschaft von Klassen. Von 29 Hubraumklassen, verteilt auf sechs Fahrzeugarten, „Division“ genannt. Je mehr Fahrzeuge in einer Klasse am Start sind, desto mehr Punkte fallen für Sieger und Platzierte an. In der Saison 2003 starteten die Meister, das Hückeswagener Zwillingspaar Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche, mit ihrem Opel Corsa Sport von Kissling Tuning in der Klasse der VLN-Serienwagen bis 1850 Kubikzentimeter Hubraum. Diese Klasse war in allen Rennen stark besetzt. Der Meistertitel der Zwillinge aus dem Bergischen ist verdient, denn er musste gegen viele Konkurrenten erkämpft werden. Natürlich wollen die Fritzsches den Meistertitel erfolgreich verteidigen. Doch das wollen allein ist nicht entscheidend. Zehn Rennen stehen auf dem Programm, und es gibt weitere Klassen, die stark besetzt sein werden. Und das ist einer der Gründe dafür, dass auch die 28. VLN-Saison Motorsport vom Feinsten bieten wird.

     
     
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