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News - BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Die Saison 2003 im Zeitraffer
2003-11-04 00:26:29 - sp

(c) spmm.de
Meister 2003: Die Zwillinge Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche
 
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    Am 25. Oktober endete die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2003, die insgesamt 27. Saison der von der Veranstaltergemeinschaft Langstreckenpokal Nürburgring (VLN) veranstalteten Serie. Wir nutzen die Gelegenheit zu einem Rückblick auf elf spannende Rennen.

    25. März, 52. ADAC-Westfalenfahrt des ADAC Westfalen: Nach dem Startverzicht des Trainingsschnellsten Christian Abt auf einem modifizierten DTM-Audi TT-R rückt der BMW M3 GTRS von Johannes Scheid/Oliver Kainz/Mario Merten (Kottenborn/Kottenheim/Nürburg) auf die Pole Position vor. Ebenfalls in Startreihe eins ein weiteres DTM-Fahrzeug: der Opel Astra V8 Coupé mit Volker Strycek/Peter Dumbreck/Jeroen Bleekemolen (Dehrn/England/Niederlande) am Steuer. Nachdem die beiden Erstplatzierten wegen technischer Probleme ausgefallen sind und auch der „Super-Porsche“ von Olaf Manthey/Wilhelm Dieter Kern (Meuspath/Kleinaspach) nicht mehr im Rennen ist, entwickelt sich ein Zweikampf zwischen den beiden Porsche 996 von Frank Stippler/Jonathan Price (Iversheim/England) und Jürgen Alzen/Arno Klasen (Kausen/Karlshausen). Ein außerplanmäßiger Boxenstopp des Alzen-Porsche macht schließlich den Weg frei für den Sieg von Stippler/Price. Sensationeller Fünfter: Der Jaguar V8STAR von Dirk Adorf/Hermann Tilke (Altenkirchen/Aachen). Die Zwillinge Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche feiern mit ihrem Opel Astra Sport den ersten Sieg in der Klasse der VLN-Serienwagen bis 1850 ccm.

    29. März, 28. DMV-4-Stunden-Rennen der Renngemeinschaft Düren: Lucas Luhr/Emanuel Collard (Mülheim-Kärlich/Frankreich) gewinnen auf einem vom Team Manthey Racing eingesetzten Porsche GT. Erneut auf dem zweiten Gesamtrang: Jürgen Alzen/Arno Klasen im Porsche 996 GT3 R. Die Trainingsschnellsten Volker Strycek/Peter Dumbreck/Jeroen Bleekemolen werden Dritte. Wieder gut platziert auf Gesamtrang sechs ist der Jaguar V8STAR, diesmal pilotiert von Dirk Adorf und Ulrich Galladé. Nach einem weiteren Klassensieg führen die Fritzsches alleine in der Meisterschaft.

    12. April, 45. ADAC-ACAS H&R Cup des AC Altkreis Schwelm: Zunächst sieht es nach einem Kampf des DTM-Opel Astra gegen Porsche aus: der Braubacher Timo Scheider startet mit dem Astra V8 Coupé aus der Pole Position. Nach der ersten Runde liegt er vor den beiden Porsche von Stippler/Price und Lucas Luhr/Timo Bernhard/Wilhelm Dieter Kern (Mülheim-Kärlich/Miesau/Kleinaspach). Vierter ist bereits der Abt-Audi TT-R – wie der Opel ein modifiziertes DTM-Auto – mit der Besetzung Christian Abt/Frank Biela/Mattias Ekström (Kempten/Monaco/Schweden), der von Rang elf gestartet war. Nach der vierten Runde liegt Christian Abt bereits auf dem zweiten Gesamtrang. In Runde sechs liegt Abt knapp in Führung, muss jedoch nach einer Berührung mit einem langsameren Konkurrenten den Audi endgültig abstellen. Einige Runden später zwingt ein Schaden an der Lenkung den Opel – mittlerweile mit Bleekemolen am Steuer – zu einem längeren Boxenaufenthalt. Damit ist der Weg frei für den zweiten Gesamtsieg von Stippler/Price gefolgt von sechs weiteren Porsche. Auf Rang acht: der BMW von Scheid/Kainz/Merten. Nach einem „Nuller“ der Fritzsche-Zwillinge heißt der alleinige Tabellenführer Klaus Wagenstetter auf BMW 318ti Compact.

    3. Mai, ADAC-Eifelrennen des ADAC Nordrhein: Wieder Pole Position für den DTM-Astra, Strycek sind Christian Menzel (Kelberg) und Marcel Tiemann (Monaco) als Fahrer genannt. Die drei und ihr Team Phoenix Racing (Meuspath) haben das Rennen im Griff und am Ende die Nase vorn, auch wenn zwischendurch mehrmals die Führung wechselt. So setzt sich kurz der Abt Audi TT-R mit Kris Nissen/Martin Tomczyk/Karl Wendlinger (Dänemark/Rosenheim/Österreich) an die Spitze. Technische Probleme werfen das Team später auf den 113. Gesamtrang zurück. Dann liegt zeitweise die vom Niederzissener Team Zakspeed eingesetzte Dodge Viper GTS-R mit dem Fahrertrio Peter Zakowski/Klaus Ludwig/Robert Lechner (Niederzissen/Roisdorf/Österreich) in Führung, am Ende reicht es für Platz zwei hinter dem Opel. Auch „Solist“ Artur Deutgen im Dolate-BMW M3 wird zeitweilig ganz oben auf dem Zeitenmonitor geführt, ein Motorschaden zwingt den Duisburger später zur Aufgabe. In der Meisterschaft führen nach dem Eifelrennen die Sechsten im Gesamtklassement und Sieger der Klasse Cup 4, die Porsche-Piloten Bert Lambrecht (Belgien) und Paul Hulverscheid (Wipperfürth).

    Zunächst spricht alles für einen Durchmarsch des Westerwälder Teams Alzen Motorsport. Der flammneue Porsche 996 mit den Fahrern Uwe Alzen/Jürgen Alzen/Arno Klasen (Betzdorf/Kausen/Karlshausen) dominiert das Training klar, und obwohl man aufgrund von längeren Arbeiten am Fahrzeug hinter der Startgruppe eins aus der Boxengasse starten muss, liegt Uwe Alzen nach der zweiten Runde bereits mit 14 Sekunden Vorsprung in Führung. Ein Unterbodenschaden beendet in der siebten Runde den Höhenflug des schwarzen „Knallers“. Danach wird das Renngeschehen von einem anderen Porsche, dem 996 GT3 RS von Klaus Niedzwiedz/Peter Mamerow (Waltrop/Castrop-Rauxel), diktiert. Mit über drei Minuten Vorsprung gewinnen sie das Rennen vor Dirk Adorf/Hermann Tilke/Ulrich Galladé (Altenkirchen/Aachen/Wetter) auf Jaguar V8STAR und dem Schwaben-Duo Michael Bäder/Tobias Hagenmeyer (Ofterdingen/Schwieberdingen) auf BMW M3. Paris-Dakar-Siegerin Jutta Kleinschmidt, bei der Rundstrecken-Trophy gemeinsam mit den Engländern Jonathan Price und Phil Bennet auf einem weiteren Porsche 996am Start, wird Siebte. In der Meisterschaftstabelle stehen Lambrecht und Hulverscheid weiterhin oben.

    5. Juli, 43. ADAC-Reinoldus-Langstreckenrennen des Dortmunder MC: Auf dem Siegerpodest fließen Freudentränen: Nach über drei Jahren steht Lokalmatador Johannes Scheid (Kottenborn) endlich wieder ganz oben auf demTreppchen. Der von Scheid und seinen Teamkollegen Oliver Kainz (Kottenheim) und Mario Merten (Nürburg) pilotierte BMW M3 E6 GTRS siegt mit drei Sekunden Vorsprung vor dem Porsche von Peter Mamerow, der lange geführt hat, nach einer Stop-and-go-Strafe wegen Missachtung eines Flaggensignals jedoch zurückfällt . Gesamtrang drei geht an den Jaguar V8STAR von Adorf/Tilke/Galladé, der von der Pole Postion gestartet war. In der Meisterschaftswertung wechselt die Spitze: Es führen jetzt die Remscheider Dr. Thomas Stoltz/Andreas Motte.

    26. Juli, 26. RCM-DMV-Grenzlandrennen des Rheydter Club für Motorsport: Der zweite Streich folgt sogleich – erneuter Gesamtsieg für Scheid/Kainz/Merten. 19 von 26 Runden dominiert der von Platz eins gestartete schwarze Alzen-Porsche, erreicht dann aber wegen Spritmangels nur mühsam die Box und fällt zunächst weit zurück. Nach einer furiosen Aufholfahrt von Uwe Alzen kommt man noch auf den zehnten Gesamtrang. Zweiter hinter dem Scheid-BMW wird der Porsche 996 von Klaus Rader/Joachim Thyssen (Bayreuth/Schondorf). VLN-Urgestein Edgar Dören (Wuppertal) und sein Fahrerpartner Karl Christian Lück (Wiehl) – ebenfalls mit einem Porsche 996 unterwegs – können sich auf Gesamtrang drei über ihr bestes Saisonergebnis freuen. Kurioses Ergebnis in der Klasse SP4 (Specials bis 2500 ccm): ein „doppelter“ Doppelsieg. Der Klassensieg geht an einen Volvo S60 von Mühlner Motorsport, gefahren von Ullrich Andree/Andreas Middendorf (Köln/Grevenbroich). Auf Platz zwei in der Klasse: Ullrich Andree und Heinz-Josef Bermes (Willich) – das Fahrzeug: ebenfalls ein Mühlner-Volvo S60. Alle Meisterschaftskandidaten gewinnen ihre jeweiligen Klassen, an der Tabellenspitze ändert sich nichts: Stoltz/Motte führen vor Lambrecht/Hulverscheid.



    6. September, 6-Stunden-ADAC-Ruhr-Pokal-Rennen des MSC Ruhrblitz Bochum: Nach einem Unfall in Startgruppe zwei und einer daraus resultierenden Verkürzung der Renndistanz auf fünf Stunden steht der längste VLN-Lauf ganz im Zeichen des Alzen-Porsche. Wieder startet man von der Pole Position, doch auch im Rennen geht diesmal alles glatt. Jürgen Alzen/Uwe Alzen/Arno Klasen gehen auf „Nummer sicher“ und holen nicht das Äußerste aus ihrem Renner heraus, riskieren weder Unfall noch technischen K.O. Es reicht trotzdem für den ersten Tagesgesamtsieg des „Super-Porsche“. Nachdem der lange an zweiter Stelle liegende Scheid-BMW wegen technischer Probleme und mehrerer unplanmäßigen Boxenstopps weit zurückfällt, kommen Wilhelm Dieter Kern/Nicolas Leutwiler/Axel Rohr (Kleinaspach/Schweiz/Waldsee) im Porsche GT2 vom Team Manthey Racing (Meuspath) auf Rang zwei, gefolgt von Artur Deutgen/Thomas Winkelhock (Duisburg/Waiblingen) im BMW des Neuwieder Dolate Teams. Nach einem „Nuller“ von Stoltz/Motte führen Lambrecht/Hulverscheid die Meisterschaft an, gefolgt von Honda-Pilot Andreas Mäder und den Fritzsche-Twins.

    27. September, 35. ADAC-Barbarossapreis des MSC Sinzig: Es passiert, was zu Saisonbeginn von vielen für unmöglich gehalten wurde: Der Jaguar V8STAR sieht als Erster die Zielflagge. Am Steuer wechseln sich Dirk Adorf und Hermann Tilke ab, Ulrich Galladé – durch einen Bruch des linken Daumens gehandikapt – fungiert beim Barbarossapreis „nur“ als Teamchef. Enttäuschung bei den Trainingsschnellsten, dem Kottenborner Scheid-Team: Ein Bruch der Kardanwelle beendet den Traum vom dritten Tageserfolg in der Saison. Hinter dem V8STAR finden sich auf den ersten 17 Plätzen 15 Porsche, einzig das Vater-Sohn-Gespann Andreas und Ralf Schall (Dornstadt) auf Gesamtrang sechs kann mit seinem Mercedes 190E die Phalanx der Stuttgarter Boliden durchbrechen. Da ab jetzt Streichresultate berücksichtigt werden können (zur Meisterschaft zählen die besten acht von elf Ergebnissen), führen nach dem neunten Lauf die Fritzsches vor Lambrecht/Hulverscheid.

    11. Oktober, 27. DMV-250-Meilen-Rennen des AC Monheim: Ungefährdet kommt der Porsche mit den Alzen-Brüdern und Arno Klasen am Steuer zu seinem zweiten Tagesgesamtsieg. Nachdem man wieder die beste Trainingszeit gefahren ist, dominiert das Westerwälder Team auch das Rennen souverän. Mit über zwei Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierten Scheid/Kainz/Merten fährt man am Ende über die Ziellinie. Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche und ihrem Team Kissling Motorsport (Bad Münstereifel) reicht ein zweiter Platz in ihrer Klasse der VLN-Serienwagen bis 2850 ccm, um vorzeitig den Meistertitel feiern zu können.

    25. Oktober, 28. DMV-Müsterlandpokal des MSC Münster: Wieder fuhr Uwe Alzen eine überlegene Trainingsbestzeit, doch zum Schluss reichte es nur für den zweiten Gesamtrang hinter Volker Strycek/Christian Menzel. Ein längerer Boxenstopp wegen Kupplungsproblemen und die Tatsache, dass der Alzen-Porsche einmal öfter Sprit fassen muss als der vom Meuspather Phoenix-Team einsetzte modifizierte DTM-Astra, verhindern den dritten Saisonerfolg des Super-Renners aus dem Westerwald. Auch die Plätze drei bis neun gehen an Porsche Teams, auf Platz zehn findet sich der BMW M3 von Alfred Wolfsgruber/Joachim Kiesch/Michael Gehring (Monaco/Nusbaum/Schweiz). Dr. Thomas Stoltz, der bei den 250 Meilen als „Solist“ unterwegs war, kann sich mit einem Klassensieg beim Münsterlandpokal den zweiten Rang in der Meisterschaft sichern.

     
     
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