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News - BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Meister“ge“schaft!
2003-10-30 11:50:20 - sp

(c) spmm.de
Klassensieg bei den Spezialtourenwagen bis 1600ccm: Böckmann/Uhler
 
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    Saison 2002
    Spannung bis zum letzten Kilometer gab es in dieser Saison um die BF Goodrich- Langstreckenmeisterschaft! Zwar standen mit Heinz Otto und Jürgen Fritsche die Zwillinge aus Hückeswagen schon als Gesamtsieger 2003 fest, doch in den einzelnen Klassen wurde noch eifrig um die Meisterschaft gekämpft.

    So auch in der Klasse der Spezialtourenwagen bis 1600ccm, wo das Team Böckmann Renntechnik aus dem Walddorf- Straberg in dieser Saison einen selbst entwickelten und aufgebauten Ford Fiesta an den Start brachte. Mit einem Rückstand von gerade einmal 1,5 Punkten reisten die Fahrer Sven Böckmann (Straberg) und Martin Uhler (Köln) zum Nürburgring. Dort galt es den auf Platz eins liegenden Ford Puma vom Team Ebbing, Klaus Ebbing (Borken) Ernst Berg (Prüm), zu schlagen. Diese hatten sich in der Saison mit konstant guten Platzierungen zum härtesten Konkurrenten entwickelt.

    Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt entwickelte sich auch gleich zu Rennbeginn der von vielen Fans entlang der legendären Nordschleife erwartete Zweikampf. Für beide Teams war es wichtig, mindestens einen Platz vor dem anderen das Ziel zu sehen, wollte man die Klassenmeisterschaft für sich entscheiden. Und so wechselten die Positionen das gesamte Rennen hin und her. „Es war sehr schwierig die Reifen auf Betriebstemperatur zu bekommen. Deswegen habe ich es zunächst etwas langsamer angehen lassen. Ein Vier Stunden Rennen ist nun mal sehr lange und wir wollten nicht durch einen Unfall frühzeitig aufgeben müssen“, schilderte Startfahrer Sven Böckmann seine Eindrücke. Als das Asphaltband in der zweiten Hälfte des Rennens durch auslaufende Flüssigkeiten einiger Teilnehmer und den einsetzenden Sprühregen immer rutschiger wurde, erwischte es aber auch das Team Böckmann. „Ich bin schon um die Kurve herum gewesen und wollte gerade aufs Gas gehen, als mir der Fiesta ohne Vorwarnung ausbrach und ich in die Leitplanke rutschte. Dadurch musste das Team den Wagen kurz an der Box reparieren und ausbeulen,“ erzählte Martin Uhler, der den Rennwagen zur Hälfte des Rennens übernommen hatte. Derweil kämpfte das Team Ebbing mit ganz anderen Problemen. Sie hatten sich beim Spritverbrauch verrechnet und mussten den Puma zunächst ohne Kraftstoff neben der Strecke parken.

    So wurde der Fiesta BR nach 4:01,32 Std. mit einem Abstand von 2 min. und einer Runde Vorsprung abgewunken. „Wir haben wirklich eine Saison mit allen Höhen und Tiefen erlebt. Noch vor drei Rennen haben wir gedacht, wir könnten es nicht mehr schaffen. Doch dann haben wir mit einem tollen Auto und einer super Teamleistung das Blatt noch einmal wenden können. Heute hier die Meisterschaft geholt zu haben freut uns riesig! Natürlich werden wir im Winter versuchen, mit unseren Partnern und Sponsoren ein Konzept zu erarbeiten, um auch in der nächsten Saison wieder gewinnen zu können.“ erzählt der Team Chef Klaus Böckmann lächelnd.

     
     
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