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News - BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Starker Saisonabschluss für Volvo Team Mühlner – Plätze 1 und 3 beim Finale
2003-10-28 01:16:43 - sp

(c) spmm.de
Klassensieg für: Andree/Middendorf/Bermes
 
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    Saison 2002
    Das Volvo Team Mühlner Motorsport beendete die Saison der Deutschen Langstrecken-Meisterschaft mit dem sechsten Sieg des Jahres. Nur ein gerissener Gaszug vereitelte am Samstag sogar einen neuerlichen Doppelsieg.

    Erst am Donnerstagabend stand die endgültige Fahrerbesetzung der beiden Volvo S60 fest. Denn Stammfahrer Ulli Andree weilte noch im Urlaub – und erkundigte sich per SMS eher beiläufig bei Teamchef Bernhard Mühlner, wer denn am Samstag das Finale bestreiten werde.

    Mühlner textete zurück: „Ulli Andree/Andy Middendorf/Juppy Bermes und Thomas Koll/Juppy Bermes“. Damit hatte er den Kölner derart angespitzt, dass der sich einen Flug organisierte und aus Italien zum Rennen einschwebte. „Wahrscheinlich hat´s seine Frau mit ihm nicht mehr ausgehalten, weil er nur noch vom Rennen gesprochen hat“, lachte Mühlner.

    Die kurzfristige Entscheidung sollte sich lohnen: Andree stellte den Volvo S60 auf die Pole Position seiner Klasse für Spezialtourenwagen bis 2,5 Liter Hubraum. Bermes qualifizierte das Schwesterauto für den zweiten Startplatz.

    Die beiden Göteborger Fünfzylinder prägten auch vom Start weg das Geschehen. Andree führte vor Bermes und übergab nach acht Runden an Andy Middendorf. Der Architekt aus Grevenbroich baute die Spitzenposition sicher aus, während Bermes den zweiten Volvo nach 10 Runden an Thomas Koll übergab. Koll seinerseits manifestierte den zweiten Platz – und Bermes stieg nach einem Acht-Runden-Turn von Middendorf in den führenden Volvo um, den er souverän auf Platz 1 ins Ziel brachte. Andree war zu diesem Zeitpunkt längst wieder in Bologna gelandet...

    Koll hielt den zweiten Volvo S60 auf Rang 2. Der Bauunternehmer aus Hürth, der erst seinen zweiten Einsatz im Mühlner-Auto absolvierte und sich dabei glänzend schlug, musste nach 10 Runden zum Nachtanken reinkommen und hatte dann noch mal acht Runden zu absolvieren. Doch im Schlussturn riss der Gaszug – acht Minuten Vorsprung auf den drittplatzierten BMW M3 von Klaus Völker schwanden dahin, denn die Reparatur dauerte 12 Minuten. Dadurch verlor Koll den zweiten Platz – rettete aber wenigstens noch den dritten Rang.

    Der sechste Saisonsieg des Volvo S60 stellte endgültig sicher, dass alle drei Volvo Stammpiloten sich in der Gesamtwertung der Deutschen Langstrecken-Meisterschaft auf den besten drei Plätzen ihrer Klasse wiederfanden. Andree wurde bester Vertreter der 2,5-Liter-Fraktion – was freilich vor dem Finale schon feststand. Bermes rangierte als zweitbester 2,5-Liter-Mann um einen Platz vor Middendorf, der allerdings nach dem gemeinsamen Triumph beim 24 Stunden-Rennen einige Rennen auslassen musste, weil dem Team die Finanzierung für ein zweites Auto fehlte.

    Beim Saisonfinale wollte Mühlner unbedingt noch mal beide Volvo S60 laufen lassen. „Zum einen natürlich, um sicherzustellen, dass Andree, Bermes und Middendorf wirklich geschlossen beste Vertreter unserer Klasse in der Gesamt-Tabelle werden. Aber auch, um uns im Hinblick auf die Planungen fürs nächste Jahr noch einmal ins rechte Licht rücken zu können“, begründete der Boss. „Vor diesem Hintergrund wäre ein Doppelsieg, nach dem es ja lange Zeit aussah, natürlich optimal gewesen – und vor allem für Thomas Koll tut mir der Defekt leid, denn der ist wirklich ein tolles Rennen gefahren. Aber letztlich können wir mit den Plätzen 1 und 3 und mit sechs Saisonsiegen auch sehr zufrieden sein. Nach einem solchen Jahr nehmen wir eine gehörige Portion Motivation mit in die Winterpause. Das hilft bei den Vorbereitungen auf die kommende Saison. Und ich hoffe, dass sich das auch in unserer Gesamtsituation niederschlagen wird.“

     
     
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