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News - BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Wiederholungstäter - Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche
2003-10-18 23:02:20 - sp

(c) spmm.de
Kissling-Opel Corsa Sport, das „Meisterauto“
 
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    Saison 2002
    Die Meister stehen fest: Ein zweiter Platz in ihrer Klasse reichte den Zwillingsbrüdern Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche, um sich in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2003 ein Rennen vor Saisonende uneinholbar in Führung zu bringen. Damit scheint es Brauch zu werden, dass der Kampf um den Titel in der von der Veranstaltergemeinschaft Langstreckenpokal Nürburgring (VLN) organisierten Rennserie vorzeitig entschieden wird: Zum fünften Mal in Folge fiel die Entscheidung um die Meisterschaft im vorletzten Lauf.

    Vor dem zehnten der insgesamt elf Läufe zur BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft 2003, dem DMV-250-Meilen-Rennen des AC Monheim am vergangenen Samstag, hatten außer den Fritzsches rein rechnerisch auch Dr. Thomas Stoltz und Andreas Motte eine Chance auf den Titel. Doch ein dritter Platz in der Klasse der VLN-Serienwagen bis 2500 ccm Hubraum, die ohnehin meist schwächer besetzt war als die „Fritzsche-Klasse“ (Serienwagen bis 1850 ccm) machte auch die letzten Hoffnungen auf den Titel zunichte. Denn für die Meisterschaft werden nur die besten acht Ergebnisse gewertet. Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche haben daher 76,46 Zähler auf ihrem Punktekonto. Dr. Thomas Stoltz – beim 250-Meilen-Rennen allein unterwegs – erreicht mit seinen besten sieben Resultaten 65,44 Punkte, würde also mehr als elf Zähler benötigen, um die Fritzsches noch einzuholen. Das aber ist rechnerisch unmöglich, denn die Punktezahl wird in der VLN wie folgt ermittelt: (Starter in der Klasse + 0,5 - Platzierung in der Klasse geteilt durch Starter in der Klasse) x 10, d. h. die Punktezahl ist immer kleiner als 10.

    Für die 48-jährigen Zwillinge aus dem Bergischen Land ist es nicht der erste Erfolg in der Langstreckenmeisterschaft. Seit 1989 sind die Fritzsches in der Serie, die damals noch als Langstreckenpokal firmierte, unterwegs, bereits ein Jahr später konnte man den Titelgewinn feiern. Ein Erfolg, den sie 1991 wiederholen konnten. Das Siegerfahrzeug war jeweils ein Opel Kadett GSI. Der Marke Opel blieben die Twins auch treu, als sie 1993 sportlich getrennte Wege gingen: Jürgen startete im Team von Helmut Kreis, Heinz-Otto pilotierte einen Opel Kadett GS1 16V von Kissling Motorsport – und sicherte sich mit seinem neuen Fahrer-Partner Roland Senge auf Anhieb den Titel.

    Danach wurde es in der VLN acht Jahre lang still um die Fritzsche-Brüder. 2001 kehrten sie in die mittlerweile zur Meisterschaft aufgewertete Serie zurück – natürlich auf einem Opel. Zwei Jahre lang steuerten sie einen Astra GSI, wieder im Kissling-Team, ehe Anfang dieser Saison der Umstieg auf den Kissling-Opel Corsa Sport, das „Meisterauto“, erfolgte. Man startete in der Klasse der VLN-Serienwagen bis 1850 ccm Hubraum, wo man sich mit dem 130 PS starken „Kleinen“ in erster Linie gegen eine wahre BMW-Armada durchzusetzen hatte und es in zehn Rennen auf sieben Klassensiege brachte. Durch den diesjährigen Gewinn der Meisterschaft kommen Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche jetzt auf sieben VLN-Titel.

    Auch bei Kissling Motorsport hat man Übung in Meisterschaftsfeiern. Nach dem Erfolg von Fritzsche/Senge 1993 konnten 2001 Klaus-Peter Thaler (Gevelsberg) und Heinz Remmen (Finnentrop) ebenfalls auf einem Kissling-Astra die Meisterschaft gewinnen, außerdem stellte man insgesamt vier Mal den Vizemeister. Der aktuelle Titelgewinn gibt der Truppe aus Bad Münstereifel doppelten Anlass zum Jubeln: Man feiert nämlich in diesem Jahr sozusagen „Silberhochzeit“, denn seit genau 25 Jahren besteht die Motorsport-Ehe mit Opel – und angesichts der gemeinsamen Erfolge denkt man sicher nicht an Scheidung.

     
     
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