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News - BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Erneuter Volvo Sieg - Rekordrunde für den Volvo S60
2003-10-02 21:25:05 - sp

(c) spmm.de
Klassensieg in der SP4: Andree/Bermes
 
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    Das Volvo Team Mühlner Motorsport hat beim neunten Lauf zur Deutschen Langstrecken-Meisterschaft auf dem Nürburgring einen neuerlichen Klassensieg geholt. Ulli Andree garnierte die Siegfahrt beim Barbarossapreis mit einer neuen Rekordrunde für den Volvo S60 im Zeittraining.

    Bereits nach den freitäglichen Testfahrten hatte Andree ein gutes Gefühl. Die Mühlner-Mannschaft probierte zwei neue Reifenmischungen aus, die Partner Dunlop für den drittletzten Meisterschaftslauf zur Verfügung gestellt hatte. “Die neuen Reifen sind deutlich konstaner”, lobte Andree.

    Im Zeittraining markierte der 37-jährige Kölner in 9.22,86 Minuten eine neue schnellste Runde für den Volvo S60 in der “Grünen Hölle.” Teamchef Bernhard Mühlner konstatierte zufrieden: “Das zeigt, dass es
    trotz unseres ohnehin schon guten Levels immer noch nach vorn geht.”

    Die neue Rekordrunde langte dennoch nur für Startplatz zwei hinter dem Hohenester-Audi TT Turbo, mit dem Juniorchef Jürgen Hohenester in der Anfangsphase des Rennens auch das Kommando übernahm. Doch in der dritten
    Runde kollidierte der mehrfache DTC-Gesamtsieger am Flugplatz mit einem Porsche und schied aus. Damit übernahm Andree die Führung nachdem er sich schon in der ersten Runde von DTC-Pilot Rainer Bastuck in einem neu in die Klasse gekommenen Kissling-Opel Astra Coupé auf DTC-Basis gelöst hatte.

    Der Startturn von Andree musste von neun auf acht Runden verkürzt werden, weil der Kölner plötzlich Vibrationen verspürte. “In Linkskurven hat das Auto auf einmal sehr stark übersteuert, und im höheren Geschwindigkeitsbereich gab es starke Vibrationen”, rekapitulierte der Pilot. Der befürchtete schleichende Plattfuss erwies sich nach dem vorgezogenen Reifenwechsel als Pick-Up – die Lauffläche des Pneus hatte Gummiabrieb von den Reifen anderer Teilnehmer aufgelesen.

    Nach dem ersten Boxenhalt hielt Andree die Führung für weitere acht Runden, ehe er dann zum Schlussturn an Partner Heinz-Josef Bermes übergab. Der
    Speditionskaufmann aus Willich notierte keine besonderen Vorkommnisse mehr. “Ich konnte den restlichen Turn mit Ruhe und in gewohnter Form nach
    Hause fahren”, blickt der Rekord-Klassensieger beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zurück. “Der Volvo war absolut top – und er wurde auch nie so beansprucht, dass man sich um irgendwas im Auto Sorgen machen musste.”

    Bermes, der gemeinsam mit Andree, Andreas Middendorf und Mario Ketterer im Mühlner Volvo S60 auch das 24-Stunden-Rennen im Juni hatte gewinnen können, brachte den Fünfzylinder aus Göteborg schließlich mit einem beruhigenden Vorsprung ins Ziel – und sorgte für einen weiteren Höhepunkt in der immer noch kurzen Renn-Historie des Volvo S60, den das Mühlner-Team in Eigenregie aufgebaut hat. “Das ganze Wochenende ist mehr oder weniger nach ´Schema F´ gelaufen”, fasste Mühlner zusammen. “Wir hatten keinerlei technische Probleme und konnten das Potenzial unseres Autos einmal mehr unter Beweis stellen. Ich hoffe, dass wir auf der Basis dieser Leistungen doch noch die Finanzierung für den zweiten Volvo S60 für die letzten beiden Meisterschaftsläufe gestemmt kriegen.”

     
     
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