25. April 2018
 
 
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News - Deutsche Rallye Meisterschaft
Kahle siegt beim Saisonauftakt
2001-03-04 - jpb

 
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    Saison 2002
    Mit einem Sieg des Görlitzers Matthias Kahle und seinem Beifahrer Dieter Schneppenheim (Alpen) ging am Wochenende der erste Saisonlauf der Deutschen Rallyemeisterschaft 2001 zu Ende. Der Seat Werkspilot und Titelverteidiger hatte im Ziel einen Vorsprung von 2:56,7 Minuten auf den österreichischen Gruppe-N Weltmeister Manfred Stohl, der in Berlin einen kurzfristigen Gaststart absolvierte. Gleichzeitig war es auch Stohls erster Auftritt in einem World Rally Car überhaupt. Bei seinem Debüt bot er eine glänzende Vorstellung und konnte direkt die erste WP am Freitagabend gewinnen. Bis zur zwölften Wertungsprüfung am Samstag Nachmittag hatte er die Führung behaupten können, bis Matthias Kahle auf den letzten Schotter-WP´s einen Schlussangriff ritt und vor dem Wiener die Gesamtführung übernahm. Auf den letzten WP´s hatte Stohl zudem mehrere Probleme mit seiner Toyota Corolla und musste mehr oder weniger kampflos Matthias Kahle ziehen lassen. "Der Toyota ist auf Asphalt abgestimmt und sprang auf den Schotterprüfungen zu sehr. Zudem kam noch, dass auf der vorletzten Prüfung der Gang steckengeblieben ist und ich über die letzten beiden WP´s rollen musste", erklärte Stohl seinen Rückfall im Ziel. Strahlend kommentierte Kahle seinen Sieg: "Unsere Taktik ist voll und ganz aufgegangen. Wir wollten bei den Prüfungen am Freitagabend und Samstagmorgen auf Glatteis nicht zu viel riskieren. Wir waren uns sicher, dass wir 20 Sekunden Rückstand in den Lausitz-Prüfungen aufholen können."
    Ebenfalls sehr zufrieden sein konnte das FWU-Skoda-Team mit ihrem Fahrer Uwe Forkert und Co Fred Winklhofer. Die beiden Bayern belegten bei ihrem WRC-Debüt den dritten Gesamtrang und konnte sogar auf der letzten Wertungsprüfung die Bestzeit rausfahren. "Es war einfach eine super Rallye. Ich bin überglücklich. Das Auto fuhr sich sehr gut, besonders auf der letzten Schotteretappe", so Forkert im Ziel. Die Gruppe-N Wertung des Saisonauftakts gewann der Bayer Hermann Gassner mit Co Sigi Schrank auf Proton Pert. Sie belegten im Gesamt den vierten Platz. Nachdem auf Wertungsprüfung fünf der bis dato klar führende Ruben Zeltner (Mitsubishi) von der Strecke flog und mit abgerissener Antriebswelle stehen bleiben musste war der Weg für Gassner frei. Den wohl heißesten Kampf der ganzen Rallye lieferten sich Ex-Meister Dieter Depping auf einem neuen VW Golf IV Kit-Car und Carsten Mohe (Renault) in der Zweiliter Kit-Car Klasse. Die Führung wechselte im Verlauf der Rallye mehrmals. Im Ziel hatte Depping gerade einmal 2,3 Sekunden Vorsprung auf Mohe. Das bedeutete den Sieg in der F2-Kategorie, den Gesamt fünften Rang hinter Gassner und ein gelungenes Comeback des Altmeister. Das Debüt der Citroën Werksmannschaft verlief ebenfalls zufriedenstellend. Beide Saxo Kit-Cars in der 1600er Klasse sahen das Ziel. Sven Haaf (Windeck) belegte den Gesamt elften Rang und Teamkollege Dark Liebehenschel Gesamtrang dreizehn. Von den 55 gestarteten Fahrzeugen erreichten 36 das Ziel am Samstagabend in Berlin. 19 Fahrzeuge mussten unterwegs die Segel streichen, darunter auch jeweils mit technischen Defekten Mike Stölzel auf Ford Escort WRC (WP-5) und Anton Werner auf Mitsubishi Lancer Evo 6 (WP-7).

    Der zweite Saisonlauf findet bereits am 16./17. März mit der Rallye Oberland rund um Schongau statt. Lokalmatador Niki Schelle hofft bei seiner Heimveranstaltung am Start zu sein. Näheres wird in den nächsten Tagen entschieden.

     
     
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