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News - Deutsche Rallye Meisterschaft
Kahle / Göbel führen nach der ersten Etappe
2003-06-21 12:52:57 - sp

Auch Brems- und Getriebeprobleme konnten Kahle / Göbel nicht zurück halten
 
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    Auch technische Probleme konnten den amtierenden Meister Matthias Kahle mit Co-Pilot Peter Göbel nicht stoppen: Das Skoda-Werksteam liegt bei der KÜS-Saarland-Rallye, der vierte Saisonlauf der DRM, nach der ersten Tagesetappe vor den Vorjahressiegern Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Mitsubishi Lancer EVO) in Führung. Bis zum Tagesziel im saarländischen Merzig konnte Kahle auf den sieben Wertungsprüfungen der ersten Etappe (112,42 km) trotz Brems- und Getriebeproblemen sowie eines geplatzten Hydraulik-Schlauchs einen Vorsprung von 28,8 Sekunden herausfahren. An dritter Stelle des Klassements liegen vor der zweiten Etappe (10 WPs mit 104,95 km in Wertung) Maik Stölzel / Thomas Windisch im privat eingesetzten Skoda Octavia WRC. DRM-Spitzenreiter Hermann Gassner und Co-Pilot Siggi Schrankl rangieren als bestes Gruppe-N-Team auf Position vier (1:28,5 Min. zurück), Rainer Jostes / Jan Enderle (Citroën Saxo Super 1600) führen als Sechste im Gesamtklassement die Super-1600-Wertung an.

    Kahle holte Tagessieg vor Wallenwein
    Die schnellen Asphalt-Prüfungen der KÜS-Saarland-Rallye scheinen dem Skoda Octavia WRC nicht so recht zu liegen: Schon im vergangenen Jahr mussten Matthias Kahle / Peter Göbel hier mit technischen Problemen zurückstecken und auch in diesem Jahr hatte das amtierende Meister-Team ab der ersten Prüfung mit der Octavia-Technik zu kämpfen. Einem nachhaltigen Ziehen nach Links beim Bremsen folgte ein abgesprungener Ölschlauch im Getriebebereich und schließlich der komplette Ausfall der Vorderachs-Bremsen. "Nach einer Reparatur im Service überbremste der Octavia mitten in der WP plötzlich auf der Hinterachse", schildert der Görlitzer Kahle den Aha-Effekt. "Den Zuschauern dort haben wir bestimmt eine tolle Show geboten, als wir quer über die Wiese wieder zurück auf die Strecke gefahren sind." Trotzdem konnten die amtierenden Meister ihren Vorsprung bis ins Ziel retten und schafften so die beste Voraussetzung, um auf der abschließenden Samstagsetappe weitere wichtige Punkte auf dem Weg zur Tabellenspitze zu sammeln. 22 Punkte Rückstand hat das Skoda-Werksteam auf die weiterhin in der DRM Führenden Hermann Gassner / Siggi Schrankl im Gruppe-N-Carisma, die nach der ersten Etappe an vierter Gesamtposition geführt werden. Vorjahressieger Sandro Wallenwein konnte sich am ersten Tag der Saarland-Rallye gut behaupten und mit Co-Pilot Pauli Zeitlhofer den Anschluss an Kahle / Göbel halten. Ein größerer Fehler des Spitzen-Duos könnte dem Team auf dem Gruppe-A-Lancer reichen, um die Führung zu übernehmen. "Ich habe heute von der ersten WP an alles gegeben", erklärte Wallenwein im Tagesziel. "Wir haben keine Fehler gemacht." Doch auch nach hinten muss sich Wallenwein orientieren. Nachdem mit Anton Werner / Peter Kroll (Mitsubishi Lancer EVO VI) die zunächst schärfsten Verfolger mit technischem Defekt ausschieden, liegen vor den 104,95 WP-Kilometern des zweiten Tages Maik Stölzel / Thomas Windisch (Skoda Octavia WRC) mit einem Abstand von 36,5 Sekunden hinter Wallenwein.

    Super-1600-DM: Spannender Fight
    Zu einer Rallye-Show der Sonderklasse wurde auch im Saarland wieder der Kampf der Piloten in der Super-1600-Meisterschaft. Mehrfach wechselte im Tagesverlauf die Führung zwischen Rainer Jostes / Jan Enderle (Citroën Saxo Super 1600) und Carsten Mohe / Lutz H. Uhlig (Renault Clio Super 1600). Erst auf der letzten WP der ersten Tagesetappe konnte sich Jostes schließlich durchsetzen und geht nun mit einem Vorsprung von 4,7 Sekunden auf die zweite Etappe. Sogar eine Zeitstrafe von zehn Sekunden wegen eines Frühstarts konnte der Citroën-Youngster mit einer Fabelleistung dabei aufholen. Pech dagegen für Horst Rotter / Dieter Hawranke (Opel Corsa Super 1600): Die vor der KÜS-Saarland-Rallye Zweitplatzierten in der Super-1600-Meisterschaft rutschten bereits auf WP 1 mit einem platten Reifen ins Aus und handelten sich mehr als zehn Minuten Rückstand ein, die auf der ersten Etappe nicht aufzuholen waren.

     
     
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