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News - Int. ADAC 24h Rennen Nürburgring
Opel gewinnt das 24-Stunden-Rennen Nürburgring
2003-06-04 22:15:47 - sp

(c) spmm.de
Opel belohnt sich für die lange Entwicklungsarbeit mit dem Sieg
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Platz zwei für: Kris Nissen / Marco Werner / Christian Abt und Karl Wendlinger
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Nach Problemen in der Nacht auf dem dritten Rang im Ziel: Der Manthey-Porsche
 
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    Manuel Reuter, Timo Scheider, Marcel Tiemann und Volker Strycek holen auf dem Opel Astra V8 Coupé den Sieg beim 31. Int. ADAC Zürich 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Es war das stärkste Teilnehmerfeld seit vielen Jahren aber Opel setzte sich am Ende nach 143 gefahrenen Runden durch. Opel-Sportchef Volker Strycek: "Hier zu gewinnen ist einfach der Wahnsinn! Ich kann es noch gar nicht richtig fassen." Vor der Rekordkulisse von über 194.000 Zuschauern am Rennwochenende fuhr Manuel Reuter das Opel Astra V8 Coupé nach 24 Stunden über die Ziellinie. "Dieser Sieg bedeutet mir mehr als meine zwei Siege in Le Mans", sagte der Opel-Werksfahrer nach dem Rennen.

    Den zweiten Platz belegten die Abt-Audi-Fahrer Christian Abt, Kris Nissen, Karl Wendlinger und Marco Werner. Für den Langstrecken-Spezialisten Karl Wendlinger war es das erste 24-Stunden-Rennen durch die sprichwörtliche "grüne Hölle" und gleichzeitig "das härteste und schwierigste" seiner Karriere. Christian Abt sagte: "Wir haben allen Kritikern gezeigt, dass man auch mit einem DTM-Auto ein 24-Stunden-Rennen erfolgreich zu Ende fahren kann. Ein großes Kompliment an Opel, sie waren einfach stärker. Für uns heißt das, dass wir nächstes Mal nachlegen müssen…"!

    Manthey-Racing belegte mit dem Fahrertrio Timo Bernhard, Emmanuel Collard und Lucas Luhr im privat eingesetzten Porsche 996 Turbo den dritten Platz, trotz mehrerer technischer Schwierigkeiten während des Rennens. Timo Bernhard sagte: "Gegen starke Werksteams anzutreten und dann ein Platz auf dem Podium einzufahren, ist schon eine gigantische Leistung. Kompliment an das Team, denn die gesamte Mannschaft hat perfekt gearbeitet!"

    Beide Werks-Autos des Schnitzer Teams hatten gleich in der ersten Runde große Probleme. Zur Kühlung in der Einführungsrunde eingesetztes Trockeneis beschädigte die Ölleitungen, was beide BMW M3 zunächst weit zurückwarf. Dennoch schafften Dirk Müller, Jörg Müller, Claudia Hürtgen und Marc Duez das Kunststück, wieder unter die besten Zehn zu fahren. Leider mussten sie nach einem Unfall in der Schlussphase des Rennens aufgeben. Die fantastische Aufholjagd des Quartetts Hans-Joachim Stuck, Boris Said, John Nielsen und Marc Duez wird in die Geschichte des 24h-Rennens eingehen. Nach der Reparatur an den Boxen holten sie Samstag Nacht inner halb von 10 Stunden 186 Plätze auf (Pos.191 auf Pos. 5), bevor eine Kollision noch in der Nacht das endgültige Aus bedeutete.

    Die Zakspeed-Viper (Peter Zakowski, Pedro Lamy und Robert Lechner), als Sieger der beiden vergangenen Jahre einer der Top-Favoriten auf den Gesamtsieg, wurde zweimal wegen eines zu großen Tankvolumens mit Strafen belegt. Die Lokalmatadoren beendeten das Rennen schließlich auf Rang fünf. Das Team legte gegen die Strafen Berufung ein, so dass die Wertung der Veranstaltung vorläufig ist.

    Ob es die Fahrten der beiden BMW´s, die Sprints des infernalisch klingenden Alzen-Turbo oder die zwischenzeitliche Aufholjagd der Viper waren, die Kontrahenten haben sich absolut nichts geschenkt. Nach 16 Stunden lagen der zu diesem Zeitpunkt führende Audi (8) keine vier Zehntelsekunden vor dem späteren Sieger! Den Fans konnten die atemberaubenden Duelle insbesondere der DTM-Fahrzeuge an der Spitze natürlich nur recht sein. "Es war die meiste Zeit ein Sprintrennen, bei dem wir uns ein ebenso spannendes wie faires Duell mit Audi geliefert haben", erklärte Opel-Sportchef Volker Strycek nach dem Rennen. "Für Opel ist es ein gigantischer Erfolg bei einem einzigartigen Rennen."

     
     
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