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News - Int. ADAC 24h Rennen Nürburgring
Die Kriegserklärung von Köln
2003-05-25 22:39:38 - ks

(c) renn.tv
Mit zwei Autos am Start: Das BMW Team Schnitzer
 
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    Im Rahmen der Pressekonferenz zum Int. ADAC 24h-Rennen kam es unter den Top-Favoriten zu einer, zugegeben nicht ganz ernst gemeinten, „Kriegserklärung“. Jörg Müller warf den Fehdehandschuh mit seiner Aussage, er fahre „im besten Tourenwagen-Team der Welt“. Dies konnten Opel Sportchef Volker Strycek und Audi-Pilot Frank Biela nicht auf sich sitzen lassen. Das OPC Team Phoenix sowie das Team Abt Sportsline seien stattdessen aus jeweiliger Sicht „das beste Team der Welt“.

    Doch beginnen wir mit Ex-DTM-Fahrer Uwe Alzen. Im Team gemeinsam mit seinem Bruder Jürgen, Michael Bartels und Arno Klasen zählt der Betzdorfer eindeutig zum engen Kreis der potentiellen Gesamtsieger. „Das Auto wurde erst sehr spät fertig“, räumt Alzen ein. „Aber der Wagen läuft sehr gut. Bei unserem Testeinsatz in der Langstreckenmeisterschaft konnten wir einige Kinderkrankheiten ausbügeln. Wir haben sehr gute Fahrer, das Auto ist eine bekannte Größe und ich rechne uns gute Chancen aus.“

    Jörg Müller legte daraufhin eine forschere Tonart an den Tag. „Uns kann keiner einschätzen“, so Müller, dessen Team als einziges nicht unter Rennbedingungen auf der Nordschleife getestet hatte. „Schnitzer ist das beste Tourenwagen-Team der Welt.“ Der BMW-Werkspilot unterstrich die Zielsetzung: „BMW nimmt nicht am 24h-Rennen teil, um sich von anderen verblasen zu lassen.“

    Das war das Stichwort für Volker Strycek. „Opel bringt mit dem Astra V8 Coupé erstmals im Werkseinsatz ein siegfähiges Fahrzeug an den Start“, so der Opel Sportchef nach über einem Jahr Entwicklungsarbeit, die speziell auf den Langstreckenklassiker am Nürburgring ausgerichtet war. „Wir wollen auf jeden Fall um den Sieg fahren - schließlich ist das Opel Team Phoenix das beste Tourenwagen-Team der Welt.“ Emotional fuhr Strycek fort: „Bei unserem Einsatz spiegelt sich eindeutig die Liebe zum 24h-Rennen wieder - ein eindeutiges Bekenntnis von Opel zum Nürburgring und zur Veranstaltung des ADAC Nordrhein.“

    Frank Biela erläuterte im Folgenden, dass ihm die Entscheidung, für das Team Abt-Sportsline an den Start zu gehen, nicht besonders schwer gefallen ist. „Als mich Hans-Jürgen Abt anrief, ob ich nicht Lust hätte dabei zu sein, habe ich ohne zu überlegen sofort zugesagt“, so Biela. Ob dem Audi-Werksfahrer der Umstieg vom bärenstarken R8-Sportprototypen auf den nach 24h-Special modifizierten Abt-Audi TT-R aus der DTM gelingen wird, bleibt abzuwarten. „Ich konnte bislang leider nur zwei Runden mit dem TT-R auf der Nordschleife drehen. Aber schon dabei wurde mir klar, dass die Abt-Truppe sehr gute Arbeit geleistet hat - Abt-Sportsline ist eben das beste Tourenwagen-Team der Welt.“

     
     
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