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News - Int. ADAC 24h Rennen Nürburgring
So stark besetzt, wie selten zuvor
2003-05-25 21:58:51 - ks

(c) spmm.de
Das "Who is who" des Rennsports trifft sich in der Eifel
 
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    Der Countdown läuft: Vier Wochen vor dem Start zum 24-Stunden-Rennen (29. Mai bis 1. Juni 2003) nimmt die Starterliste der 31. Auflage des Nordschleifenklassikers immer konkretere Formen an.Und das Teilnehmer-Feld verspricht eine Top-Veranstaltung. Die diesjährige wilde Jagd durch die legendäre grüne Hölle ist das am besten besetzte Rennen der vergangenen Jahre.Weit über 200 Nennungen gingen bislang beim veranstaltenden ADAC Nordrhein ein, die Namen der Fahrer und die genannten Fahrzeuge lesen sich wie das „Who is who“ des Rennsports: Werksteams von Audi, BMW und Opel treten gegen die Crème der Nordschleifen-Cracks an. Von „A“, wie DTM-Profi Christian Abt, bis „Z“, wie 24-Stunden-Rekordsieger Peter Zakowski, reicht die Palette der Piloten. Wie spannend die 24 Stunden werden, bewies der vorerst letzte Testlauf beim ADAC Eifelrennen: Im Rahmen des Laufs zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring kam es zu einem ersten Schlagabtausch zwischen den vollständig angetretenen Top-Teams, den die Mannschaft des OPC Team Phoenix (Fahrer: Volker Strycek / Christian Menzel / Marcel Tiemann) mit dem Opel Astra V8 Coupé für sich entscheiden konnte.

    Auch die Konkurrenz der Rüsselsheimer verließ das ADAC Eifelrennen optimistisch. Die in den vergangenen beiden Jahren siegreiche Zakspeed-Mannschaft lief mit der Viper auf zweiter Position ins Ziel ein. Für das 24-Stunden-Rennen werden die Platzhirsche das Siegerteam des Vorjahres an den Start schicken: Teamchef Zakowski wechselt sich mit dem österreichischen Youngster Robert Lechner und Ex-Formel-1-Pilot Pedro Lamy ab. Das Team von Abt-Audi (mit Kris Nissen / Martin Tomczyk / Karl Wendlinger) lag beim ADAC Eifelrennen kurzzeitig in Führung, bevor es mit technischen Problemen einen langen Boxenstopp einlegen musste und zurückfiel. In den beiden Abt-Audi TT-R aus der DTM werden einige der besten Piloten Platz nehmen, die für die Ingolstädter in den vergangenen Jahren antraten: DTM-Pilot Christian Abt und Ex-Grand-Prix-Fahrer Karl Wendlinger wechseln zwischen beiden Cockpits und werden im ersten Fahrzeug von DTM-Youngster Martin Tomczyk sowie Tourenwagen-Routinier Kris Nissen und im zweiten TT-R durch Tourenwagen- und GT-Crack Frank Biela und DTM-Pilot Mattias Ekström ergänzt.

    Die BMW-Speerspitze ist der zweifache 24-Stunden-Sieger Hans-Joachim Stuck, der sich den BMW M3 GTR mit Boris Said und John Nielsen teilt. Mit Dirk Müller / Jörg Müller / Claudia Hürtgen steigt ein Nordschleifen-erfahrenes zweites Team ins Cockpit des zweiten GTR. Neben den bereits beim Eifelrennen siegreichen Opel-Piloten werden die Opel-DTM-Werksfahrer Manuel Reuter, Timo Scheider, Peter Dumbreck und Jeroen Bleekemolen die beiden 500 PS starken DTM-Boliden aus Rüsselsheim pilotieren.

    Starke Starter aus den Rahmenrennen
    Zu den Startern, denen durchaus Siegchancen eingeräumt werden, gehört in diesem Jahr erstmals auch ein V8STAR-Fahrzeug. Der Silhouetten-Tourenwagen knüpft damit an das V8STARRennen im Rahmenprogramm zum 24-Stunden-Klassiker an, zu seiner Besetzung gehört mit Dirk Adorf allerdings nur ein Fahrer aus dem aktuellen Starterfeld. Seine Teamkollegen Hermann Tilke, Ulrich Galladé und Thomas Mutsch besetzen die weiteren Fahrerplätze bei Wiechers Sport. Der Doppelstart Adorfs ist dabei ein typisches Phänomen beim 24-Stunden-Rennen. So mancher Pilot, der auch in den Rahmenrennen antritt, greift beim Haupt-Event erneut ins Volant. Adorfs V8-Konkurrenten Robert Lechner und Pedro Lamy sind ebenso Beispiele, wie DTC-Pilotin Claudia Hürtgen, die auch den bulligen Werks-M3 GTR durch Eifeltag und -nacht steuert. Die Liste der Doppelstarter ließe sich fast beliebig fortsetzen. Denn auch in Alfa 147 Cup, Ford Fiesta ST Cup, Renault Clio Speed Trophy, Toyota Yaris Cup, Youngtimer-Trophy und Castrol-Haugg-Cup treten Piloten an, die dem Flair der längsten Rennstrecke der Welt längst erlegen sind.

    Privatiers und interessante Technik geben dem Rennen die Würze
    Doch was wäre das 24-Stunden-Rennen ohne die vielen Starter, denen es nicht primär um den Gesamtsieg geht? In den vielen Klassen findet sich manches Team, dass bei seinem Start den Klassensieg oder schlicht und ergreifend „nur“ das Ankommen im Visier hat. Denn 24 Stunden Renndistanz sind die schwierigste Prüfung für Fahrzeug und Fahrer – da ist es oft schon eine Klasse-Leistung, den Rennwagen fahrbereit über die Ziellinie zu bringen. Auch unter den Mannschaften, für die der Spaß an der Rennaction und die sportliche Herausforderung des Langstreckenrennens auf der weltweit härtesten Rennstrecke im Vordergrund stehen, finden sich höchst interessante Teams. Eine feste Renngemeinde in den Fankurven rund um die Strecke wird etwa mit Sicherheit der Opel Manta von Kissling Motorsport einnehmen, mit dem Hans-Olaf Beckmann / Bernhard Schmitter / Peter Hass im vergangenen Jahr der Klassensieg in der Klasse A3 gelang. Oder das echt britische Werksteam der Cooper Car Company: Das Fahrertrio aus Paul Harvey, Karl-Heinz Kalbfell und Peter Müller mit dem Cooper Mini „S“ Works ist eine illustre Truppe, die Insidern keineswegs unbekannt ist. Kalbfell, der erfahrene Auto- und Motorradrennfahrer, ist unter anderem auch als Vorstand der BMW M GmbH (1988 bis 98) sowie von BMW Motorsport Ltd. (1994-1999) bekannt.Müller steuerte bereits im Jahr 2000 ein BMW M Coupé beim 24-Stunden-Rennen – als Partner von Roberto Ravaglia – und bei Paul Harvey schließlich handelt es sich um einen Ingenieur und Testfahrer bei Cooper, dem bereits 1999 ein Klassensieg gelang. Sehenswert aber auch die Klasse der Fahrzeuge mit alternativen Treibstoffen. Denn was sich in anderen Rennen und Serien erst langsam durchsetzt, ist bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring bereits seit Jahren Normalität: Gleich 15 Fahrzeuge, die ihre Rennpower aus Diesel oder Biodiesel beziehen, wurden für das Rennen gemeldet.

     
     
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