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News - Int. ADAC 24h Rennen Nürburgring
Opel bestätigt den Start mit zwei DTM-Astra V8 Coupé
2003-05-08 20:56:28 - sp

(c) spmm.de
Im Cockpit: Reuter/Scheider/Tiemann/Strycek und Dumbreck/Bleekemolen/ Menzel/Strycek
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Opel-Sportchef Volker Strycek wird bei beiden DTM-Boliden ins Lenkrad greifen
 
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    Opel startet mit zwei Astra V8 Coupé beim Internationalen ADAC 24-Stunden-Rennen vom 30. Mai bis 1. Juni auf dem Nürburgring. Die beiden 500 PS starken Tourenwagen werden beim Langstrecken-Klassiker auf der berühmten Nordschleife von den Opel-DTM-Werksfahrern Manuel Reuter, Timo Scheider, Peter Dumbreck und Jeroen Bleekemolen sowie den Nürburgring-Routiniers Marcel Tiemann, Christian Menzel und Volker Strycek pilotiert. Für Entwicklung und Einsatz der beiden Rennfahrzeuge zeichnet das am Nürburgring beheimatete OPC Team Phoenix verantwortlich.

    „Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zählt mit 150.000 Zuschauern zu den größten Motorsport-Ereignissen in Deutschland. Da wollen wir mit der Marke Opel unbedingt dabei sein. Mit dem Astra V8 Coupé haben wir ein Auto, mit dem wir um den Gesamtsieg mitkämpfen können“, erklärt Opel-Sportchef Volker Strycek. „Opel ist seit jeher auf der Nordschleife erfolgreich und hat rund um den ‚Ring’ mehr Fans als an jeder anderen Rennstrecke.“

    Das umfassende Testprogramm zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen beendete Opel am vergangenen Samstag erfolgreich. Beim traditionellen Eifelrennen, vierter Lauf zur Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring, fuhren Marcel Tiemann, Christian Menzel und Volker Strycek im ehemaligen DTM-Opel zunächst die Pole-Position und dann den Sieg heraus.

    „Das war eine perfekte Generalprobe“, zeigte sich Phoenix-Teamchef Ernst Moser sichtlich zufrieden. Bereits im vergangenen Herbst hatte Opel erste Testfahrten auf der anspruchsvollen Nordschleife unternommen. Im Januar lief der Astra bei Dauerläufen im spanischen Jerez und im italienischen Vallelunga über 40 Stunden. Seit März war Phoenix bei allen vier Langstrecken-Rennen auf der Nordschleife am Start.

    Das Phoenix-Team um Projekt-Ingenieur Jürgen Jungklaus entwickelte auf der Basis des 2002-er Astra V8 Coupé eine Langstrecken-Version, die für die extremen Anforderungen der kurvenreichen und mit zahlreichen Sprungkuppen gespickten Nordschleife ausgelegt ist. Darüber hinaus machten das 24h-Reglement und die Fahrzeugeinstufung einige Änderungen erforderlich. So beträgt das Mindestgewicht für den Astra 1.250 Kilogramm (anstatt 1.080 kg mit Fahrer in der DTM), der Tankinhalt darf 120 Liter betragen (anstatt 70 Liter), und die beiden Air-Restriktoren dürfen einen Durchmesser von je 32 Millimeter haben. Das Vierliter-V8-Triebwerk leistet in der 24h-Version gut 500 PS.

    „Es ist nicht einfach, aus einem Sprintauto ein Langstreckenauto zu entwickeln“, fasst Ernst Moser zusammen. „Wir mussten rund 300 Kilogramm Zusatzgewicht unterbringen, das Fahrwerk auf die größere Bodenfreiheit anpassen, zahlreiche Teile des Fahrwerks und der Karosserie verstärken sowie eine Verbrauchsoptimierung des Motors erreichen – das sind nur einige der zahlreichen Maßnahmen.“

    Beim 24-Stunden-Rennen zählen aber nicht nur Zuverlässigkeit und Schnelligkeit des Rennautos, sondern auch die Routine der Piloten. Im Rahmen des Testprogramms kamen bis auf Manuel Reuter alle Opel-Piloten zum Einsatz. „So konnten sich die Fahrer sowohl auf die Nordschleife als auch auf das Fahrverhalten des Langstrecken-Astra einschießen“, erklärt Dirk Theimann, der für die Organisation des Opel-Einsatzes verantwortlich zeichnet. „Beim Rennen zählen nicht nur gute Rundenzeiten, sondern auch Umsicht und Vorsicht bei den zahlreichen Überholvorgängen. Schließlich sorgen 200 Rennautos für dichten Verkehr auf der Nordschleife.“

    Das eine Cockpit der beiden Opel Astra V8 Coupé teilen sich der zweimalige Le Mans-Gewinner und ITC-Champion Manuel Reuter (41, Saalfelden/A), Timo Scheider (24, Altach/A), Marcel Tiemann (29, Monaco) und Volker Strycek (45, Dehrn). Am Lenkrad des anderen Astra lösen sich Peter Dumbreck (29, Adderbury/GB), Jeroen Bleekemolen (21, Aerdenhout/Niederlande), Christian Menzel (31, Kelberg) und Volker Strycek ab.

    „Wir sind gut gerüstet, mit starken und ausgeglichenen Fahrer-Teams sowie den beiden V8-Coupés“, so Phoenix-Teamchef Ernst Moser. „Mit BMW, Porsche, Audi und Chrysler Viper treffen wir auf starke Konkurrenz, nicht zu vergessen die vielen erfolgreichen Privatteams aus dem Langstreckenpokal. Sie alle zählen zum Favoritenkreis.“

    Das 24-Stunden-Rennen wird auf der 25,9 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife ausgetragen und am Samstag, 31. Mai, um 15 Uhr gestartet, Ziel ist demnach am Sonntag, 1. Juni, um 15 Uhr. Das Zeittraining steht am Freitag, 30. Mai von 10 bis 12 und von 19 bis 23 Uhr auf dem Programm.

     
     
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