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News - Deutsche Rallye Meisterschaft
Skoda sichert sich den Sieg in der Markenwertung 2002
2002-10-25 23:23:46 - sp

(c) jpb-net.de
Kahle führt mit über einer Minute Vorsprung
 
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    Saison 2002
    Auf der ersten Tagesetappe der ADAC 3-Städte-Rallye konnten Matthias Kahle / Peter Göbel (Skoda Octavia WRC) mit einer Zeit von 35.45,9 Min. auf den sechs WPs vor Kenneth Bäcklund / Holmstrund Bosse (Mitsubishi Carisma GT Evo, 1.11,6 Min. zurück) die Führung übernehmen. Das Duo holte mit den Punkten für die erste Tageswertung die entscheidenden Zähler für den Skoda-Sieg in der Deutschen Rallye-Markenmeisterschaft. Bis zum letzten Tag der ablaufenden DRM-Saison vertagt ist jedoch die Entscheidung über die Vizemeisterschaft. Zwischen den Tabellenzweiten Sven Haaf / Michael Kölbach (Citroën Saxo Super 1600) sowie den Gruppe-N-Paarungen Hermann Gaßner / Siggi Schrankl und Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (beide Mitsubishi Lancer Evo VII) wird es erst bei auf der morgigen zweiten Etappe (zehn WPs mit 161,07 km) zum entscheidenden Schlagabtausch kommen.

    Der Auftakt zum traditionellen Saisonausklang der DRM war ein Fest für Regenspezialisten. Original bayerischer "Schnürlregen", extrem rutschige Schotterpisten und Dunkelheit auf den abendlichen Wertungsprüfungen machten die erste Tagesetappe stellenweise zum Enduro-Event. "Es ist brutal rutschig", staunte etwa der Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle (Skoda Octavia WRC) und Junior-Champion Sven Haaf (Citroën Saxo Super 1600) ergänzte: "Im sechsten Gang auf der Geraden und dann Aquaplaning – das ist ganz schön haarig." Doch der Windecker bringt auch auf den Punkt, was den Sport auf lockerem Geläuf auszeichnet: "Es macht trotzdem riesigen Spaß." Die rutschige Piste forderte entsprechenden Tribut. So büßte etwa Haaf auf der vierten WP etwa zehn Minuten ein, als er nach einem Verbremser von der Strecke rutschte, auf WP 6 schließlich fiel er mit Lichtmaschienendefekt endgültig aus. Etwas besser erging es Junior-Vizechampion Christoph Schleimer (Opel Corsa Super 1600), der zwar auf der ersten Wertungsprüfung einige Sekunden verlor, als er auf der glatten Schotterpiste nach einem Verbremser den Notausgang wählen musste, im Anschluss aber eine fehlerfreie Leistung zeigte. Frühzeitige Ausfälle mussten auch einige Piloten hinnehmen, deren Start mit großen Hoffnungen verbunden war. So beendeten Dieter Depping / Timo Gottschalk (VW Golf TDI GTI) den ersten DRM-Einsatz eines Diesel-Fahrzeuges nach einem Unfall, das schwedische Duo Mats Jonsson / Johnny Johansson (Ford Escort WRC) gab nach der ersten WP mit Turboladerschaden auf. Einen bitteren Ausfall erlebten außerdem Ruben Zeltner / Dieter Hawranke (Mitsubishi Carisma GT Evo). Das bis dahin an zweiter Position notierte Team fiel auf der dritten WP mit defektem Getriebe aus.

    Vizemeisterschaft: Offen bis zur letzten Tageswertung der Saison
    Einen äußerst spannenden Fight gibt es bei der 3-Städte-Rallye um die noch vakante Position des Vizemeisters. Da beim DRM-Finale zwei Tageswertungen ausgetragen werden, gab es bereits nach der ersten Etappe Punkte: Die als Tabellenzweite angereisten Haaf / Kölbach gingen nach dem Ausfall zunächst leer aus. Ihre schärfsten Konkurrenten, Hermann Gaßner sowie Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer, müssen sich bei der zur Europameisterschaft zählenden 3-Städte-Rallye (Koeffizient 10) mit einer starken skandinavischen Delegation messen. Vor den entscheidenden 161,07 WP-Kilometern am Samstag sind deshalb Gaßner (185 Punkte), Wallenwein / Zeitlhofer (181) und Haaf (180) extrem eng zusammengerückt – die beste Ausgangssituation also für ein Herzschlagfinale.

    Junior-DM: Katajamäki vor Schleimer
    Auch im Klassement der Deutschen Junior-Rallyemeisterschaft spricht alles für eine spannende zweite Tagesetappe. Kosti Katajamäki / Risto Niukkanen (VW Polo Super 1600) liegen als Zehnte des Gesamtklassements vorne. Christoph Schleimer / Michael Wenzel (Opel Corsa Super 1600 – 15,2 Sekunden zurück) folgen an zweiter Stelle. Das bereits vorzeitig zum Junior-Meister gekürte Citroën-Duo Haaf / Kölbach kann am Samstag erneut antreten und damit auch wieder auf Punktejagd gehen.

    Gruppe N bis zwei Liter: Andersson / Andersson führen
    Auch in der kleinsten DRM-Division (Gruppe N bis zwei Liter) müssen sich die Teams mit starker internationaler Konkurrenz auseinandersetzen. Per-Gustaf Andersson / Jonas Andersson (Renault Clio) konnten sich auf der ersten Tagesetappe vor Horst Rotter / Volker Schmidt (Opel Astra OPC) platzieren. Die Führenden in der DRM-Privatfahrer-Wertung, Peter Corazza / Mandy Querengässer (Honda Civic Type R) kamen als Dritte ins Ziel.

     
     
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