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News - Deutsche Tourenwagen Challenge
Zweiter Saisonerfolg für Stefan Kissling
2002-08-13 11:35:25 - sp

Die Gegner waren machtlos gegen Stefan Kissling im Opel Astra Coupé
 
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    Saison 2002
    Wie von der Konkurrenz befürchtet, war beim sechsten Lauf zur Deutschen Tourenwagen Challenge (DTC) auf dem Salzburgring in Österreich gegen Stefan Kissling in seinem Opel Astra Coupé kein Kraut gewachsen. Der Schulder sicherte sich mit einem überlegen herausgefahrenen Start/Ziel-Sieg seinen zweiten Saisonerfolg und rückte damit in der Tabelle auf Rang drei vor.

    Die Dominanz des Opel-Piloten hatte sich bereits im freien Training angedeutet, als Kissling die Konkurrenz um eine halbe Sekunde hinter sich ließ. An dieser Tatsache änderte sich auch im Qualifying nichts und so war auch nicht verwunderlich, dass er sich die Pole Position holte. Tabellenführer Thomas Klenke und sein Teamkollege Patrick Bernhardt folgten mit den beiden Hotfiel-Ford Focus, waren aber mit 0,54 bzw. 0,72 Sekunden deutlich langsamer als Kissling, der mit seiner zweiten Trainingsbestzeit in dieser Saison auch eine außergewöhnliche Serie beendete. In den letzten drei Jahren hatten mit Ellen Lohr und Claudia Hürtgen zwei Damen auf dem ultraschnellen Salzburgring im Zeittraining die Nase vorn. Immerhin war Hürtgen mit ihrem Schubert-BMW 320i als vierte bester Pilot mit der bayrischen Marke.

    Dass überhaupt ein Rennen nahe der Mozartstadt stattfinden konnte, grenzte fast schon an ein Wunder, denn vorher hatte es zwei Tage lang unaufhörlich in Strömen geregnet. Nur am Freitag und Samstag blieb es trocken. Wegen des am Sonntagmorgen wieder einsetzenden sintflutartigen Regens entschloss sich die Rennleitung, den Teilnehmern aus Sicherheitsgründen vor dem eigentlichen Start noch einmal 12 Minuten Zeit zu geben, um die Tücken der 4,232 km langen Hochgeschwindigkeitsstrecke zu erkunden. Deshalb wurde auch die vorgeschriebene Renndistanz um 10 auf 25 Minuten gekürzt.

    Trotz des miserablen Wetters waren immerhin noch 12.000 Zuschauer erschienen, die sich aber nur an Kämpfen im Mittelfeld erfreuen konnten. An der Spitze legte Kissling ein derart hohes Tempo vor, dass der Konkurrenz Hören und Sehen verging. In den ersten zehn Runden war der Opel-Pilot im Schnitt 1,5 (!) Sekunden pro Runde schneller als der Rest des Feldes. Hürtgen war schon an Bernhardt vorbei, als sie in der ersten Runde beim Kampf um Platz zwei vor der Nocksteinkehre zu spät bremste und dabei seitlich in Klenke rutschte. Der Ford-Pilot hatte dabei großes Glück, dass die schnelle Amazone nur Blech beschädigte. Die Aachenerin drehte sich noch und fiel bis auf den letzten Platz zurück. "Ich wollte einfach so schnell wie möglich nach vorne, um den Abstand zu Kissling nicht zu groß werden zu lassen", gab Hürtgen ihren fatalen Fehler sofort zu. Sie belegte zwar am Ende noch den elften Platz, ihre permanent schnellen Rundenzeiten hätten hinter Kissling Rang zwei und damit beste Titelchancen bedeutet. So konnte Klenke, der mit 60 kg Zusatzgewicht unterwegs war und von Bernhardt perfekt nach hinten abgeschirmt wurde, den zweiten Platz sicher nach Hause fahren.

     
     
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