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News - Rallye Weltmeisterschaft
Marcus Grönholm holt den Hattrick bei seiner Heimrallye und feiert seinen dritten Saisonsieg
2002-08-11 23:08:35 - sp

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    Marcus Grönholm gewinnt zum dritten Mal in folge die WM-Rallye in seinem Heimatland Finnland und baut so seine Führung in der Weltmeisterschaft weiter aus. Die Rallye hatte eine Länge von 1703.32 Kilometern, wovon 401.68 Kilometer als Wertungsprüfungen gefahren wurden, die in 22 Wertungsprüfungen eingeteilt waren. Der Untergrund der einzelnen Prüfungen, den die Fahrer vier Tage unter die Räder ihrer Rallyefahrzeuge genommen hatten, bestand zu 100 Prozent aus Schotter.
    Das Ziel in Jyväskylä erreichten am Sonntagnachmittag nur 30 der ursprünglich 77 gestarteten Crews.

    „Es lief alles perfekt, unser Auto hat optimal funktioniert“, so Marcus Grönholm im Ziel überglücklich. „Es ist ein ganz besonderes Gefühl, zum dritten Mal sein Heimspiel zu gewinnen.“ Der Finne hatte auf der zweiten Etappe die Führung von seinem Teamkollegen Richard Burns übernommen. Der Brite verlor seine Spitzenposition, als er infolge einer harten Landung hinter einer Sprungkuppe einen Defekt am Turbolader beklagte. Harri Rovanperä im dritten 206 WRC des Werksteams musste nach einem Reifenschaden aufgeben. „Auf der dritten Etappe ging es für mich vor allem darum, keine Risiken mehr einzugehen, meinen Rhythmus zu behalten und fehlerfrei zu fahren“, erklärte Grönholm, der seinen Vorsprung in der Fahrer-Weltmeisterschaft auf 17 Punkte ausbauten konnte.

    Zweiter wurde der Teamkollege von Grönholm, der Brite Richard Burns. Mit einem Abstand von einer Minute und 27,3 Sekunden kam Burns ins Ziel. „Ich bin über die sechs WM-Punkte glücklich“, so der aktuelle Weltmeister, der auf Platz vier der Tabelle vor rückte. „Allerdings war es enttäuschend, dass ich am zweiten Tag die Führung abgeben musste. Doch ich bin stolz, dass ich hier zeigen konnte, dass Marcus Grönholm nicht der einzige Peugeot-Pilot ist, der auf diesen schwierigen Schotterstrecken schnell fahren kann.“ Burns konnte sich mit seinen erfahrenen WM-Punkten der Rallye Finnland, in der WM-Wertung, auf den vierten Platz nach vorne schieben.

    Der erste „Nicht-Peugeot“ im Endklassement, ist der Subaru Impreza von Petter Solberg. Der Norweger landete mit einem Rückstand von zwei Minuten und 49,6 Sekunden auf dem dritten Rang. „Es gab keine Probleme, aber es war ein sehr harter Kampf Carlos (Sainz) hinter mir zu halten. Ich bin so schnell gefahren wie ich konnte, aber die WPs, die zum zweiten Mal gefahren wurden waren nicht einfach. An der Strecke waren sehr viele Fans, die mich unterstützt haben. Die Atmosphäre ist einfach genial. Ich denke ich bin ein höheres Risiko eingegangen, als Tommi (Mäkinen), aber alles funktionierte gut. Ich hatte während der ganzen Rallye kein einziges Problem.

    Der beste Ford-Pilot war der Spanier Carlos Sainz, vor Markko Märtin, der am Ende den fünften Platz belegte. Sainz, der am Ende der zweiten Etappe auf der vierten Position lag und durch den Ausfall seines Teamkollegen Colin McRae dessen dritten Platz erbte, verlor ihn an Solberg im Subaru, weil er für einen Fehlstart 10 Strafsekunden kassierte. „Nach 15 Jahren im Rallyesport war das heute der einzige Frühstart, den ich gemacht habe“, sagte Sainz. “Es war meine Fehler und so ist das Leben. Ich bin froh, dass ich die Rallye in den Punkten beendet habe, aber enttäuscht, das Petter (Solberg) nicht halten konnte. Wir haben jetzt zwei Asphalt-Rallies vor uns; das wird schwer, aber das ganze Team arbeitet sehr hart.

    Sechster und damit letzter in den Punkten wurde der Subarutreter Tommi Mäkinen. Der Finne kam allerdings schon mit einem Rückstand von über vier Minuten ins Ziel seiner Heimrallye. „Es ist schon eine Weile her, dass wir eine Rallye beendet haben, aber wir müssen hart arbeiten um die anderen auf Schotter zu besiegen“, sagte Mäkinen nach der Veranstaltung.

    Colin McRae und sein Beifahrer Nicky Grist wurden erneut vom Pech ereilt. Auf der drittletzten Wertungsprüfung hatten sie ein Feuer im Ford Focus WRC zu beklagen und mussten die Rallye beenden. Zu diesem Zeitpunkt lagen sie auf dem guten dritten Platz. Die Crew entkam dem brennenden Fahrzeug aber unverletzt. McRae sagte: „Ich bin sehr enttäuscht, das hätte heute ein einfacher dritter Platz werden können.


    Top 10 im Gesamtklassement der Rallye Finnland
    1 Gronholm (FIN) Peugeot 3h 17m 52.5
    2 Burns (GB) Peugeot +1m 27.3
    3 Solberg (N) Subaru +2m 49.6
    4 Sainz (E) Ford +2m 53.8
    5 Martin (EE) Ford +3m 10.0
    6 Makinen (FIN) Subaru +4m 34.1
    7 Lindholm (FIN) Peugeot +5m 36.4
    8 Paasonen (FIN) Mitsubishi +5m 55.3
    9 Loix (B) Hyundai +6m 07.8
    10 Loeb (F) Citroen +6m 13.6


    Stand der FIA Weltmeisterschaft nach 9 von 14 Veranstaltungen

    Fahrerwertung:

    Grönholm (FIN) 47, C.McRae (GB) 30, Sainz (E) 26, Burns (GB) 25, Panizzi (F) 21,
    Solberg (N) 19, Rovanperä (FIN) 18, Mäkinen (FIN) 15, Martin (EE) 9, Loeb (F) 8, Bugalski (F) 7, Radstrom (S) 4, A. McRae (GB) 2, Gardemeister (FIN) 2, Eriksson (S) 1.

    Markenwertung:
    Peugeot 77, Ford 55, Subaru 35, Mitsubishi 6, Skoda 5, Hyundai 4.

     
     
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