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News - BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
Der 7. Lauf aus der Sicht von Anette Wilbert / Kristin Breckwoldt
2001-09-23 - sp

(c) spmm.de
 
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    Im freien Training zur BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft durfte erstmals unser Team neben mir auf dem Beifahrersitz Platz nehmen und einige Runden mit mir über die Nürburgring-Nordschleife fahren. Danach waren sich alle einig: "Mit dem VW Polo 16V haben wir zwar wirklich nicht das schnellste Auto in der Serie, aber flott unterwegs sind wir trotzdem!" Das wir das wirklich waren, bewies der Samstag. Mit 10.53 Minuten standen wir zwar nur auf Rang 5 von 8, mit meiner Rundenzeit war ich allerdings zufrieden. Mein Start lief sehr gut, schon vor dem Castrol-S konnte ich drei Fahrzeuge überholen und fand mich auch auf Platz drei in unserer Klasse wieder. Schnell zeichnete sich ab, dass dies ein hartes Rennen werden könnte. Harald Thönnes setzte sich an der Spitze wie gewohnt ab, dahinter entstand mit drei Polos und einem Peugeot ein Vierer-Pulg, in dem heftig um die weiteren Positionen gekämpft wurde. Die Spitze der Gruppe wechselte ständig; jeder Fehler bedeutete Platzverlust, jede besser genommene Kurve Platzgewinn. Nach zwei Runden setzte an Teilen der Strecke leichter Nieselregen ein, der aber zum Glück nicht lange anhielt. Ich hatte zeitweise mit Bremsproblemen zu kämpfen, hatte das Fahrzeug allerdings jederzeit im Griff und hatte keinerlei Probleme, in der Gruppe mit zu fahren. Rundenzeiten von 10.46 Minuten beweisen das. Nach 10 Rennrunden kam dann endlich eine erste kurze Verschnaufpause, denn unsere Konkurrenz steuerte die Box an. Durch eine gute Strategie konnten wir hier einige Zeit und Plätze gut machen, denn ich konnte drei Runden länger (mit leichtem Auto da fast leerem Tank) fahren und lag schließlich sogar zum ersten Mal in Führung! In meiner 13. Rennrunde bekam ich dann auf einmal einen Riesen-Schreck: Reicht mein Benzin wirklich noch? Um keinen Ausfall zu riskieren, entschied ich mich, die letzte Runde etwas langsamer anzugehen. Also früher Bremsen, früher hoch schalten und später runter schalten. In dieser Sprit-Spar-Runde konnte Harald Thönnes mich aus dem Windschatten heraus wieder überholen und ich ging an zweiter Stelle liegend zum Boxenstopp. Nach kurzem Auftanken und Reifencheck ging Kristin zurück ins Rennen. Leider hatte sie an diesem Wochenende aber einige Probleme mit unserem Fahrzeug, was unsere Konkurrenz natürlich sofort ausnutzte und uns am Ende doch auf Rang vier zurück warf. Ab dem nächsten Rennen wird sich bei uns im Team endgültig einiges ändern: Da Kristin die Organisation der Superracekart-Series übernommen hat, bleibt ihr leider keine Zeit mehr selbst Rennen zu fahren. Mein neuer Teampartner wird nun Michael von Conrad sein.

     
     
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